Bericht BetmKV und BetmSV

Vernehmlassung 2008/77: Verordnungen über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe (BetmKV, BetmSV, BetmVV-EDI). · 54 Seiten

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Artikel 8

Grüne, FMH und SSAM begrüssen die gute und klare Definition des Angebots, verweisen aber auf die terminologische Inkonsistenz von Artikel 8 Absatz 1 Buchstaben c und d.

AG fordert die Ergänzung des Zielkatalogs mit der therapeutischen Einbindung oder mindestens der Einbindung in ein Helfersystem.

TI fordert die gesetzliche Verankerung einer engen Zusammenarbeit mit den Kantonen sowie den regionalen Expertengruppen wie beispielsweise COROMA oder Fosumos bei der Durchführung einer betäubungsmittelgestützten Behandlung.

Fachverband Sucht fordert anstelle der Reduktion oder Abstinenz von ärztlich verschriebenen Präparaten im Fall von Psychopharmaka die Förderung der eigenverantwortlichen Kontrolle über die konsumierten Substanzen bis hin zur Abstinenz von Betäubungsmitteln.

Infodrog wünscht die Aufnahme eines Ziels betreffend die soziale Stabilisierung und Erreichung einer eigenverantwortlichen Lebensführung der Konsumentinnen und Konsumenten.

Buchstabe c

LU erachtet das Ziel der Abstinenz des unbefugten Konsums während einer betäubungsmittelgestützten Behandlung als realitätsfremd und nicht umsetzbar und fordert daher die Ergänzung, wonach “Reduktion und Abstinenz des unbefugten Konsums“ als Ziel festgelegt werden soll.

Verein „Sag nein zu Drogen – Sag ja zum Leben“ fordert die Streichung der Reduktion von ärztlich verschriebenen Präparaten; es solle heissen "Abstinenz von ärztlich verschriebenen Präparaten."

Verein Jugend ohne Drogen schlägt die Ergänzung der Formulierung vor, wonach „längerfristig die Abstinenz des unbefugten Konsums von Betäubungsmitteln, psychotropen Stoffen und Präparaten zu fördern“ sei.

Buchstabe d

Verein „Sag nein zu Drogen – Sag ja zum Leben“ fordert die ersatzlose Streichung.

Buchstabe e

SG schlägt die ersatzlose Streichung vor, da die Reduktion und Abstinenz von ärztlich verschriebenen Betäubungsmitteln unter Buchstabe b gefasst werden könne.

Buchstabe f (Nicht Gegenstand der Anhörung)

VKS und GMD fordern die Ergänzung des Zielkatalogs mit der „Reduktion der psychischen, sozialen und somatischen Komplikationen des Konsums von psychoaktiven Substanzen“.

Absatz 2

VS, COROMA, CRIAD, EWS und SSAM fordern die Ergänzung des Katalogs des qualifizierten Personals mit Apothekerinnen und Apothekern.

Absatz 4 (Nicht Gegenstand der Anhörung)

Verein Jugend ohne Drogen schlägt die Ergänzung der Formulierung vor, wonach „die betäubungsmittelgestützte Behandlung längerfristig die vollständige Abstinenz gemäss Artikel 1 Buchstabe a zum Ziel habe“.

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