Bericht AsylG
Vernehmlassung 2006/30: Ausführungsbestimmungen zur Umsetzung des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer und der Teilrevision Asylgesetz vom 16. Dezember 2005 · 95 Seiten
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Art. 58 Abs. 3 (neu): Kosten für die Begleitung
3 Stimmt das Bundesamt auf Antrag des mit dem Vollzug der Weg- oder Ausweisung beauftragten Kantons einer medizinischen Begleitung zu, so vergütet es einen Pauschalbetrag von maximal 1’200 Franken pro Tag und Begleitperson als Entschädigung, wenn die Begleitperson über eine ärztliche Berufsausübungsbewilligung in der Schweiz (oder in einem Nachbarland) verfügt. Das Bundesamt vergütet maximal 800 Franken pro Tag und Begleitperson als Entschädigung, wenn die Begleitperson über die Qualifikation als diplomierte Rettungssänitäterin oder diplomierter Rettungssanitäter IVR des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) verfügt.
Zustimmung
Kantone: AG, AI, AR, BE, BL, BS, FR, GL, GR, JU, LU, NE, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, TI, UR, VD, VS, ZG, ZH
Parteien: CSP CH, CVP, GPS, SP, SVP
Interessierte Kreise: KKJPD/SODK, VKM, SFH, SGB, AIn, Asylbrücke ZG, CSP, Caritas, Caritas Bern, CP, EKF, FER, HEKS, Humanrights, GastroSuisse, CVAM, SFM, SAJV, SAV, sek, SRK, SSV, SGeV, Unia, Stadt ZH
Keine Bemerkungen: Tdh, UNHCR, zh.ch, BVGer, hotelleriesuisse. Swiss
Art. 59a (neu): Interkantonale Transporte für inhaftierte Personen
1 Das Bundesamt kann an die Betriebskosten der interkantonalen Transporte für inhaftierte Personen einen jährlichen Beitrag leisten.
2 Der Beitrag des Bundes bemisst sich nach der Zahl der in die Zuständigkeit des Asylgesetzes fallenden, transportierten Personen im Verhältnis zur Zahl der insgesamt transportierten Personen pro Geschäftsjahr. Das Bundesamt entrichtet den jährlichen Beitrag an die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD).
3 Für den Transport von Personen durch die Kantone, welche nach den Leistungsnormen der Transportbetreiber mit den interkantonalen Häftlingstransporten transportiert werden können, die aber trotzdem polizeilich begleitet werden, richtet das Bundesamt keine Begleitpauschale nach Artikel 58 Absatz 2 Buchstabe a aus.
Zustimmung
Kantone: AG, AI, AR, BL, BS, FR, GL, GR, JU, LU, NE, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, TI, UR, VD, VS, ZG, ZH; bei NW und BE: nur bei den Absätzen 2 und 3
Parteien: CSP CH, CVP, GPS, SP, SVP
Interessierte Kreise: Stadt ZH, VKM, SFH, Unia, HEKS, SGB, AIn, Asylbrücke ZG, CSP, Caritas, Caritas Bern, CP, EKF, FER, Humanrights, GastroSuisse, CVAM, SFM, SAJV, SAV, SRK, SSV, SGeV, sek; KKJPD/SODK: nur bei den Absätzen 2 und 3,
Keine Bemerkungen: Tdh, UNHCR, zh.ch, BVGer, hotelleriesuisse, Swiss
Ablehnung
Kantone: NW, BE (nur Absatz 1)
Parteien:
Interessierte Kreise: KKJPD/SODK (nur Absatz 1)
KKJPD/SODK, VKM, NW, BE: Die Kann-Bestimmung in Abs. 1 steht im Widerspruch zu Abs. 2 und ist deshalb als Muss-Bestimmung auszugestalten.
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