Rapport sur les résultats

Consultation 2008/102: Projet de modification de la loi sur l'asile (LAsi) et de la loi fédérale sur les étrangers (LEtr) · 33 pages

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SH: Durch die Teilnahme der Hilfswerke verfügen die Betroffenen zu Beginn des Verfahrens über Anlaufstellen, welche auf asylrechtliche Fragen spezialisiert sind. Dies hat sich bewährt und soll beibehalten werden.

EDU: Wenn Hilfswerke einbezogen werden sollen, sind entsprechende Verfahrensvorschriften sinnvoll. So ist z. B. die Unterschrift der Hilfswerke weiterhin notwendig, wenn diese für die Betreuung oder Rückschaffung verantwortlich sind. SP, AInt,

sinngemäss Caritas, Caritas BL/BS, Caritas GE, Caritas LU, Caritas TG; EFS, JP, SFH, SGB:

Sind mit dem Vorschlag nur einverstanden, wenn der Bund ein wirksames Rechtsschutzmodell einführt, welches die Rechte der Asylsuchenden im Verfahren stärkt (sinngemäss auch NE, GPS, ASP, augenauf, COPERA, HEKS). Die vorgeschlagene Regelung der Verfahrens- und Chancenberatung ist nicht genügend (vgl. Bemerkungen zu Art. 17 Abs. 4 AsylG). Der Verzicht auf die HWV bei Anhörungen würde dazu führen, dass sich die Qualitätskontrolle durch die HWV im erstinstanzlichen Verfahren auf teurere Beschwerdeverfahren verlagert und allfällige Verfahrensprobleme erst auf Beschwerdeebene korrigiert werden könnten (sinngemäss BVGer, Caritas GE, COPERA, DJS, FIZ, humanrights, sek, UNHCR, VSJF). Der Bund wird deshalb aufgefordert, alternative Modelle der Qualitätssicherung durch Dritte auszuarbeiten (sinngemäss auch

augenauf, HEKS, humanrights, SRK, VSJF).

BVGer: Die vorgesehene Verfahrens- und Chancenberatung ist nicht als Ersatz für die unentgeltliche Rechtsverbeiständung nach Artikel 65 Absatz 2 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) konzipiert.

Caritas, Caritas LU: Die Bedingung, dass die vorgeschlagene Verfahrens- und Chancenberatung (vgl. Art. 17 Abs. 4 und 94 Abs. 1 bis 3 AsylG) zu Lasten der Hilfswerke eingeführt wird und nicht mehr kosten darf als diese, verunmöglicht eine akzeptable Lösung, die den Rechtsschutz der Betroffenen verbessern würde.

Caritas GE: Si le système des représentants des œuvres d’entraide devait être abandonné il s’imposerait de procéder à un enregistrement systématique des auditions afin de disposer d’un moyen de contrôle sur le bon déroulement de celles-ci et de trancher les contestations éventuelles.

COPERA: Pour renforcer les garanties de procédure en matière d’asile, nous suggérons de prévoir en enregistrement sonore des auditions sur CD-ROM. Ce CD-ROM pourra ensuite faire partie intégrante du dossier, dont le requérant pourra obtenir un exemplaire lors de la consultation de son dossier (sinngemäss auch UNHCR)

DJS: Halten die Abschaffung der HWV in jenen Asylverfahren problematisch, in welchen die Betroffenen einer Freiheitsbeschränkung unterworfen sind, namentlich im Flughafentransit oder in den EVZ. In diesen Fällen sollten die Hilfswerke beibehalten werden. Bei einem Wegfall der HWV entstehen erhebliche Rechtsschutzdefizite, welche es zu kompensieren gilt, z. B. durch eine konsequent liberale Anwendung der Bestimmungen über die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung. Die Mandate könnten von behördenunabhängigen, berufsmässigen Rechtsvertreterinnen und Rechtsvertretern übernommen werden. DJS schlägt zusätzlich eine neue Bestimmung zur unentgeltlichen Rechtspflege vor: „Wenn der Asylsuchende die Voraussetzungen für die Unentgeltliche Rechtspflege erfüllt, bestellt die Beschwerdeinstanz ihm einen Anwalt nach Artikel 65 Absatz 2 VwVG. Wenn der Asylsuchende bereits von einem qualifizierten Rechtsvertreter vertreten wird, dem von einem nach Artikel 20 Absatz 2 zugelassenen Hilfswerke oder von deren Dachorganisation die asylrechtliche Fachkompetenz bescheinigt wird, kann dieser als unentgeltlicher Rechtsbeistand bestellt werden“.

Siehe auch Bemerkungen zu Artikel 17 Absatz 4 und 94 Absätze 1 bis 3 AsylG

Art. 31 Préparation des décisions par les cantons

Le département peut décider en accord avec les cantons, que le personnel cantonal régi par des rapports de travail de droit public prépare les décisions sous la direction de l’office et à son intention.

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