Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2022/11: Revisionen der Maturitäts-Anerkennungsverordnung und der Verwaltungsvereinbarung über die Anerkennung von Maturitätszeugnissen · 77 Seiten
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DMK ist mehrheitlich für Variante 1. Abs. 3 sei bereits in Abs. 2 erfüllt und könne deshalb ersatzlos gestrichen werden.
RK der Kantonsschulen Aargau schlägt eine eigene Variante 1b vor, mit Englisch oder einer zweiten Landessprache als Prüfungsfach.
Philosophisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Basel ist für Variante 1, weil es
unabdingbar sei, dass jede Maturandin und jeder Maturand neben der Mathematik in einem naturwissenschaftlichen Fach geprüft wird.
Kantonsschule Kreuzlingen ist für Variante 1. Die Sprachen sollten kein Übergewicht erhalten. Englisch erscheint dem Konvent aber als Prüfungsfach zwingend, weil es an den Schweizer Universitäten in seiner anspruchsvollsten Form allgegenwärtig sei.
Fachschaft Geschichte Kantonsschule Wohlen ist für Variante 1. Im Fächerbereich Bst. f ergibt eine mündliche Prüfung mehr Sinn. Eventuell könnte die Prüfungsform von den Kantonen festgelegt werden.
GLP, Junge Mitte Schweiz, PdA Basel, Ligue Vaudoise, VPOD, KSGR, VSS, AMV, VMBS, PH Luzern, Groupe de biologie du Collège de Gambach Groupe de mathématiques du Collège du
Sud (Bulle), Konvent Kantonsschule Frauenfeld (14) stimmen der Variante 2 zu.
Für GLP bedeuten mehr Prüfungen keine Verbesserung. Eine Prüfung in Informatik sei aber wichtig. Die Zahl der mündlichen Prüfungen soll erhöht werden.
PdA Basel begrüsst, dass mindestens zwei, noch besser fünf mündliche Prüfungen festgeschrieben werden.
Für Swissuniversities geht bei den Artikeln 26 und 28 aus den Vernehmlassungsunterlagen nicht eindeutig hervor, aus welchen Überlegungen heraus die vorgeschlagenen Varianten zur Auswahl gestellt werden. Das wichtigste Anliegen der Hochschulen ist eine Studierfähigkeit auf breiter Basis. Zudem ist zu prüfen, welche Varianten besser geeignet sind, um zu einfache Notenkompensationen zu verhindern.
SMK begrüsst, dass schweizweit mindestens zwei mündliche Prüfungen festgelegt werden.
Akademien der Wissenschaften Schweiz erkennen in beiden Varianten Vor- respektive Nachteile und hat deshalb keine eindeutige Positionierung dazu. Auf eine Vormatur soll verzichtet werden. Sie begrüssen eine schriftliche und eine mündliche Prüfung in allen Prüfungsfächern.
KGU wünscht eine Stärkung der Maturitätsprüfungen aufgrund ihres Bildungswertes, ohne ihre gleichzeitig zu rigide Bestehensnormen herbeizuführen.
VSN befürwortet eine schriftliche und mündliche Prüfung in allen Prüfungsfächern (Art. 26.2). Eine mündliche Prüfung könne nur sehr punktuell die Kompetenzen und Kenntnisse überprüfen, insbesondere wenn sogar zwei oder mehr Fächer in Kombination geprüft würden. Dies zeigt die Erfahrung im SF Biologie und Chemie. Gerade wenn die Gewichtung der Maturaprüfung erhöht werden soll, sei eine aussagekräftige Bewertung notwendig und auch im Sinne der Maturandinnen und Maturanden. Zudem sei die Vergleichbarkeit der Abschlüsse schwierig, wenn einzelne Kantone, ausser in den Sprachfächern, nur schriftlich, andere Kantone jedoch alle Prüfungen schriftlich und mündlich durchführen würden.
VSMP schlägt vor, Abs. 3 zur Mindestzahl der mündlichen Prüfungen zu streichen.
Für Kerngruppe HSGYM-Mathematik sollten zwingend die jeweilige erste Landessprache und Mathematik zu den Prüfungsfächern zählen, nicht zuletzt, um die Bedeutung dieser beiden Fächer für die allgemeine Studierfähigkeit zu unterstreichen.
Für Groupe histoire du Collège du Sud ist keine der Varianten völlig zufriedenstellend. Es ist sinnvoll, eine mündliche Prüfung für die Ergänzungsoption beizubehalten.
Für die Fachschaften Geografie der Kantonsschulen Olten und Solothurn gewinnt Geografie heute
und in Zukunft wegen den zu bewältigenden globalen Problemen an Bedeutung. Deshalb soll Geografie mündlich und/oder schriftlich geprüft werden.
Artikel 27: Maturitätsnoten und Bewertung der Maturitätsarbeit
FR stimmt zu.
NW stellt fest, dass auch ein Fach, in dem eine Maturitätsprüfung stattfindet, gemäss Art. 26 Abs. 4 vor der Maturität geprüft werden kann.