Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2022/61: Änderung des Bevölkerungs- und Zivilschutzgesetzes, des Zivildienstgesetzes und des Militärgesetzes · 17 Seiten
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Gruppe Giardino, GGstOf, SOG, SGB, CIVIVA, Antenna, LCH, Chance Schweiz, SGC, FFF, kibesuisse, Mennoniten, Friedensrat, Grünwerk, Werkheim, Service Citoyen begrüssen die Bestimmung ausdrücklich. Arbeitgeberverband und economiesuisse weisen darauf hin, dass die Ausweitung der Schutzdienstpflicht für die Arbeitgeber vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels eine schwierige Gratwanderung sei. GSoA lehnt die Änderung ab. EKKJ spricht sich für die Anhebung des Alters um 2-3 Jahre aus.
Artikel 13 und 14 Bundesgesetz über militärische und andere Informationssysteme im VBS (MIG)6
Vgl. Ausführungen zu Artikel 93 BZG.
Artikel 72-75 MIG
VD verweist auf falsche Begrifflichkeiten in der französischen Übersetzung.
Artikel 3a Absatz 2 ZDG
AS CH, Gruppe Giardino, GGstOf, SOG beantragen die Ergänzung der Bestimmung mit dem Verweis auf die besondere und ausserordentliche Lage. JEVP, SPS, LCH, kibesuisse lehnen die Änderungen ab, da sie grundsätzlich gegen die Verpflichtung von zivildienstpflichtigen Personen in ZSO sind.
Artikel 7a ZDG
LCH und kibesuisse begrüssen die redaktionellen Änderungen. Für die FDP ist die Aufteilung der Kosten zwischen Bund und Kantonen nicht klar. Die JEVP, SPS, LCH, kibesuisse lehnen die materiellen Änderungen ab, da sie grundsätzlich gegen die Verpflichtung von zivildienstpflichtigen Personen in ZSO sind.
Artikel 8 ZDG
BE, BL, FR, GL, LU, VS, SO, TG, TI, UR, ZG RK MZF, VMG beantragen, die Dienstdauer von 80 Tagen sei im erläuternden Bericht zu ergänzen. Für BL und JU muss sichergestellt werden, dass zivildienstpflichtige Personen nach der Grundausbildung im Zivilschutz maximal 80 Diensttage leiten.
Grüne, JEVP, CIVIVA, Antenna, SAJV, LCH, SGC, FFF, kibesuisse, Mennoniten, Friedensrat, Grünwerk, Werkheim lehnen die Bestimmung ab,d a sie den Zivildienst schwäche. SPS lehnt die willkürliche zwangsweise Zuteilung von Zivildienstpflichtigen in Zivilschutzorganisationen ab.
AS CH, Gruppe Giardino, GGstOf, SOG fordern die Verlängerung der Zivildienstpflicht im Vergleich zur Militärdienstpflicht.
Die GSoA lehnt die Bestimmung ab.
Artikel 9 ZDG
AI, AR, BL, BS, FR, GL, JU, LU, UR, SO, SZ, TG, TI, VS, FDP, RK MZF, SZSV, SSV, VMG einverstanden, dass die Zivildienstpflichtigen nicht der Schutzdienstpflicht unterstellt werden, sondern weiterhin der Zivildienstgesetzgebung unterstehen. Jedoch müssen sämtliche Rechte und Pflichten der Schutzdienstleistenden auch für die in einer ZSO eingesetzten Zivildienstpflichtigen Anwendung finden. Es sei zu erläutern, ob zivildienstpflichtige Personen auch nach der Rekrutierung in eine ZSO eingeteilt werden könnten.
JEVP, Grüne, SPS, CIVIVA, SAJV, LCH, SGC, FFF, GSoA, kibesuisse, Mennoniten, Friedensrat, Grünwerk, Werkheim lehnen die Bestimmung ab, da auch Artikel 8 ZDG abgelehnt