Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2007/22: Nationales Programm Tabak 2008-2012 (NPT 2008-2012) · 23 Seiten
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dern economiesuisse und der Schweizerische Arbeitgeberverband eine Priorisierung zugunsten des Jugendschutzes (OZ2). Für hotelleriesuisse sind die Oberziele zur Senkung des Rauchendenanteils (OZ1) und der Passivrauchexposition „viel zu ehrgeizig“ und der SGV fordert generell, „die Oberziele realistisch anzusetzen“. Der Schweizerische Arbeitgeberverband hält insbesondere die Senkung des Rauchendenanteils auf 23% innert 5 Jahren für „unrealistisch“ und empfiehlt deshalb wie der SGV auch eine Erstreckung der Programmlaufzeit bis mindestens 2013. Für den Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) sind die Oberziele des NPT 2008-2012 „ambitiös“ und er fordert beim Ziel zur Passivrauchexposition (OZ3) eine Präzisierung in Bezug auf avisierte Sphäre (privater/öffentlicher Raum).
Tabakbranche
Die Tabakbranche hat bezüglich Mission und Oberziele des NPT 2008-2012 keine generellen Einwände. Die SOTA, Swiss Cigarette und Swiss Tabac begrüssen ausdrücklich die Präventionsmassnahmen im Bereich des Jugendschutzes. Laut Philip Morris „verursachen Zigaretten und andere Tabakprodukte Krebs und andere schwere Krankheiten“ und das Unternehmen „unterstützt eine wirksame Regulierung des Tabakbereichs“. Auch Swiss Cigarette fordert „klare und effektive rechtliche Rahmenbedingungen für Tabakprodukte“.
NGO/ExpertInnen aus den Bereichen Sucht, Gesundheit, Konsumentenschutz, Sport
Mission und Oberziele des NPT 2008-2012 erhalten von den NGO breite Unterstützung. Insbesondere die Fokussierung auf den Jugendschutz und den Schutz vor Passivrauchen wird weitherum begrüsst. Laut GREA sind die Oberziele 1 (Senkung des Rauchendenanteils) und 2 (Senkung Rauchendenanteil bei Jugendlichen) „sehr ambitiös“. Für die SFA und Berner Gesundheit dürfte das Oberziel 2 ambitiöser formuliert sein, für das Konsumentenforum (kf) ist das Oberziel 3 bezüglich Passivrauchexposition „zu hoch gesteckt“. Zu letzterem halten insgesamt 13 NGO fest, dass es nur dann erreicht werden kann, „wenn es gelingt, innerhalb der nächsten zwei Jahre eine Gesetzgebung zum Schutz vor Passivrauchen rechtskräftig zu machen“.
Jugendorganisationen
Der DOJ verweist auf die für die Jugendarbeit zentralen Schnittstellen einerseits zwischen dem Oberziel 2 (Senkung Rauchendenanteil bei Jugendlichen) und dem Oberziel 3 (Minimierung Passivrauchexposition) und andererseits zwischen der Tabak- und etwa der Alkohol- und Cannabisprävention.
Spitäler/Kliniken/Medizinalbereich
Mission und Oberziele des NPT 2008-2012 fallen bei Spitälern, Kliniken und im Medizinalbereich auf Zuspruch bzw. werden nicht ausdrücklich bestritten. Gemäss Alpiner Kinderklinik Davos und CardioVasc Suisse macht das aus ihrer Sicht richtige Oberziel 3 (Minimierung der