Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2025/103: Revision des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG): Anpassung der Franchise · 16 Seiten

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Im Jahr 2024 hatten 3,3 Millionen Erwachsene (45 %) die Franchise und 4,0 Millionen (55 %) eine Wahlfranchise gewählt. Grundsätzlich wählen kranke Menschen die Mindestfranchise, während gesunde Personen die höchste Franchise bevorzugen. Über alle Altersklassen hinweg fällt der Entscheid zwischen Franchise und Wahlfranchise bei Frauen ziemlich ausgewogen aus, während Männer eher zu den Wahlfranchisen tendieren. Entsprechend betrifft die Franchise mehr Frauen (1,9 Mio. bzw. 57 % der Erwachsenen mit Mindestfranchise) als Männer (1,4 Mio. bzw. 43 %).

Obwohl der Anteil der Erwachsenen, welche die Franchise wählen, in den höheren Altersklassen zunimmt, ist in absoluten Zahlen kein markanter Unterschied zu beobachten. Eine Franchiseerhöhung würde in folgenden Altersklassen jeweils etwa gleich viele Personen betreffen: 19–45 Jahre, 46–65 Jahre und über 66 Jahre (ca. 1,1 Mio. pro Altersklasse). Betrachtet man hingegen die relativen Zahlen innerhalb einer Altersklasse, betrifft die Franchise mehr ältere als ganz junge Menschen. So haben beispielsweise 31 % der 26- bis 30-Jährigen diese Franchise gewählt, während es bei den 81- bis 85-Jährigen 73 % sind.

Eine vertiefte Analyse der Individualdaten gibt Aufschluss über die Verteilung der Franchisen nach Kantonen.