Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2008/83: Tierversuchsverordnung / Verordnung über das elektronische Informationssystem zur Verwaltung der Tierversuche (VerTi-V) · 14 Seiten

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Anhörung VerTi-V (Feb – April 2009)

1 Ausgangslage

Die aktuelle Verwaltung des Tierversuchswesens in der Schweiz vermag den heutigen Anforderungen nicht mehr zu entsprechen und weist verschiedene Schwachstellen auf. Zudem führen das neue Tierschutzgesetz (TSchG) und die neue Tierschutzverordnung (TSchV) auch zu Änderungen im Bereich der Tierversuche und der gentechnisch veränderten Tiere. Die Änderungen betreffen

einerseits die Vollzugsabläufe, andererseits wird das Anwendungsgebiet um das Thema "Zucht"

erweitert. Auch das Management der Kurse und der Aus- und Weiterbildung im Bereich Tierversuche soll integriert werden.

Das Projekt zur Schaffung eines neuen Informationssystems zur Verwaltung der Tierversuche ist im Rahmen des E-government als Informations- und Transaktionssystem zwischen Bürger/Business und Verwaltung zu sehen.

Das Informationssystem zur Verwaltung der Tierversuche (Informationssystem E-Tierversuche) dient der erleichterten und verbesserten Verwaltung des Tierversuchswesens. Es umfasst eine Datenbank sowie die eigentliche Applikation. Das Programm und die Daten sind auf einem zentralen Server beim Informatik Service Center des Volkswirtschaftsdepartements (ISCeco) gespeichert. Die Anwender greifen über Internet (geschützt durch Benutzer-ID/Passwort sowie zusätzliche Zertifikate) auf diesen Server zu. Die Zugriffsrechte werden aufgrund der Rolle einer Person im System zugeteilt.

Vom 10.2.09 bis zum 10.4.09 hat das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) zum Entwurf der VerTi-V eine Anhörung durchgeführt, zusammen mit jener zum Entwurf zur Tierversuchsverordnung.