Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2022/93: Bundesgesetz über die Aufsicht und Transparenz in den Energiegrosshandelsmärkten (GATE) · 15 Seiten
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Eingegangene Teilnehmende nach Kategorie Stellungnahmen Kantone24
In der Bundesversammlung vertretene politische Parteien5
Gesamtschweizerische Dachverbände der Gemeinden, Städte und Berggebiete 2 Gesamtschweizerische Dachverbände der Wirtschaft4
Kommissionen und Konferenzen6
Gaswirtschaft8
Elektrizitätswirtschaft12
Industrie- und Dienstleistungswirtschaft11
Konsumentenorganisationen1
Organisationen der Bereiche Cleantech, erneuerbaren Energien und Energieeffizienz1
Weitere Vernehmlassungsteilnehmende5
Stellungnahmen insgesamt79
4. Zusammenfassung und Gesamtüberblick
Im Grossen und Ganzen wird die Vorlage von allen Vernehmlassungsteilnehmenden begrüsst. Allerdings lehnt die Gaswirtschaft (VSG, GVM, Gaznat, FluxSwiss, SET Swiss Energy Trading AG) die Einführung des GATE zum aktuellen Zeitpunkt ab und plädiert dafür, seine Anwendbarkeit auf den Gasmarkt mit Inkrafttreten eines künftigen Gasversorgungsgesetzes zu verbinden und damit auch Rechtssicherheit zu schaffen.
Die Teilnehmenden der Vernehmlassung sind sich einig, dass sich die Bestimmungen der Vorlage an die Bestimmungen der REMIT-Verordnungen der EU halten sollen. Allerdings werden teilweise auch Abweichungen zum EU-Recht gefordert. So fordert eine Mehrheit der Kantone bereits vor Revision der REMIT-Verordnungen den Einbezug der Regelenergie ins GATE. Die Elektrizitäts- und Gaswirtschaft ist indessen gegen einen vorzeitigen Einbezug von Regelenergieprodukten. Die Mitte, FDP und SVP sind mit der neuen Regelung grundsätzlich einverstanden, möchten aber nicht über die EU-Regelung hinausgehen. Die SP und die Grünen begrüssen die Vorlage ausdrücklich. Beide Parteien erachten zusätzliche Vorschriften für das Risikomanagement sowie Vorgaben für das Eigenkapital und die Liquidität der Unternehmen als notwendig. Einer angekündigten zusätzlichen Gesetzgebung im Bereich von Eigenkapital und Liquidität stehen die Kantone sowie der Städteverband wiederum skeptisch gegenüber.