Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2019/18: Verordnung des UVEK über das Programm Agglomerationsverkehr (PAVV) · 18 Seiten
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2. Eingegangene Stellungnahmen
Insgesamt wurden 113 Einladungen zur Teilnahme an der Vernehmlassung verschickt. Zusätzlich wurden die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrats (KVF-N) in ihrer Sitzung am 3. September 2019 zur PAVV konsultiert, und die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Ständerats (KVF-S) an der Sitzung vom 19. August 2019. Eingegangen sind total 73 Stellungnahmen. Geantwortet haben 26 Kantone, 5 Konferenzen der Kantone, 11 Trägerschaften von Agglomerationsprogrammen, 5 politische Parteien (inkl. Tochterparteien bzw. Sektionen), 4 gesamtschweizerische Dachverbände der Gemeinden, Städte und Berggebiete, 21 Verkehrs- bzw. Umweltverbände und 4 gesamtschweizerische Dachverbände der Wirtschaft. Auch die KVF-S hat eine Stellungnahme eingereicht. Zwei der Antwortenden (OW, motosuisse) haben ausdrücklich auf eine Stellungnahme verzichtet.
Teilnehmer Anzahl Anzahl Adressaten Stellungnahmen Kantone (inkl. Konferenz der Kantonsregierungen) 3631
Trägerschaften der Agglomerationsprogramme 2211
Politische Parteien 135
Gesamtschweizerische Dachverbände der Gemeinden, 34
Städte und Berggebiete Gesamtschweizerische Dachverbände der Wirtschaft 94
Parlamentarische Kommissionen 21
Verkehrsverbände, Umweltverbände, Weitere 3021
Total 11573
Eine detaillierte Auflistung der eingegangenen Stellungnahmen findet sich im Anhang des vorliegenden Berichts.
3. Ergebnisse des Vernehmlassungsverfahrens
3.1 Überblick
Die Vernehmlassung zur PAVV stiess auf grosses Interesse. Die 73 eingegangenen Stellungnahmen sind zum Teil sehr ausführlich und bestätigen die Bedeutung des PAV als mittlerweile etabliertes Instrument in der Raum- und Verkehrsplanung in urbanen Räumen. Sie begrüssen es, dass die wesentlichen Anforderungen in einer Departementsverordnung geregelt werden.
Viele Stellungnahmen fordern inhaltliche und formale Vereinfachungen und beantragen, den Aufwand für die Erarbeitung von Agglomerationsprogrammen nicht weiter zu erhöhen (siehe unten 3.2 und 3.3). Zudem gingen etliche redaktionelle Verbesserungsvorschläge ein (s. unten 3.4). Sechs Anträge beziehen sich auf den erläuternden Bericht (s. unten 3.5).
Zwei Stellungnahmen (SVP Schweiz und Schweizerischer Baumeisterverband) lehnen den Verordnungsentwurf insgesamt ab. Eine Stellungnahme (LITRA) befürwortet die Vorlage pauschal.
Einzelne Vernehmlassende bringen allgemeine verkehrspolitische Anträge, Bemerkungen oder Hinweise vor, die im Rahmen der vorliegenden Revision einer Departementsverordnung nicht berücksichtigt werden können.