Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2022/46: Verlängerung und Änderung der Verordnung über den Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Hauswirtschaft · 18 Seiten
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Tabelle 1: Bewilligungspflichtige Zuwanderung in der Branche Hauswirtschaft nach Nationalität (SEM, ZEMIS)
2021 Zugewanderte in der Branche Hauswirtschaft in %
Spanien 342 15%
Polen 319 14%
Italien 229 10%
Rumänien 192 8%
Ungarn 122 5%
Slowakei 111 5%
Portugal 106 5%
Deutschland 95 4%
Litauen 91 4%
Frankreich 73 3%
Philippinen 73 3%
Brasilien 63 3%
Andere 524 22%
Total 2'340 100%
Wie aus Tabelle 1 hervorgeht, stammen die meisten Zugewanderten in der Hauswirtschaftsbranche aus EU/EFTA-Ländern, wenngleich der Anteil der Personen aus Drittstaaten zunimmt (ausser 2021).
Am stärksten vertreten sind Spanien, Polen, Italien und Rumänien.
Abbildung 3: Entwicklung der Anzahl meldepflichtigen Kurzaufenthalter in der Branche „private Haushaltsdienstleistungen (SEM, ZEMIS)
2500
2000
1500
1000
500
0
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Arbeitnehmende bei CH Arbeitgeber Selbständige DL Entsandte
Ein Blick auf die Entwicklung der meldepflichtigen Kurzaufenthalterinnen und Kurzaufenthalter seit der Einführung der Personenfreizügigkeit zeigt, dass die Rekrutierung von ausländischen Arbeitskräften in der Hauswirtschaft wichtig ist (Abb. 3). Abbildung 3 bezieht sich hingegen nicht auf den Beruf, sondern die Verteilung in der Einsatzbranche «private Haushaltsdienstleistungen». Personen, die über einen Personalverleiher angestellt wurden und Dienstleistungen in einem privaten Haushalt erbringen, sind in Abbildung 3 somit nicht erfasst. Dennoch hat die Anzahl der kurzfristigen Stel-