Beweiswürdigung
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Als Thema- BGE 66 II 26819.12.1940Unfallversicherung, Ausschlussklausel, Art. 33 VVG. Zulässigkeit des Ausschlusses von Körperverletzungen, die bei einem Ereignis entstehen, das durch Bewusstseinsstörungen oder Krankheitszustände verursacht wird; Fragen des Kausalzusammenhanges.
- BGE 66 II 26510.12.1940Der Entscheid des kantonalen Richters darüber, ob auf Grund von Zeugenaussagen und Indizien das Zustandekommen eines Vertrages anzunehmen sei, entzieht sich der Nachprüfung des Bundesgerichts.
- BGE 66 II 28528.11.1940Tramha/tpflicht. Selbstverschulden im Sinne des Art. I EHG setzt ein leichtsinniges Benehmen voraus. Ein solches liegt nicht darin, dass der Tramfahrgast nach gänzlichem Anhalten des Tramzugs, aber vor dem im Anhänger gelegentlich auftretenden Rückstoss, sich am Griff festhaltend
- BGE 66 II 16530.10.1940Haftung aus unerlaubter Handlung. Internationaks Privatrecht. Bestimmung des anwendbaren Rechtes: Massgebend ist das Recht am Orte der Schadenszufügung (Erw. 1). [[PAGE:BGE 66 II 165 S. 166]] Unerlaubte Handlung. Der Chauffeur, der nicht Halter ist, haftet nach Art. 41 ff. OR,
- BGE 66 II 22518.10.1940Nichtigkeit der «Scheinehe». Zur Klage auf Nichtigerklärung ist auch der gutgläubige Ehegatte legitimiert (Art. 2, 121 ZGB).
- BGE 66 I 21003.06.1940Fahrlässige Gefährdung der Sicherheit des Strassenbahnverkehrs, BStrR Art. 67 Abs. 2. An die Sorgfaltspflicht des Personals dürfen nicht praktisch fast undurchführbare Anforderungen gestellt werden.
- BGE 66 I 13606.05.1940TiBrBeUChmgesetzgebung. Pflicht zur dauernden Beobachtung des Viehs, Art. 142 Vo zum Tierseuchengesetz vom 30. August 1920.
- BGE 65 II 20220.09.1939Markenverletzung, Warengleichartigkeit. Klage wegen Markenverletzung gegen den Wiederverkäufer der mit der angegriffenen Marke versehenen Ware, MSchG Art. 24 lit. c. Befugnis des Wiederverkäufers zur Geltendmachung der Prioritätsrechte des Markeninhabers. Warengleichartigkeit,
- BGE 65 II 5224.03.1939Eigentum an (gefasster) Quelle. Art. 704 Abs. I, 667 Abs. 2 ZGB. Begriff und Lokalisierung des sog. Quellpunktes: wo das Wasser in die künstliche Vorrichtung einströmt (Erw. 2). Als Ort des Quellpunkts ist mitzuberücksichtigen ein alter Fassungsteil, aus dem das Wasser in die n
- BGE 64 II 4421.01.1938U n f all ver sie her u n g. Verhältnis der Ausschlussklausel der «offenbaren Trunkenheit» zu derjenigen der grobfahrlässigen Verursachung (Art. 33 VVG).
