Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2002/2: Teilrevision der Postverordnung (VPG). Vorzugspreise für die Beförderung von Zeitungen und Zeitschriften. · 15 Seiten
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Abbau von kostenaufwendigen Transportleistungen für Tageszeitungen außerhalb
deren Erscheinungsgebiet.
Die Post werde in jedem Fall darauf bestehen, dass ihr im subventionierten Bereich keine unabgegoltenen Gemeinwirtschaftlichen Leistungen verbleiben.
Im nicht subventionierten Bereich wären nach Haltung der Post regional differenzierte Tarife einzuführen. Dies hätte bei einem Grossteil der betroffenen Zeitungstitel massive Preisaufschläge zur Folge. Trotzdem müsste die Post einen Fehlbetrag von jährlich rund 18 Millionen Franken verkraften. Ferner weist die Post daraufhin, dass die Beschränkung der Treueprämie auf die ordentliche Postzustellung die Marktstellung der Post schwächen wird. Da dies für eine ganze Anzahl von Titeln massive Preiserhöhungen (bis 10 Rappen pro Exemplar) zur Folge haben dürfte.
Die Post weist darauf hin, dass die Zeitungen von Grossverteilern und weitere Verleger mit hohen Auflagen für sie strategische Kunden seien, weil sie zusammen einen bedeutenden Anteil des Zeitungsvolumens und des entsprechenden Erlöses generieren. Allein ein Wegfall der beiden erwähnten Zeitungen hätte bei der Post einen Preisschub bei den verbleibenden Titeln und einen Abbau von rund 600 qualifizierten Arbeitsplätzen zur Folge. Eine Verdrängung solch wichtiger Titel würde unweigerlich den Aufbau weiterer parapostalischer Vertragungsorganisationen nach sich ziehen, welche nicht nur wie heute die Tageszeitungen (Frühzustellung), sondern zukünftig auch andere lukrative Titel verteilen würden.