Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2018/79: Agrarpolitik ab 2022 · 71 Seiten
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Bericht über die Ergebnisse der Vernehmlassung: Agrarpolitik ab 2022
Kantone Parteien Organisationen
Alternativen Eine Senkung der DGVE/ha ist nicht das richtige Mittel. Die Regelung zur maximal auszubringenden Hofdüngermenge ist veraltet und soll aufgehoben werden. Stattdessen braucht es
regionalspezifische Verschärfungen mit Bezug zur Einzelfläche
Verschärfungen in der Suisse-Bilanz
ein ökologisches Gesamtkonzept für tierintensive Betriebe
Ablehnung ZG, FR, AI, AG; LDK FDP SBV, kantonale Bauern- und Bäuerinnenverbände, Branchenorganisationen, Zuchtverbände, Ökostrom CH
4.15.2 Umsetzung von vier Motionen Art. 12 Abs. 4 GSchG: Erweiterung Ausnahmebestimmungen für Anschlusspflicht Betriebe
Die Änderung sieht vor, dass alle Landwirtschaftsbetriebe von der Anschlusspflicht an die öffentliche Kanalisation befreit werden können, die über einen erheblichen Bestand an Nutztieren (bisher: ausschliesslich Rindvieh- und Schweinebestand) verfügen, unabhängig davon, ob bei der Haltung dieser Nutztiere flüssiger oder fester Hofdünger anfällt, d.h. unabhängig davon, ob das häusliche Abwasser automatisch mit Gülle vermischt wird oder nicht. Insgesamt äussern sich 50 Teilnehmende der Vernehmlassung zu dieser Bestimmung.
Kantone Parteien Organisationen
Zustimmung GR - SBV, 18 nationale und überregionale (v.a. bäuerliche Branchenverbände, Wissensch. CH), 14 kantonale und regionale Organisationen aus bäuerlichen Kreisen
Argumente Anfallendes Wasser auf dem Betrieb nutzen als Beitrag im Umgang mit der zunehmenden Wasserknappheit
Schliessen von Nährstoffkreisläufen
Ablehnung BE, LU, ZG, FR, GLP Vision Lw
BL, SH, AG, TG,
GE; KVU, LDK,
KOLAS
Argumente Risiken in Bezug auf die Geruchs- und Ammoniakemissionen bei Lagerung und Ausbringung
Potentiell negative Auswirkungen auf die Hygiene und die allgemeine Gesundheitsvorsorge
Erhöhte Anforderungen an die Grösse der Jauchegrube
Risiko von diffusen Einträgen von Mikroverunreinigungen in Gewässer und Umwelt
Erhöhtes Risiko von Gewässerverunreinigungen durch Gülle
Technische Herausforderungen bei der Verflüssigung des Mists
Aufweichung des Solidaritätsprinzip (Anschlusspflicht einzelner Liegenschaften)
072.10-00011 \ COO.2101.101.4.1509400