- BGE 63 II 9512.05.1937Responsabilité du propriétaire d'un ouvrage (art. 58 CO). 1. La qualité d'accessoires immobilier ne justifie pas à elle seule l'application de l'art. 58 CO; il faut en outre que la chose soit rattachée d'une manière effective et durable à l'immeuble dont elle dépend; cette condi
- BGE 62 II 33511.12.1936Auflösung des Güterstandes der Güterverbindung dur c h Tod; Ermittelung des Vor s chI a g es (Art. 214 ZGB): Wie sind G e seil s c h a f t s s c h u I den eines Ehegatten zu berücksichtigen? (Erw. 1.). Für vom Ehemann eingebrachtes verkauftes Gut erhält dieser regelmässig einfa
- BGE 62 I 6030.03.1936Akt e n w i d r i g ist eine tatbeständliche Feststellung dann, wenn sie einen andern als den gegebenen Akt e n in hai t annimmt oder voraussetzt. Ist dagegen der Bestand der Akten als solcher durch das kantonale Gericht nicht verkannt worden und steht nur deren Würdigung in Frag
- BGE 61 I 42923.12.1935B e tri e h s sie her h e i t: Art. 17 MFG (Erw. I). Gehrauchder Warn vo rri 0 h tun g: Art. 20 MFG (Erw. 2). Den örtlichen Verhältnissen angepasste Geschwindigkeit: Art. 25 Abs. 1 MFG (Erw. 3 und 4). Die Frage des Kau s a 1 z usa m me n h an g s zwisohen Verletzung des MFG un
- BGE 61 II 31412.12.1935ZGB Art. 188 findet keine Anwendung auf Schenkungen unter Ehegatten, ebensowenig auf den Wechsel vom Güterstand der Güterverbindung zu demjenigen der Gütertrennung (ausgenommen auf bares Geld, andere vertretbare Sachen und nur der Gattung nach bestimmte Inhaberpapiere der Ehefrau
- BGE 61 II 30429.11.1935Recherche en paternité. Notion des {\ do'/./.Iß8 8Ik·iPlu;" flll 8en8 de l'art. 314 al. 2 CC. I. Pour que l'exception prévue à l'art. 314 al. 2 CC puisse être admise, il ne suffit pas de la simple coexistence de rapports sexuels avec deux hommes différents durant la période crit
- BGE 61 II 9921.05.1935R ü c k b ü r g.s c "h a f t: (Art. 498 Abs. 2 OR) untersteht den gleichen Grundsätzen wie die Bürgschaft. Angabe des H ö c h s t b e t rag e s der Haftung: Verweisung auf den Schuldschein ist nur zulässig unter der Voraussetzung, dass der Bürge den Inhalt desselben kennt.
- BGE 61 II 4429.01.1935I. Haupturteil nach Art. 58 OG. Erw. I. n. Pa te nt ni c h t i g k ei t (Patentgegenstand: Gleitkorsett). I. Gewerbliche Verwertbarkeit des Patentgegenc standes. Erw. 3. [[PAGE:BGE 61 II 44 S. 45]] 2. Der t e c h n i s c he F 0. r t s c h r i t t als Erfindungs' merkmal; Unters
- BGE 60 II 33203.10.1934Sc h u I d übe rn ahm e • nicht No v a t ion, bei Entlassung des einen Solidarschuldners aus der Schuldpflicht und Übernahme der alleinigen Schuldpflicht durch den bisherigen andern Solidarschuldner (Art. 175 f., 116 OR). Bürgschaft geht daher mangels Zustimmung des Bürgen unter
- BGE 60 II 32602.10.1934Art. 49 OR. Verletzung der Ge s c h ä f t s ehr e. Bezeichnung einer Reklame als «Schwindel».
- BGE 60 II 28613.09.1934S ist i e run g des Berufungsverfahrens wegen eines vor einem kantonalen Gericht anhängigen Prozesses? In casu abgelehnt. Die Liquidation des Unternehmens, die objektiv notwendig und nicht vom Dienstherrn, bezw. dessen Organen verschuldet ist, kann ein wichtiger Grund für die so
- BGE 60 II 23304.07.1934Mandat. Remise de commerce. Usage local. — L'agent d'affaires qui, sur la place de Genève, s'occupe de la remise d'un commerce, en se chargeant, après avis dans les journaux, de recevoir le prix de vente et de le répartir aux créanciers qui auront produit entre ses mains, est man
- BGE 60 II 26922.06.1934Erb ver t rag (Erbverzicht). Art. 499 ff., 512 ZGB. Entsprechend den Vorschriften über das öffentliche Testament ist beim Erbvertrag eine aus d r ü c k I ich e a n die Ur ku n d s z e u gen ger ich t e t e R e kog n i t ion se r k I ä run g der Parteien erforderlich. Belanglos i
- BGE 60 II 1301.03.1934Vaterschaftsklage nach vorausgegangener Une h e li ehe r k I ä I' U n g des Kindes. 1. Unehelicherklärung des Kindes als Voraussetzung zur Anhebung einer Vaterschaftsklage, wenn die Mutter zur Zeit der Empfängnis verheiratet war (Art. 316 ZGB). Ein ausländisches, nach dortigem
- BGE 59 II 42829.11.1933Haftung der Gemeinde für ihre Organe bei Tötung eines obligatorisch versicherten Arbeiters. KUVG Art. 129, ZGB Art. 55. Grobe Fahrlässigkeit der Aufsichtspersonen bei Versetzung eines Freileitungsmastes des Elektrizitätswerkes.
