Botschaft

Vernehmlassung 2011/118: Botschaft über die Finanzierung der schweizerischen Eisenbahninfrastruktur (SBB und Privatbahnen) und die Leistungsvereinbarung Bund-SBB für die Jahre 2013-2016 · 45 Seiten

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Intensivierung des Substanzerhalts und dem Abbau des Nachholbedarfs deutlich mehr Mittel gegenüber 2010 zur Verfügung.

1.4.3.1 Mittelbedarf für Betrieb und Substanzerhaltung

Mit dem vom Bundesrat beantragten Zahlungsrahmen können alle bestehenden Anlagen (Strecken, Stationen, Rangierbahnhöfe, Freiverladeanlagen etc.) der SBB-Infrastruktur weiterhin sicher betrieben und erhalten werden. Der jährliche Aufwand für den Betrieb der Infrastruktur (Verkehrssteuerung, Bahnstrom, Betriebstelekommunikation etc.) beträgt durchschnittlich etwa 500 Millionen Franken pro Jahr. Die Produktivität im Betrieb gemessen in Betriebskosten je Zugkilometer konnte durch SBB Infrastruktur in den letzten Jahren sukzessive verbessert werden, d.h. trotz der gestiegenen Nachfrage sind die gesamten jährlichen Betriebskosten unterproportional angestiegen.

Die Mittel für die Substanzerhaltung (Unterhalt und Erneuerung) der SBB-Infrastruktur werden in den Jahren bis 2016 sukzessive erhöht. Der Bedarf für den Unterhalt der SBB-Infrastruktur ist in den letzten Jahren von etwa 460 Millionen Franken im 2008 auf etwa 520 Millionen im 2011 angestiegen. Auch für 2013–2016 geht die SBB gemäss aktuellen Planungen von einem Anstieg der Kosten für den Unterhalt aus. Die Aufteilung der Unterhaltskosten von durchschnittlich etwa 550 Millionen Franken pro Jahr respektive etwa 2200 Millionen Franken für 2013 bis 2016 ist aus Abbildung 3 ersichtlich.

Abbildung 3

Struktur der Unterhaltskosten der SBB Infrastruktur

Störungs- Überwachung

management 9%

8%

Instandsetzung

37%

Instandhaltung 46%