Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2007/22: Nationales Programm Tabak 2008-2012 (NPT 2008-2012) · 23 Seiten
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bakwarenhandels (VST) stimmen in vielen Punkten miteinander überein und können als „allgemein zustimmend, aber mit bestimmten konkreten Vorbehalten“ bezeichnet werden.
NGO/ExpertInnen aus den Bereichen Sucht, Gesundheit, Konsumentenschutz, Sport
Die NGO aus oben genannten Bereichen sind dem NPT 2008-2012 gegenüber sehr positiv eingestellt. Sie teilen die ihm zugrunde liegende Problem- und Situationsanalyse und sehen in der Tabakprävention trotz rückläufiger Raucherzahlen immer noch grossen Handlungsbedarf. Die generelle Linie des NPT 2008-2012 wird im Allgemeinen begrüsst und viele der teilweise ausführlichen Stellungnahmen liefern Erläuterungen und Konkretisierungen zu einzelnen Programmpunkten. „Wir unterstützen die Stossrichtung des Programms und schätzen es als fachlich fundiert und politisch angemessen ein“, schreibt zum Beispiel der Fachverband Sucht. Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) fände die Nichtweiterverfolgung der Tabakprävention schon nur deshalb abwegig, weil wesentliche Ziele des NPTP 2001-2008 bis heute nicht erreicht wurden.
Vergleichsweise kritisch äussert sich die Fachstelle Gesundheitspolitik. Das NPT 2008-2012 enthalte „keine substanziell neuen Ziele und kaum konkrete Handlungsschritte“ und in der „eher vagen Absichtserklärung“ würden die erforderlichen Priorisierungen ausbleiben. Auch aus Sicht der Lungenliga Schweiz und einzelner kantonaler Sektionen „fehlen [im Programm] konkrete Massnahmen zur Erreichung der strategischen Ziele“. Die Schweizerische Gesellschaft für Suchtmedizin (SSAM) gibt ihrerseits zu bedenken, dass das NPT 2008-2012 dem substanzübergreifenden Vier-Säulen-Modell der schweizerischen Suchtpolitik zu wenig Rechnung trage. Laut dem Groupement Romand d’Etudes des Addictions (GREA) sind suchtspezifische Programme wie das NPT 2008-2012 auch unter der Zielsetzung einer substanzübergreifenden Suchtpolitik „legitim“, sie müssten jedoch schrittweise in diese integriert werden.
Jugendorganisationen
Von den vier eingeladenen Jugendorganisationen hat nur der Dachverband offene Jugendarbeit Schweiz (DOJ) eine Stellungnahme abgegeben. Dieser begrüsst, dass im NPT 2008- 2012 „die gesamtgesellschaftliche und die (...) pädagogische Ebene der Tabakprävention verknüpft (...) werden“, und verweist auf die wichtige Rolle der offenen Jugendarbeit in der Gesundheitsförderung, der informellen Bildung wie auch in der Früherkennung von psychosozialen Problemen der Jugendlichen.
Spitäler/Kliniken/Medizinalbereich
Von den 24 zur Anhörung eingeladenen Adressaten haben deren sieben zum NPT 2008- 2012 Stellung bezogen, eine verzichtete explizit auf eine Stellungnahme. H+ Die Spitäler der Schweiz, CardioVasc Suisse, das Kollegium für Hausarztmedizin (KHM), die Alpine Kinderklinik Davos und die Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (upk) sind dem NPT 2008- 2012 gegenüber sehr positiv eingestellt. Laut KHM zum Beispiel hinterlässt der Inhalt wie auch die breite interdisziplinäre Abstützung des Programmentwurfs „einen guten und ausge-