- BGE 59 III 28610.11.1933Konkursprivileg der Lohn- und Besoldnngsf 0 r der u n gen, Art. 2 1 9 Sc hK G. Das Privileg geht mit der Forderung, aber nur mit dieser an Dritte über. Dass ein Dritter das Geld zur Bezahlung der Forderung zur [[PAGE:BGE 59 III 286 S. 287]] Verfügung stellt und sich das Privileg
- BGE 58 I 27726.09.1932Art. 1 des BG vom 8. Juni 1923 über die Lotterien und gewerbsmässigen Wetten: Begriff der Lotterie.
- BGE 58 II 15110.05.1932Abt r e tun g von Rechtsansprüchen im Konkurs. Abweisung der Einrede des Beklagten, dass nicht alle Abtretungsgläubiger den Anspruch eingeklagt hätten. SchKG Art. 260 (Erw. 1). S i m u I t a n g r ü n dun g der Aktiengesellschaft. Befreiung vom Prospektzwang und von der Bezugnah
- BGE 58 II 11422.03.1932Gegenüber dem (nicht bösgläubigen) Erwerber des Sc h u 1 dbr i e fes kami die Schuldnerin nicht die Einrede erheben, sie sei die Schuld ohne Zustimmung der Vormundschaftsbehörde zugunsten ihres Ehemannes eingegangen. ZGB Art. 872, 177 Abs. 3.
- BGE 58 II 4702.03.1932Klagloses Differenzgeschäft. OR Art. 513 Abs. 2. Ausdrückliche mündliche Vereinbarung, dass Recht und Pflicht wirklicher Lieferung und Abnahme des Getreides ausgeschlossen seien. Ein bestärkendes Indiz liegt namentlich in der gleichzeitigen Spekulation a la hausse und à Ja baisse
- BGE 57 II 50820.10.1931N ich t e r füll u n gei n erb e g ren z t enG a t tun g S. s c h u I d. Abweisung der Schadenersatzforderung des Käufers von Pflastersteinen aus einem bestimmten Steinbruch mangels Verschuldens des Verkäufers, wenn durch unvorhergesehene geologische Verhältnisse die Ausbeute unv
- BGE 57 II 48113.10.1931Boy kot t zweier Berufsverbände zur Massregelung eines Aussenseiters, der im Konkurrenzkampf eine Offerte gefälscht hat. Grundsätzliche Zulässigkeit eines solchen Boykottes, doch strenge Beurteilung des Masses und der Dauer (Erw. 1 und 2). Widerrechtlichkeit eines Mittels der Bo
- BGE 57 II 55602.10.1931Abo II n e n t e n ver s ich e run g. Selbstkontrahieren. 1. Die Bezahlung des Abonnementsbetrages als Bedingung für die Wirksamkeit der Versicherung. Erw. 1. 2. Zahlung eines Abonnenten, der zugleich Ablagehalter ist, an sich selber? Erw. 2.
- BGE 57 II 29219.05.1931Die Berufungsanträge können nach dem Nichteintreten auf einen vorsorglich auch noch eingereichten staatsrechtlichen Rekurs nicht mehr abgeändert werden. OG Art. 65 (Erw. 2). Tötung durch ein Automobil, Verschulden und Kausalität bei Trunkenheit des Führers (Erw. 3). Die Abweisu
- BGE 56 I 31008.07.1930Begriff des fortgesetzten Delikts, spez. bei Jagdfrevel (Täterschaft, Teilnahme, Begünstigung).
