Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2004/100: Gesetzgebungsvorlage für den Güterverkehr · 169 Seiten
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Vernehmlassung der Gesetzgebungsvorlage für den Güterverkehr Seite 111 von 169
Auswirkungen der Variante 2 des Güterverkehrsverlagerungsgesetzes
Verlagerungspotential • Erreichen des Ziels von 1,0 bis 1,1 Mio. Fahrten bis ca. 2017 bei Fahrten sehr positiver Bahnentwicklung möglich
(bei Einführung der Alpentransitbörse mit einem Plafond von 650'000 Fahrten ist die alternative Zielerreichung von 650'000 Fahrten gesichert)
• Stabilisierung der Fahrtenzahl nach 2017 ist bei reduzierter finanzieller Förderung und ohne Einführung der Alpentransitbörse im Rahmen einer koordinierten Verkehrspolitik im Alpenbogen in keiner Weise gewährleistet.
Einnahmen • im Rahmen der Versteigerung von Durchfahrtsrechten, wenn die Massnahme der Alpentransitbörse eingeführt werden kann
• (LSVA-Einnahmen)
Finanzieller Bedarf • Reduktion der Mittel zur Förderung des kombinierten Verkehrs im Zeitablauf
• jährlich insgesamt ca. 60 Mio. Franken für Terminal- und Anschlussgleisförderung (bisheriger Rahmen; gegebenenfalls auch hier Abbau bis 2017, aber andere Rechtsgrundlage für Finanzierung)
• jährlich ca. 20 Mio. Franken für die Intensivierung der Schwerverkehrskontrollen (bisheriger Rahmen)
Zahlungsrahmen • 1 Milliarde Franken (separater Bundesbeschluss, nur Förderung 2011 - 2017 des alpenquerenden kombinierten Verkehrs)
sonstige finanzielle • keine, da keine punktuellen Ausbauten der Infrastrukturkapazitä-Auswirkungen ten auf den Nord-Süd-Achsen erforderlich sind
Entwicklung der alpenquerenden Fahrten und der verlagerten Verkehre Mit der Umsetzung des beschriebenen Massnahmenbündels ist eine Entwicklung der Zahl der alpenquerenden Fahrten in folgender Form wahrscheinlich:
Jahr Verbleibender alpenquerender Strassengüterverkehr
bei Umsetzung der zukünftigen Verlagerungspolitik
2008 - 2010 1'000'000 - 1'100'000
2011 - 2014 1'050'000 -1'250'000
2015 - 2016 1'050'000 - 1'200'000
2017 1'000'000 - 1'100'000 (650'000*)
2018ff. 1'150'000 - 1'350'000 (650'000*)
* Absenkung auf 650'000 Fahrten ist allein abhängig von der Einführung der Alpentransitbörse