Beweiswürdigung

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Als Thema
  1. BGE 51 II 14229.04.1925Der Vor aus ver z ich t a~u f die Ausübung eines gesetzlichen Vorkaufsrechtes ist gültig und kann nur wegen Willensmängeln angefochten werden. Art. 682, 681 ZGB. Passivlegitimation der Klage auf Eigentumsübertragung? (Erw. 1); Verzicht ist formlos möglich (Erw. 2); Vorausverzicht
  2. BGE 50 II 28916.09.1924Bur g s eh a f t: Art. 493 OR. Erfordernis der Angabe eines bestimmten Betrages der Haftung des Bürgen.
  3. BGE 50 II 25025.06.1924Art. 216 und 22 OR: Die Verpflichtung, einen Käufer für ein Grundstück zu beschaffen, bedarf der öffentlichen Beurkundung.
  4. BGE 50 II 19022.05.1924o RAr t. 5 6: H a f tun g des T i e r haI t e r s (für Schädigung infolge Aufspringen eines Rindes). Voraussetzungen der Exzeption des Tierhalters; Verteilung der Behauptungs- und der Beweislast. Berücksichtigung des Selbstverschuldens des Opfers. Schadensberechnung; Frage des Ab
  5. BGE 49 II 30611.07.1923Versicherung zu Gunsten der Ehefrau unter namentlicher Bezeichnung derselben. Kann sie nach Scheidung der Ehe noch Rechte aus der Begünstigung herleiten? Art. 83 Abs. 2 VVG.
  6. BGE 49 II 23023.05.1923Co u r tag e: Droit du vendeur de refuser d'exécuter une
  7. BGE 48 II 47405.12.1922Art. 58 O. R.: Kausalzusammenhang. Die Zugehörqualität einer Sache reicht zur Begründung der Werkhaftung nicht aus. Erforderlich ist, dass der den Schaden verursachende Gegenstand einen Bestandteil des Werkes bilde. Diese Eigenschaft kommt einer die Verbindung zwischen Tenne und
  8. BGE 48 II 26031.05.1922Fra c h t ver t rag: 0 er tl ich e Re c ht san w e ndun g. - Das in t ern a t ion ale übe r e"i n k 0 nim e n kann durch die interne Gesetzgebung nicht abgeändert werden. — Haftung bei Selbstverladung (ü Art. 31 Abs. 3). — Haftung der Empfangsbahn, auch wenn ihr gegenüber der Bah
  9. BGE 48 II 14511.05.1922Die Ans chI u s s b e ruf u n g ist gegenüber einem von mehreren Streitgenossen nur zulässig, wenn er selber die Berufung erklärt hat. — Verein oder Gesellschaft? — Verein entstanden aus dem Zusammenschluss zweier Vereine. Die einzelnen Mitglieder dieser Vereine sind Mitglieder d
  10. BGE 47 II 12212.05.1921ZGB Art. 120 Ziff. 2, 97 Abs. 2: Geisteskrankheit als Ehenichtigkeitsgrund. Notwendigkeit eines medizinischen Gutachtens darüber.
  11. BGE 46 II 46316.12.1920Art. 339 OR. Haftung des Dienstherrn gegenüber den Angestellten für Betriebsgefahren. Voraussetzungen.
  12. BGE 46 II 44530.11.1920W e c h seI r e c h t. Art. 818 OR. Die in einem uneigentlichen Domizilwechsel angegebene Zahlstelle ist für die Vorweisung des Wechsels zur Zahlung und die Protesterhebung massgebend.
