Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2015/45: Bundesbeschluss über die finanziellen Mittel für die Landwirtschaft in den Jahren 2018-2021 · 20 Seiten

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3.4.4.5 Landschaftsqualitätsbeiträge

Kantone

Während drei Kantone (GL, SO, JU) für eine Weiterführung der kantonalen Plafonds bei den Landschaftsqualitätsbeiträgen (LQB) plädieren, votieren die drei Kantone BE, GR und VS sowie die KBNL für die Aufhebung, da dadurch die in den Projekten festgelegten Ziele nicht erreicht werden könnten. Falls bei den LQB gekürzt werde, sei gemäss dem Kanton BE ganz auf die LQB zu verzichten.

Parteien

Die SPS, GLP und GPS fordern, dass die LQB von den Kürzungen ausgenommen werden. Mit den Kürzungen würden alle Betriebe bestraft, die sich den neuen Zielen angepasst haben. Zudem könnten bei vielen Projekten die geplanten, partizipativ erarbeiteten Massnahmen nicht wie vorgesehen umgesetzt werden und administrativ aufwändige Anpassungen würden nötig.

Organisationen

Einige Organisationen im Umweltbereich (Vision Landwirtschaft, FAPPAC, SVS, Vogelwarte, FLS)

und economiesuisse sind der Meinung, dass der kantonale Plafonds der LQB wie ursprünglich geplant auf Beginn der nächsten Zahlungsrahmenperiode 2018-2021 aufgehoben werden müsse. Für eine Beibehaltung sind einige Produzentenorganisationen (BZS, SMP, ZMP).

3.4.4.6 Produktionssystembeiträge

Kantone

Zwei Kantone (SO, VS) weisen darauf hin, dass genügend Mittel für die Zunahme der Beteiligung an den Produktionssystembeiträgen bereitzustellen seien. Der Kanton VS wünscht neue Programme bzw. Beiträge für die Spezialkulturen (Rebbau, Obstbau). Der Kanton JU fordert, dass die bestehenden Programme, insbesondere zu Gunsten der Milch- und Fleischproduktion, vereinfacht werden.

Parteien

Die Partei up! fordert die Abschaffung der Unterstützung besonders naturnaher, umwelt- und tierfreundlicher Produktionsformen.

Organisationen

Die Milchproduzentenorganisationen (SMP, LRGG, ZMP) fordern, dass das Programm "Graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion" (GMF) in ein Grund- oder Raufutterprogramm umzuwandeln sei. Emmi fordert höhere Beiträge für die Tierwohlprogramme und das Programm GMF.

Vogelwarte, CerclAir, Coop und EKL votieren grundsätzlich für einen Ausbau des Instruments Produktionssystembeiträge für ressourcenschonende und ressourceneffiziente Produktionsverfahren, insbesondere zur Reduktion der Ammoniakemissionen. Swiss seed beantragt die Einführung eines Beitrags für biologische Maiszünslerbekämpfung. Zudem erhielten gewisse Systeme wie der Biolandbau eine derart attraktive Förderung, dass die Gefahr einer Überproduktion mit entsprechenden Marktzusammenbrüchen real sei.

3.4.4.7 Ressourceneffizienzbeiträge

Kantone

Der Kanton BE und die KBNL sind der Meinung, dass die Ressourceneffizienz künftig zum ÖLN gerechnet werden soll, da sie eine grundlegende Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung sei. Der Kanton GL begrüsst ausdrücklich, dass die Mittel für Ressourceneffizienzbeiträge erhöht werden.

Organisationen

Der SBV und die grosse Mehrheit der bäuerlichen Organisationen akzeptieren nicht, dass die Anwendung der Technik der Ressourceneffizenzprogramme als gute landwirtschaftliche Praxis nach Ablauf der Förderung im ÖLN rechtlich verankert werden soll. Denn dies würde bedeuten, dass eine heute

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