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Vernehmlassung 2018/30: Änderung der Gebührenverordnung zum BG über Schuldbetreibung und Konkurs (GebV SchKG) · 16 Seiten

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Ergebnisbericht Vernehmlassung Revision der Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (GebV SchKG)

Referenz/Aktenzeichen: COO.2180.109.7.299283 / 237.1/2019/00007

Ein Teilnehmer findet es ausdrücklich sinnvoll, dass das Amt entscheiden kann, ob es eine Gebühr erhebt oder nicht.18 Andere Teilnehmer kritisieren hingegen die Ausgestaltung als Kann-Bestimmung.19

Mehrere Teilnehmer werfen die Frage auf, ob es wirklich beabsichtigt sei, dass auch Fortsetzungsbegehren, Verwertungsbegehren und Auskünfte von dieser Gebühr erfasst seien.20

Ein Teilnehmer verlangt schliesslich eine Gebühr von 10 statt 5 Franken.21

4.1.3 Abs. 6

Einige Teilnehmer stimmen der Bestimmung ausdrücklich zu.22

Mehrere Teilnehmer führen aus, dass aus der Gebühr von 5 Franken gemäss Abs. 5 von Art. 9 GebV SchKG wegen der Gebühr für die Verfügung der Gebühr (Art. 9 Abs. 1 GebV SchKG) und den Auslagen für die Zustellung (Art. 13 Abs. 1 GebV SchKG) letztlich eine Gebühr von 18.30 Franken werde.23

Verschiedene Teilnehmer verlangen die Streichung dieser Bestimmung, da diese einen Aufwand für gesonderte Rechnungsstellung (an den Gläubiger) bzw. software-technische Probleme verursachen würde.24 Ein weiterer Teilnehmer verlangt die Streichung, da er Abs. 5 der Bestimmung nicht zustimmt.25

4.2 Art. 12b

Eine grosse Zahl von Stellungnahmen ist mit der vorgeschlagenen Gebühr von Fr. 20.- ausdrücklich einverstanden.26 Generell abgelehnt wird der Vorschlag des Bundesrates von einem Kanton.27 Verschiedene Stellungnahmen begrüssen zwar die Revision, halten aber fest, dass die vorgeschlagene Gebühr zu tief angesetzt sei28 und deswegen angemessen erhöht werden müsse, etwa auf Fr. 35.90,29 auf mindestens Fr. 37.-,30 auf Fr. 40.-31 oder auf Fr. 50.-.32 Verlangt wurde auch, die Höhe der Gebühr noch einmal unter der Perspektive der Kostendeckung zu überprüfen.33

Verschiedene Teilnehmer haben ausserdem die vorgeschlagene Kostenabwicklung kritisiert und vorgeschlagen, die Kosten unter bestimmten Umständen oder sogar generell auf den betreibenden Gläubiger abzuwälzen.34

Verlangt wurde vereinzelt auch der Erlass einer Weisung durch die Oberaufsicht SchKG zur Anwendung der neuen Bestimmung.35

18 JU S. 2.

19 VS S. 1; KdSZ S: 4; vgbd S. 2; kritisch auch Schuldenberatung S. 3.

20 NW S. 1; SG Anhang 1 S. 1; KdSZ S. 3; KBKS S. 2.

21 AG S. 2.

22 JU S. 2; TI S. 1 f.; im Grundsatz auch ZH S. 2; im Ergebnis wohl auch Schuldenberatung S. 3.

23 ZH S. 2; VGBZ S. 2 f.; KBKS S. 2.

24 BS S. 2; NW S. 2; SG Anhang 1 S. 1 f.; TG S. 2; KdSZ S. 4; KBKS S. 2; kritisch auch vgbd S. 2.

25 AI S. 1.

26 AG S. 2; AI S. 1; AR S. 1; BE S. 2 f.; BS S. 2; FR S. 1; GE Anhang S. 2; GR S. 1; NE S. 2; OW S. 1; TG S. 1; ZG S. 1; SP S. 2; FER S. 2; Schuldenberatung S. 3 ff.

27 SH S. 1.

28 BL S. 1; BE S. 2 f.; GL S. 1; JU S. 2; NW S. 2; SG Anhang 1 S. 2 f.; SO S. 1; VS S. 2; VD S. 4; ZH S. 3; HEV S. 2; KBKS S. 4 ff.; KdSZ S. 4 ff.; UNIL S. 2; vgbd S. 2 f.; VGBZ S. 3.

29 NW S. 2.

30 JU S. 2.

31 GL S. 1; SG Anhang 1 S. 2; VGBZ S. 3.

32 SG Anhang 1 S. 2; SO S. 1; VD S. 4; ZH S. 3; UNIL S. 2; vgbd S. 2 f.

33 HEV S. 2.

34 Caritas S. 1 f.; CP S. 2; FRC S. 1; Schuldenberatung S. 3 ff.

35 NW S. 2; SG Anhang 1 S. 2; KBKS S. 5; KdSZ S. 5.