Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2022/11: Revisionen der Maturitäts-Anerkennungsverordnung und der Verwaltungsvereinbarung über die Anerkennung von Maturitätszeugnissen · 77 Seiten
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Artikel 24: Austausch und Mobilität
BE, BS, FR, TG, TI, VD (6) stimmen zu.
Für AI sollte Abs. 2 verbindlicher sein.
BE, FR (2) möchten eine Kostenbeteiligung des Bundes prüfen bzw. finden sie nötig.
Für GR ist die Regelung in der Praxis nicht umsetzbar. Eine Sicherstellung gehe zu weit.
LU beantragt Streichung von Abs. 2, weil er zu weit gehe.
SG weist darauf hin, dass es nicht in allen Kantonen bzw. Schulen möglich ist, flächendeckende Austauschmöglichkeiten anzubieten.
TG schlägt den Begriff Austausch- oder Mobilitätsaktivitäten vor, wie dies auch im erläuternden Bericht ausgeführt wird.
UR möchte eine weniger restriktive Formulierung.
ZG fordert eine kritische Prüfung. In der MAV sollten nur Dinge geregelt werden, die spezifisch die gymnasiale Bildung betreffen.
ZH möchte in Abs. 1 den Begriff Sicherstellung mit dem Begriff Förderung ersetzen und die Sprachkompetenz explizit erwähnen. Abs. 2 sei gegenwärtig nicht umsetzbar und müsse relativiert werden.
GLP, Junge Mitte Schweiz, SGB, Travail Suisse, economiesuisse, VPOD, AGAB, movetia, SWR,
SER, HEP Vaud, Interkonfessionelle Kommission für den Religionsunterricht an den Solothurnischen Kantonsschulen (11) stimmen zu.
GLP möchte für alle Schülerinnen und Schüler ein Obligatorium in einer anderen Sprachregion in der Schweiz.
Economiesuisse weist darauf hin, dass der Artikel bei der Erwachsenenmatur nicht zur Anwendung kommen sollte.
SGB, VPOD sehen den Artikel positiv. Er diene der Allgemeinen Studierfähigkeit. Sie kritisieren jedoch das grosse Risiko der Ungleichbehandlung, weil die Umsetzung abhängig sei von den Zulassungsbedingungen, den finanziellen Mitteln der Familien sowie den organisatorischen Möglichkeiten.
Movetia begrüsst, dass Richtlinien für Austausch- und Mobilitätsaktivitäten festgelegt werden. Der Artikel steht im Einklang mit der Strategie Austausch und Mobilität des Bundes und der Kantone. Austauscherfahrungen sollen zum festen Bestandteil jeder (Bildungs-)Biografie werden.
Forum per l’italiano in Svizzera möchte insbesondere den Austausch mit dem Tessin intensivieren. ASPI begrüsst die Förderung von Austauschmassnahmen. Die Kantone sollen unbedingt Massnahmen ergreifen, um sie auch in der Praxis zu vereinfachen.
DMK möchte eine weniger restriktive Formulierung.
Groupe de biologie du Collège de Gambach stellt Rückfragen zur Höhe des Budgets und zur Organisation.
Conférence de branche Français, langue première, Collège de Gambach meint, die Verpflichtung
zu Austausch und Mobilität hauptsächlich zu sprachlichen Zwecken widerspreche dem egalitären und uneigennützigen Projekt der öffentlichen Schule.
Artikel 25: Einsatz für das Gemeinwohl
AG, NE, SO, VD, ZH (5) stimmen zu.
AG, SO (2) machen einen Formulierungsvorschlag («Die Kantone schaffen die Voraussetzungen…»). VD macht einen Formulierungsvorschlag («gemäss den Möglichkeiten der Schülerinnen und Schüler»). ZH macht einen Vorschlag mit einer weniger absoluten Formulierung.
AI, BL, LU, SG, TI, UR (6) möchten den Artikel streichen, unter anderem, weil es eine Überforderung der Organisation des Gymnasiums darstelle.
Für AI ist es eine von vielen Möglichkeiten, persönliche Reife zu erlangen. Der Artikel sollte deshalb gestrichen werden.