  13. BGE 46 II 34528.10.1920A ct ion e n p a t ern i t e: Conditions auxquelles les decla-. 'rations faites par la mère elle-même lors de son interrogatoire par le juge peuvent valablement fournir la preuve de la cohabitation. Re c 0 urs e n re f 0 r me: RecevabiIite dUI recours formé par le défendeur, mal
  14. BGE 46 II 20822.09.1920ZGB, Art. 370. Gefährdung der Sicherheit Anderer: Die Gefährdung der Gesundheit genügt. — Sie setzt einen Angriff voraus; in der Hingabe einer Prostituierten liegt daher trotz der Möglichkeit der Ansteckung mit einer Geschlechtskrankheit keine Gefährdung der Sicherheit Anderer im
  15. BGE 46 II 25219.07.1920Art. 41, 55 et 58 CO — Accident survenu au cours de la construction d'un bâtiment et ayant eu pour cause l'état de défectuosité inhérent aux travaux. — Exclusion de la r e sp 0 n s abi I i ted u pro p r i eta ire qui a confié la construction à des entrepreneurs indépendants et à
  16. BGE 46 II 16412.07.1920Art. 190 CO: En matière de ventes commerciales, la seule fixation d'un terme pour la livraison implique présomption de «Fixgeschäft •.
  17. BGE 46 II 19518.05.1920Un fall ver sie her u n g s ver t rag: Selbstverstümmelung. Beweis.
  18. BGE 46 II 13106.05.1920Beitrittserklärung des Begünstigten, Widerruf der Begünstigung im Konkurs.
  19. BGE 45 II 43319.09.1919Wes e nt I i c'h e r Irr t U 111. OR Art. 23 u. 24 zur. 1 bis 4. Ueberprüfbarkeit der Feststellungen der kantonalen Instanz über den inneren Willen der Parteien
  20. BGE 45 II 33620.06.1919OR Art. 204 Abs. 2: Tatbestandsfeststellung und B ewe i s las t ve r te i 1 u.n g. Bei nicht«gehörigen Tatbestandllfeststellung hat der Käufer das Vorhandensein von Mängeln zu beweisen. — Wann ist eine T. • gehörig»? — nicht wenn bei Uebersendung mehrerer Fässer Zitronensaft nur
  21. BGE 44 II 20719.06.1918Art. 310, 323, 303 ZGB. Die Frage der Beweiskraft des von einem unmündigen oder entmündigten, aber urteilsfähigen Vaterschaftsbeklagten ausgehenden Tatsachenzugeständnisses beurteilt sich nach kantonalem Prozessrecht. Zusprechung des Kindes mit Standesfolge auf Grund des von eine
  22. BGE 44 II 10725.04.1918Art. 519 ff. ZGB. Zulässigkeit der Ungültigkeitsklage i. S. dieser Vorschriften gegen den Willensvollstrecker auf Ungültigerklärung seiner Einsetzung als solchen. Wirkung des die Ungültigkeit der Verfügung feststellenden Urteils, wenn die Klage nur gegen einzelne im Testament Bed
  23. BGE 43 II 56220.12.1917A c t ion e 11 p at ern i t e. --- La preuve d'une trés forte probabilité de l'existence de relations sexuelles à l'époque de la conception est suffisante pour permettre au Juge de déclarer cette action bien fondée (CC art. 314). — Délation du serment supplétoire à la demanderess
  24. BGE 43 II 55714.11.1917ce art. 314 al. 2 et 315. — La présomption de paternité résultant de la cohabitation du défendeur avec la mère de l'enfant cesse lorsqu'il est établi que cette dernière a eu pendant l'époque critique des relations sexuelles avec un autre homme. — Notion de l'inconduite pendant ce
  25. BGE 43 II 49614.09.1917Art. 538, Abs. 2 0 R; Frage der Haftung eines Gesellschafters für den dem andern Gesellschafter aus dem Kauf von g e kap e r t e r Ware entstandenen Schaden. Art. 533, Abs. 1 und 537, Abs. 3 OR.
  26. BGE 43 II 14030.05.1917Art. 3 1 4 Ab s. 2 Z G B; Tatsachen, die erhebliche Zweifel über die Vaterschaft des Beklagten rechtfertigen. — Art. 3 1 5 ZGB; Einrede des unzüchtigen Lebenswandels.
  27. BGE 43 II 6523.02.1917R e c 0 urs e n r e f 0 r m e: ca1cul de la valeur litigieuse en cas de conclusions principales inférieures à 2000 fr. et de conclusions reconventionnelles supérieures à ce chiffre.
