Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2022/61: Änderung des Bevölkerungs- und Zivilschutzgesetzes, des Zivildienstgesetzes und des Militärgesetzes · 17 Seiten

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Artikel 18 und 18a ZDG

JEVP, Grüne, SPS, EKKJ, CIVIVA, SAJV, LCH, SGC, FFF, GSoA, kibesuisse, Mennoniten, Friedensrat, Grünwerk, Werkheim, SAJV lehnen die Bestimmung ab, da auch Artikel 8 ZDG abgelehnt wurde.

Artikel 19 ZDG

AI, AR, BE, BL, FR, GL, GR, LU, JU, TG, UR, VD, RK MZF, SSV, SZSV, VMG, Städteverband begrüssen, dass die Ausbildung und der Einsatz Zivildienstpflichtiger im Zivilschutz vorrangig erfolgen müsse, so dass ein Einsatz im Zivildienst bei Bedarf unterbrochen werde. AI, AR, BE, BL, FR, GL, GR, JU, LU, TG, UR, VD, Die Mitte, RK MZF, EKKJ, SSV, SZSV, VMG, Spitex, Städteverband, SAJV weisen aber darauf hin, es sei zu verhindern, dass Zivildienstleistende mit Tätigkeiten in medizinischen und sozialen Einrichtungen von ihrem ursprünglichen Einsatz abgezogen werden.

Die SPS möchte das geltende Recht beibehalten. JEVP, Grüne, CIVIVA, LCH, FFF, Antenna, SAJV, SGC, GSoA, Mennoniten, Friedensrat, Grünwerk, Werkheim, kibesuisse lehnen die Bestimmung ab, da dies bereits mit geltendem Recht erreicht werden könne.

Artikel 22 Absatz 2terZDG

BE, BL, FR, GL, GR, LU, JU, OW, SO, TG, TI, UR, VS, RK MZF, VMG beantragen, die Bestimmung sei dahingehendend zu ergänzen, dass die Bestätigung durch die Vollzugsstelle ausdrücklich nachträglich erfolge. GE verlangt, es sei darauf hinzuweisen, dass das Aufgebot der ZSO und nicht der Vollzugsstelle massgeblich sei. Gemäss BL sollen die Fristen des Zivilschutzes gelten. Für NW ist das Vorgehen administrativ zu aufwendig.

Grüne, SPS, CIVIVA, Antenna, SGC, FFF, GSoA, Mennoniten, Friedensrat, Grünwerk, Werkheim lehnen die Bestimmung ab, da sie die Verpflichtung von zivildienstpflichtigen Personen in ZSO grundsätzlich ablehnen.

Artikel 23 Absatz 1 ZDG

AS CH, Gruppe Giardino, GGstOf, SOG beantragen die Ausweitung der Bestimmung auf Grossereignisse und den bewaffneten Konflikt. Grüne, JEVP, SPS, CIVIVA, Antenna, SAJV, LCH, SGC, FFF, GSoA, kibesuisse, Mennoniten, Friedensrat, Grünwerk, Werkheim lehnen die Bestimmung ab, da die Planungssicherheit für die Einsatzbetriebe des Zivildienstes verunmöglicht werde.

Artikel 28 Absatz 5 ZDG

Die FDP begrüsst die Bestimmung ausdrücklich. Grüne, CIVIVA, Antenna, SAJV, LCH, SGC, GSoA, kibesuisse, Mennoniten, Friedensrat, Grünwerk, Werkheim lehnen die Bestimmung ab, da sie die Verpflichtung von zivildienstpflichtigen Personen in ZSO grundsätzlich ablehnen.

Artikel 29 Absatz 1bisZDG

LU beantragt, die Bestimmung sei mit einem Verweis auf Artikel 40 BZG zu ergänzen, damit für die zivildienstpflichtigen Personen in ZSO die Erwerbsausfallentschädigung sichergestellt sei. Die SPS lehnt die Bestimmung ab.

Artikel 31 Absatz 2 ZDG

EKKJ beantragt, auf die Ausnahmebestimmung zu verzichten und auch für ZSO die Pflicht vorzusehen, den zivildienstpflichtigen Personen ein Arbeitszeugnis auszustellen.

Artikel 36 Absatz 1 ZDG