Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2013/131: Bundesgesetz über steuerliche Massnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmensstandorts Schweiz (Unternehmenssteuerreformgesetz III) · 20 Seiten

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schaften mit besonderem Steuerstatus müssen eine starke Zunahme ihres Ressourcenindexes (Abb. 3.1) und entsprechend auch eine hohe Nettobelastung im Ressourcenausgleich (Abb. 3.2) hinnehmen. Dies zeigt sich besonders stark bei den Kantonen Zug (+556 Franken pro Einwohner) und Schaffhausen (+481 Franken pro Einwohner). Beim ressourcenschwachen Kanton Freiburg wäre die Belastung wegen der progressiven Auszahlung noch deutlich höher (902 Franken pro Einwohner). Demgegenüber würden diejenigen Kantone entlastet, welche kaum Gesellschaften mit besonderem Steuerstatus aufweisen (SZ: -424 Franken pro Einwohner; NW: -297 Franken pro Einwohner).

Abbildung 3.2: Auswirkung der verworfenen Szenarien auf die Ausgleichszahlungen

1'500

3'500

3'000

1'000

2'500

500 2'000

ZG

0

-500

-1'000

-1'500

-2'000

-2'500

ZG SZ GE BS NW ZH VD SH BL TI NE AG OW AR GR AI SG SO LU TG FR BE VS GL JU UR

Effektive Zahlen 2014 Zeta-Faktoren ohne Gewichtung der Gewinne Beta = 20%

Auch mit der zweiten Variante, der Reduktion der Boxenerträge auf 20%, könnten diese unerwünschten Effekte in der Mehrheit der Fälle nur abgeschwächt, nicht jedoch wirklich beseitigt werden. Die schwarzen Striche in den Abbildungen 3.1 und 3.2 zeigen die entsprechenden Resultate.

Die vom Bundesrat vorgeschlagene Lösung (dunkelgraue Säule) kommt in den meisten Kantonen der heutigen Situation am Nächsten. Die Disparitäten zwischen den Kantonen werden nicht künstlich erhöht und die Kantone sind nicht mit einer kaum tragbaren Zusatzbelastung konfrontiert. Zur Ergänzung sind in der Tabelle 3.1 die effektiven Zahlen aufgrund der Simulation aufgeführt.