  28. BGE 42 II 54220.12.1916Vaterschaftsklage. Einrede des unzüchtigen Lebenswandels (Art. 315 ZGB) begründet erklärt.
  29. BGE 42 II 53101.11.1916ce art. 317 et 323. — Identité des preuves exigées relativement à la cohabitation dans l'action en aliments et dans l'action avec déclaration de paternité. — CC art. 310 al. 2 Interdiction aux cantons d'établir ou d'appliquer des règles de preuve plus rigoureuses en matière de pa
  30. BGE 42 II 48506.10.1916Begriff des» eidgenössischen G e set z es» in den Art. 5 6 und 57 0 G: darunter fallen auch Verordnungen, zum mindesten Rechtsverordnungen, des Bundes. Art. 4 des B und e s rat sb e s chI u s ses vom 27. No v e mb er 1 9 1 5 betreffend Verkauf von Butter und Käse. Damit der Verka
  31. BGE 42 II 8629.03.1916Klage der Heimatgemeinde des Ehemannes auf Aberkennung der Ehelichkeit eines vor Abschluss der Ehe gezeugten Kindes, in Bezug auf welches der Ehemann eine Anfechtung unterlassen hat (Art. 256 Abs. 2 ZGB). Ist das Klagrecht befristet? Wie ist die Frist zu berechnen? Anforderungen
  32. BGE 41 II 68206.11.1915Zuf~gung einer K ö r per ver let z u n g dur c h Leg e II e.~ n e ~ S ~ I b s t s ~ h u s ses. S c h ade n s b e m e s s u n g: Beruckslchtlgung emer Verschlimmerung während der S p i t a 1- behandlung? Zinsfuss bei Berechnung des Renten., kapitals? - Verschuldensfrage: Bedeutung
  33. BGE 41 II 7322.01.1915Art. 18 OR: Simulierter Mietvertrag über ein Hôtel zum Zwecke, durch den angeblichen Mieter das Wirtschaftspatent zu erwirken, das der wirkliche Mieter, mit dem ein gleichlautender Mietvertrag abgeschlossen wurde, als aus gepfändeter Schuldner nicht erhalten konnte. Ermittlung de
  34. BGE 40 II 27928.05.1914Art. 44 CO. Accident d'automobile dû à la faute lourde du conducteur. Mais imprudence de la victime qui pouvait prévoir le danger. Réduction de l'indemnité à raison de l'acceptation du risque.
  35. BGE 39 II 73505.12.1913Berufungsverfahren. Nachprüfung der Parteifähigkeit (Erw. 2). Kollektiv- und Kommanditgesellschaft. Der Auflösungsbeschluss kann das Leben der Gesellschaft nur dann vernichten, wenn auf den Zeitpunkt der Auflösung auch ihre Rechtsbeziehungen zu Dritten erloschen sind. Geschäftsü
  36. BGE 39 II 57603.10.1913Kauf mit Umtauschklausel. Auslegung. — Erfordernisse für das Zustandekommen eines Vertrages. Vertrauenstheorie.
  37. BGE 39 II 49502.10.1913Vaterschaftsklage einer in der Schweiz domizilierten Ausländerin gegen einen ebenfalls in der Schweiz domizilierten Ausländer. Anwendbares Recht (Erw. 2). — Gegenstand der Vaterschaftsklage: nicht «Feststellung der Vaterschaft», sondern (von der Klage auf Zusprechung des Kindes m
  38. BGE 39 II 48525.09.1913Vaterschaftsklage. — Unzulässigkeit des frühern kantonalen «Vaterschaftseides». — Untersuchung der Frage, ob im konkreten Fatl der Beweis des Art. 314 Abs. 2 geleistet sei.
