Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2021/12: Verordnungspaket Umwelt Frühling 2022 · 46 Seiten

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Verordnungspaket Umwelt Frühling 2022 Ergebnisbericht VVEA

Von den insgesamt 73 eingegangenen Stellungnahmen lehnen 7 die Änderung zu diesem Artikel ab (LU, ZG, VS, VSMR, arv, ZAR, ZVHo).

Teilweise befürwortende Positionen:

Der Kanton Waadt wünscht den Ersatz des Begriffs «traitment thermique» durch «valorisation thermique».

Der SGV, cemsuisse, IGEB und metal.suisse beantragen eine Änderung des 2. Absatzes: «Die Kantone arbeiten bei der Abfallplanung insbesondere in den in Absatz 1 Buchstaben c-f genannten Bereichen zusammen und legen dafür, wo es sinnvoll ist, kantonsübergreifende Planungsregionen fest. »

Der svu|asep und der VFS stellen folgenden Ergänzungsantrag:

1. Zu Artikel 4 Buchstabe f:

Buchstabe «f» ist wie folgt zu ergänzen: Die Kantone erstellen für ihr Gebiet eine Abfallplanung. Sie umfasst insbesondere: «f. die Massnahmen zur Nutzung des Energiegehalts der Abfälle aus deren thermischer Behandlung». Die Kantone halten sich dabei an das Gebot der Zusammenarbeit gemäss Artikel 6 Absatz 4 und Artikel 7 des Bundesgesetzes über die Raumplanung.

2. Zu Artikel 4 neuer Buchstabe:

g) Koordination mit Energieplanungen: Die Kantone stimmen ihre Abfallplanung mit den Energie- insbesondere Fernwärmeplanungen von Nachbarkantonen, Regionen und Gemeinden ab.

Ablehnende Positionen:

Die ablehnenden Kantone LU, ZG und VS begründen ihre Rückweisungen damit, dass die kantonale Abfallplanung keine Massnahmen zur Energienutzung beinhalten solle. Der Richtplan sei das geeignetere Gefäss dafür.

Gemäss VSMR regelt Artikel 31 Buchstabe c VVEA die Energienutzung bereits ausreichend, die Einbettung in die kantonale Abfallplanung sei eine nicht erwünschte staatliche Lenkung.

Der arv vertritt die Ansicht, dass der Artikel das «Silodenken» der Kantone fördere und einer überregionalen Lösung im Wege stehe.

3.3.2.2 Ersatz des Begriffs «Abfallart» und «Klasse» durch «Kategorie» (Art. 6 Abs. 1 Bst. a und Abs. 2, Art. 27 Abs. 1 Bst. e, Anh. 1)

Die Änderung wird mit wenigen Ausnahmen begrüsst oder nicht kommentiert. Der Kanton JU erkennt in der Änderung keine Verbesserung. Während der VSMR die durchgängige Klärung des Begriffs verlangt.

3.3.2.3 Ergänzung des Vermischungsverbotes mit dem Begriff «Fremdstoffgehalt» (Art. 9)

Die überwiegende Mehrheit der Stellungnahmen begrüsst den Vorschlag (43 Stellungnahmen: ZH, BE, LU, UR, SZ, OW, GL, ZG, FR, SO, BS, BL, SH, AR, AI, SG, GR, AG, TG, TI, VD, VS, GE, JU, KVU, glp, SGV, SSV, SVKI, economiesuisse, SGB, PUSCH, Suva, Swissmem, INOBAT, Greenpeace, VASSO, arv, SAIDEF, IWB, KVA Linth, VBSA, EWB).

18 Stellungnehmende haben sich enthalten (NW, FDP, SVP, SP, sgv, InfraWatt, KomABC, svu|asep, HEV, FER, SBV, cemsuisse, WEKO, VFS, IGEB, swisspower, Renergia Zentralschweiz, metal.suisse).

Von den insgesamt 73 eingegangenen Stellungnahmen lehnen 5 die Änderung zu diesem Artikel ab (NE, HeS, SVUT, HeNW, Trenn). Weitere 6 Stellungnehmende stimmen teilweise zu (FSKB, VSMR, SATOM, ZAR, ZVHo, Limeco).

17/46 054.10-00772/00002/00018/Q324-0774