Rapporto sui risultati

Consultazione 2011/45: Revisione della LF sugli stranieri, concernente le sanzioni applicabili alle imprese di trasporto («carrier sanctions»), il sistema d'informazione sui dati relativi alle persone trasportate e il finanziamento di posti in carcerazione amministrativa · 20 pagine

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BAR: Erachtet den Ansatz, Rechte und Pflichten zwischen den Migrationsbehörden und Fluggesellschaften in einer Vereinbarung oder einem Memorandum of Unterstanding (MoUs) festzuhalten, als eine gute und praxistaugliche Lösung. Das System der “MoUs“ hat sich bewährt (ebenso Aerosuisse und Swiss).

Economiesuisse: Die geplanten Änderungen im Zusammenhang mit den Sanktionen gegen Transportunternehmen sind unverhältnismässig. Sanktionen sollten erst ergriffen werden,

wenn die Behörden feststellen, dass eine Fluggesellschaft systematisch auf Kontrollen verzichtet und so ihre Sorgfaltspflicht verletzt (ebenso BAR und Swiss). Die Verschiebung der Verantwortung zu Lasten der Fluggesellschaften wird die Zusammenarbeit mit den Behörden belasten und kaum der Lösung der bestehenden Probleme dienen (ebenso BAR und Swiss). SGV-USAM: Die Verschärfungen der Carrier Sanctions werden entschieden abgelehnt. Die originär staatliche Aufgabe der Verhinderung und Bekämpfung illegaler Einwanderung über den Luftweg soll nicht durch die vorgesehene Beweislastumkehr und den daraus resultierenden Kosten an die Fluggesellschaften delegiert werden (sinngemäss SGB und Aerosuisse). SGB: Les coûts de contrôle sont directement reportés sur les compagnies aériennes avec au final un risque de pertes d’emplois.

SFH: Bereits bei der Einführung der Carrier Sanctions hat der SFH kritisiert, dass diese Massnahmen dazu führen können, den Zugang zu einem Asylverfahren in der Schweiz zu erschweren. Die Umkehr der Beweislast bedeutet eine zusätzliche Hürde für Personen, die den Schutz der Schweiz in Anspruch nehmen wollen.

Swiss: Die faktische Beweislastumkehr zu Lasten der Fluggesellschaften ist unverhältnismässig und stellt keine taugliche Massnahme zur Lösung des Problems dar. Die staatlichen Behörden verfügen zudem über Zwangsmittel zur Durchsetzung der Mitwirkungspflicht, über welche Privatunternehmen wie eine Fluggesellschaft nicht verfügen. Angesicht der heutigen Praxis, dass Fluggesellschaften bis zu einem gewissen Grad für die Betreuungskosten und den Rücktransport für eine Person ohne genügende Reisedokumente aufkommen müssen, besteht bereits ein grosser Anreiz, solche Fälle mit allen zumutbaren Mitteln zu verhindern.

Swiss würde es begrüssen, wenn die gesetzliche Grundlage vorsehen könnte, dass eine Fluggesellschaft, die eine Vereinbarung mit den Behörden abgeschlossen hat, in Einzelfällen gänzlich von einer Auferlegung einer Busse befreit werden kann. Vorstellbar wäre auch eine Regelung, die es erlaubt, de-minimis Werte pro Aussenstation (Anzahl INADs) in die Vereinbarung aufzunehmen. Erst wenn diese überschritten werden, würden die Sanktionen zu greifen beginnen (ebenso BAR).

Nessuna osservazione

Organizzazioni interessate: ACS, GVA, Privatim, USI

GVA: Estime toutefois important qu’il soit tenu compte des avis des compagnies aériennes.

Art. 122b (nuovo): Violazioni dell’obbligo di comunicazione da parte delle imprese di trasporto aereo

1Le imprese di trasporto aereo violano l’obbligo di comunicazione se non trasmettono tempestivamente i dati di cui all’articolo 104 capoverso 3 oppure se i dati trasmessi sono incompleti o errati.

1bisAlle imprese di trasporto aereo che violano tale obbligo possono essere addebitati 4000 franchi per singolo volo per il quale è stato violato l’obbligo di comunicazione. Nei casi gravi l’importo addebitato ammonta a 12 000 franchi per volo.

2L’addebito di cui al capoverso 1bisnon è applicato se l’impresa di trasporto aereo dimostra:

a. che nel caso specifico la trasmissione non era possibile per motivi tecnici a essa non imputabili;

oppure

b. di aver preso tutte le misure organizzative ragionevolmente esigibili e indispensabili per impedi-

re una violazione dell’obbligo di comunicazione.

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