  39. BGE 39 II 32810.09.1913Responsabilité des fabricants. Ouvrier électrocuté pour avoir touché par pure curiosité une conduite électrique passant à proximité immédiate de l'emplacement du travail. Accident d'exploitation? Obligation du patron de rendre impossible le contact avec le courant; faute eoncurre
  40. BGE 39 II 27114.06.1913Unzulässigkeit der Berufung lediglich hinsichtlich des Kostenspruches. — Verzicht auf eine Bürgschaft. — Betrug bei Erwirkung des Verzichtes durch den Hauptschuldner verneint. Täuschung durch Unterdrückung wahrer Tatsachen. Das Bundesgericht hat
  41. BGE 39 I 25011.06.1913Lebensmittelpolizei. Begriff des Lebensmittels im Sinne des BG vom 8. Dezember 1905. Die Aufzählung in der Verordnung vom 29. Januar 1909 ist keine erschöpfende. Die sog. Maggi-Würze ist ein Lebensmittel im Sinne des BG.
  42. BGE 39 II 9119.03.1913Voraussetzungen der Inkassovollmacht bei Handlungsbevollmächtigten. Funktion des «Annahme-» und des «Nachnahmescheins» im Frachtverkehr. Das Bundesgericht hat, da sich ergibt:
  43. BGE 38 II 18015.06.1912Zulässigkeit einer Feststellungsklage vom Standpunkte des Bundesrechts aus. — Verpflichtung eines Apportaktionärs zu Gunsten eines Geldaktionärs, bei Unrentabilität des gegründeten Aktienunternehmens mit dem Liquidationsergebnis der Apportaktien zur Deckung der Geldaktien beizutr
  44. BGE 38 II 3230.05.1912Erw. 1: Intertemporates Recht in Kinderzuteilungsstreitigkeiten. Erw. 3 und 4: Art. 157 ZGB. Die blosse Tatsache, dass durch den Wegzug desjenigen Ehegatten, dem die elterliche Gewalt zugesprochen wurde, die Ausübung des dem andern Teil zustehenden Besuchsrechts erschwert oder ve
  45. BGE 37 II 44812.07.1911Art. 3 EHG. Haftpflichtanspruch aus Körperverletzung. Mangel eines Verschuldens sowohl des Verletzten, als auch der Bahnunternehmung: Verbindlichkeit der kant. Beweiswürdigung für den Berufungsrichter (Art. 81 0G). Nichtanwendbarkeit des Art. 8 EHG. Bestimmung des Schadens zufolg
  46. BGE 37 II 19226.05.1911Art. 486 OR. Haftung des Gastwirts für eingebrachte Sachen des Gastes (Verlust von Schmuckgegenständen zweier Gäste zufolge Diebstahts und Beschädigung eines Handköfferchens durch den Dieb). Für das Bundesgericht verbindliche Feststellung dieses Schadenstatbestandes (Art. 81 0G).
  47. BGE 36 II 48728.12.1910Art. 28. Ziff. 3 ZEG: Eheeinsprache wegen Geisteskrankheit des Bräutigams; dessen Heimatgemeinde als Einsprecherin. Bedeutung der Tatsache, dass demselben Bräutigam bereits früher ein damals mit einer andern Person beabsichtigter Eheabschluss aus demselben Einsprachegrunde gerich
  48. BGE 36 II 42414.07.1910ebenfalls Ber.-Kl. Nachahmung einer Wortmarke. (Das Wort «HONNEUR» als Nachahmung des Wortes «BONHEUR» als solchen und als Hauptbestandteils einer Kombinationsmarke; Verwendung der Marken für Uhren- und Uhrenbestandteile). Priorität des Gebrauchs (Art. 5 MSchG). Für den Berufung
  49. BGE 36 II 12322.03.1910Als Betriebsunfall (Art. 1 u. 2 FHG) qualifiziert sich auch ein Unfall, der dem Arbeiter während einer kurzen Unterbrechung der Arbeit, zum Zwecke des Ausruhens oder der Verrichtung eines natürlichen Bedürfnisses, zustösst. — Selbstverschulden des Verunfallten. Berufliche Gewöhnu
  50. BGE 35 II 57730.10.1909Haftung für die mangelhafte Betriebssicherheit eines der Selbstbedienung durch das Publikum überlassenen Personenaufzugs seitens des Betriebsinhabers seines Mieters des betr. Hauses) auf Grund der Art. 50 ff. OR: Unfall, der auf das Fehlen einer durch den Stand der Technik gebote