Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2017/92: Beiträge des Bundes an die Olympischen und Paralympischen Winterspiele «Sion 2026» · 51 Seiten
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Berücksichtigung der verschiedenen Vorgaben und Rahmenbedingungen durchführbar sind. Die Abklärungen erfolgten vor dem Hintergrund der veränderten Rahmenbedingungen und Vorgaben des IOC, der spezifischen Anforderungen an die Sportanlagen, der geographischen Gegebenheiten vor Ort und der Gesetzgebung von Bund und Kantonen namentlich im Bereich des Umwelt- und Raumplanungsrechts.
3.4.2 Infrastruktur
Sportanlagen
Im Rahmen der Machbarkeitsabklärungen wurde eingehend geprüft, welche Standorte sich für die Durchführung der verschiedenen Sportarten eignen. Die Standortwahl erfolgte nach deren Eignung für die Umsetzung des Gesamtkonzepts und nach den Kriterien Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit. Die vorgesehenen Sportanlagen zur Durchführung der Wettkämpfe sind weitgehend bestehend oder werden unabhängig von der Durchführung der Winterspiele in den kommenden Jahren errichtet.
Das Konzept sieht Austragungsorte in den Kantonen Wallis, Waadt, Bern, Freiburg, Graubünden und allenfalls Obwalden vor. Das Zentrum bildet die Host City Sion, in welcher die Eröffnungs- und Schlussfeier sowie Medaillenzeremonien stattfinden sollen. Gemäss aktuellem Planungsstand sind die nachfolgenden Austragungsorte vorgesehen:
Crans-Montana Ski alpin
Thyon / Veysonnaz Freestyle Ski / Snowboard (verschiedene Disziplinen)
Leysin Freestyle Ski / Snowboard (Verschiedene Disziplinen)
Sion Aerials (Ski), Big Air (Snowboard)
Ulrichen/Goms Langlauf
Les Diablerets Biathlon
Kandersteg Skispringen, Nordische Kombination
Engelberg Skispringen, Nordische Kombination (Alternative zu
Kandersteg für Wettbewerbe auf der Grossschanze)
Bern, Fribourg Eishockey Herren
Biel Eishockey Damen
Lausanne Eiskunstlauf, Short Track
Aigle Eisschnelllauf (Alternative in Prüfung)
Visp Curling
St. Moritz Bob, Skeleton, Rennrodeln
Für alle Austragungsorte wurden eine detaillierte Analyse der bestehenden Infrastrukturen sowie eine Planung der erforderlichen permanenten oder temporären Anlagen vorgenommen. Die Planung der Infrastrukturen wurde auf die unterschiedlichen Anforderungen der Athletinnen und Athleten, der Medienschaffenden, der Zuschauerinnen und Zuschauer, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie auf möglichst optimale Betriebsabläufe hin ausgerichtet.