Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2023/102: 2. Etappe zur Umsetzung der Volksinitiative «Für eine starke Pflege (Pflegeinitiative)»: Bundesgesetz über Arbeitsbedingungen in der Pflege und Änderung des Bundesgesetzes über die Gesundheitsberufe · 96 Seiten

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Ergebnisbericht der Vernehmlassung zur 2. Etappe Umsetzung Pflegeinitiative

CLL, CLS, Forel Klinik AG, GZO, PKH, Spital Bülach AG, Spital Limmattal, Spital Zollikerberg und VZK beantragen den Artikel zu streichen, da er das Legalitätsprinzip verletze und zu grossen Mehrkosten führe.

Public Health Schweiz, SGI, SHV AG-SO, SHV BE, SHV FR, SHV NE-JU, SHV Oberwallis, SHV SZ, SHV VD, SHV Zentralschweiz, E. Spichiger und S. Widmer begrüssen ausserdem die in Artikel 16 vorgesehene Pflicht der vorgängigen Anhörung der Sozialpartner und das damit angestrebte Ziel der Verbesserung der Arbeitsbedingungen und des Arbeitnehmerschutzes.4

Spitex ZH lehnt den Zwang zur Sozialpartnerschaftlichen Regelungshoheit ab; es hänge von der Ausrichtung und den Fähigkeiten des Arbeitgeberverbandes, vom Mix der zu vertretenden Unternehmen und auch vom eigenen innerbetrieblichen Handlungsbedarf ab, ob ein GAV notwendig und zielführend sei.

Balgrist, KISPI, PUK, USZ und UZH verweisen auf die Anmerkungen zu Artikel 5 Absatz 3.

4.1.15 Artikel 15

Artikel 15 verpflichtet die Sozialpartner, Gesamtarbeitsverträge (GAV) auszuhandeln. In Bezug auf die Möglichkeit, von Gesetz oder Ausführungsbestimmungen abzuweichen, wurden zwei Varianten vorgeschlagen.

Insgesamt sprachen sich 72 Teilnehmende für die Variante 1 aus:

Kantone: GDK, AG, AI, AR, BL, BS, FR, GR, JU, LU, NE, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, TI, UR, VD, ZG und ZH

Politische Parteien: FDP

Begrüsste Adressaten Gesundheit: ARTISET, ASPS, cf, H+, santésuisse und Spitex Schweiz

Begrüsste Adressaten Wirtschaft: SAV, SGV

Unbegrüsste Teilnehmende: AGV Basel, ARTISET ZH, ASM, AVASAD, Balgrist, Barmelweid, BSH, Careanesth, CLL, CLS, CP, Curaviva OW, flexMedics AG, Forel Klinik AG, GZF, GZO, Hirslanden AG, KISPI UZH, KSB, Lindenfeld, Medbase, PKH, PUK, RSS, Spital Limmattal, Spital Zollikerberg, Spitex MR, Spitex Region Köniz, Spitex Regio Frick, Spitex ZH, SRB AG, SSR, USZ, vaka, Vokus Personal AG und VZK

65 Teilnehmende sprachen sich für die Variante 2 aus:

Kantone: GE, GL und VS

Politische Parteien: Die Mitte, GLP, Grüne und SPS

Begrüsste Adressaten Gesundheit: APN-CH, curacasa, FMH, physiosuisse, SBK, SHV, SVBG, SVDE, Syna, Unia, Unimedsuisse, VfP, VPOD und vsao

Begrüsste Adressaten Wirtschaft: Travail.Suisse

Unbegrüsste Teilnehmende: AL ZH, Association Les Engagés pour la santé!, BEKAG, BFH, BK-HEB, S. Bolt, Brotegg Praxis, FSL-Ti, femmes protestantes, Gruppe von Pflegenden ZG, M. Maier, MFÄF, mfe, NOPS, PIP, Public Health Schweiz, SBK BE, SBK BSBL, SBK GR, SBK NE-JU, SBK SG-TG-AI-AR, SGAIM, SGI, SHV AG-SO, SHV BE, SHV FR, SHV NE-JU, SHV Oberwallis, SHV Ostschweiz, SHV SZ, SHV VD, SHV Zentralschweiz, SHV ZH, SIGA, SKG, SP60+, SVF, T. Wolleb, VASOS und SMVS

Swissstaffing schlug eine zusätzliche Variante vor: Per allgemeinverbindlich erklärtem GAV sollen Abweichungen zugunsten wie auch zu Ungunsten der Arbeitnehmenden möglich sein.

4 Aufgrund des Inhalts ist davon auszugehen, dass sich diese Stellungnahme auf Artikel 14 und nicht wie ausgewiesen auf Artikel 16 des Vorentwurfs BGAP bezieht. 52/96