- BGE 56 II 24503.07.1930Ei gen h ä n d i g e s Te s t am e nt (ZGB Art. 505). Hiefür kann eine b r i e f I i ehe Mit t eil u n g. z. B. an eine Behörde, genügen (Erw. 1). Das Datum kann an den Anfang gesetzt werden (Erw. 2). Die Frage nach dessen Richtigkeit ist Tatfrage (Erw. 4). Erfordernisse der U
- BGE 56 II 17003.04.1930I. Relation entre l'art. 969 et l'art. 682 CCS? Question laissée ouverte. 2. Le délai d'un mois prévu à l'art. 681 al. 3 pour faire valoir un droit de préemption, court du jour où le titulaire de ce droit a, en fait, connu la vente, quelle que soit la source d'où il a tiré cette
- BGE 56 II 15921.03.1930Let z t w i lJ i g e Ver füg u n g. Art. 500 — 502 ZGB. Die unitas actus wird nicht gestört, wenn zu den Formen des Art. 502 ZGB noch das Selbstlesen durch den Testator oder zu den Formen nach Art. 500 und 501 das Vorlesen durch die Urkundsperson tritt (Erw. I). Art. 467 und 51
- BGE 56 II 5021.01.1930Konkurrenzverbot, eingegangen vom frühern Einzelkaufmann, Kollektivgesellschafter, Aktionär und Verwaltungsrates eines Geschäftes beim Verkauf seiner Aktien, unter dem [[PAGE:BGE 56 II 50 S. 51]] Versprechen, der Gesellschaft noch kurze Zeit Dienste als Reisender zu leisten. Kein
- BGE 55 II 34223.12.1929S'agissant d'une action pour concurrence déloyale mais basée sur le droit exclusif que le demandeur prétend avoir à l'emploi d'une désignation (dans le cas particulier, du mot «Kasha») qui constitue sa marque de fabrique, l'existence de ce droit doit s'apprécier d'après les princ
- BGE 55 II 22510.10.1929Ur teil s f ä h i g k e i t, Art. 16 ZGB. Stellung des Richters gegenüber einem psychiatrischen Gutachten, das eine durch Geisteskrankheit bedingte Urteilsunfähigkeit feststellt (Erw. 1). Stellung des Bundesgerichtes gegenüber der Würdigung dieses Gutachtens und anderer Indizie
- BGE 55 II 14930.04.1929Markenschutz. 1. Art. 6 Abs. I und II der rev. Pariser Verbandsübereinkunft. Anwendbarkeit des schweizerischen Rechts bei Beurteilung der Frage, ob eine markenfähige Bezeichnung vorliege (Erw. 1). 2. Geltung des Territorialprinzips für die Frage der Freizeicheneigenschaft. Die
- BGE 54 II 47324.12.1928I n d i z i e nb ewe i s: Der Entscheid des kantonalen Richters darüber, ob Indizien von hinreichendem Gewichte für die zu erweisenden, entscheidenden Tatsachen vorhanden seien, entzieht sich der Nachprüfung des Bundesgerichts, und zwar auch insoweit, als die Tatsachenfeststellun
- BGE 54 II 45628.11.1928Verschulden des Motorfahrzeuglenkers · Kausalzusammenhang zwischen Unterlassung und Unfall · Fahrlässigkeit und Grobfahrlässigkeit
- BGE 54 II 36710.10.1928t. Einschränkung des Grundsatzes der Nichtgebundenheit des Zivilrichters an das freisprechende Strafurteil (OR Art. 53) durch Art. 81 OG. Begriff der Aktenwidrigkeit (Erw. 1). 2. Entschädigung für Verlust des Versorgers bei Wiederverheiratung der Witwe während der Hängigkeit des
- BGE 54 II 10622.03.1928Action en rapport. — Il Y a libéralité partielle lorsqu'une personne vend ou abandonne à l'un de ses héritiers un immeuble rural contre des prestations sensiblement inférieures à la valeur de rendement du domaine. Portée de l'expertise judiciaire pour la fixation de la valeur i
- BGE 53 III 17102.12.1927Wird auf Verlangen des Gläubigers eine Nachpfändung vollzogen, so kann die Verwertung der nachgepfändeten Gegenstände bis auf ein Jahr (zwei Jahre) seit der Nachpfändung verlangt werden (Erw. 1). Können Rechtsvorkehren, welche der während der F e r i e na b wes e n h e i t des R
- BGE 53 II 1718.01.1927Akt i e. n re c h t. Stimmrecht an Aktien, an denen ein Nutzniessungsrecht besteht. Gültigkeit einer Übereinkunft zwischen Eigentümer und Nutzniesser über das Stimmrecht. Auslegung des Abkommens.
- BGE 52 I 33116.10.1926Zweck, Charakter und Bedeutung der Vorschriften des R e g I e m e n t e s b e t r. die E n t nah m e v () n Pro ben von Leb e n s mit tel n vom 29. Januar 1909. Folgen der Missachtung dieser Vorschriften, insbesondere von Art. 3, 4, 5, 6 und 12.
- BGE 51 II 48310.12.1925Z u s p r e c h u n gei n e sau s s e reh e I ich e n K i ndes mit S t a n des f 0 I gen, Art. 323 ZGB: 1. Die Standesklage kann auch gegen die Erben des verstorbenen Vaters gerichtet werden (Erw. 1). 2. Hat der Schwängerer der ausserehelichen Mutter die Ehe versprochen, ist ab