Bericht AsylG
Vernehmlassung 2006/30: Ausführungsbestimmungen zur Umsetzung des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer und der Teilrevision Asylgesetz vom 16. Dezember 2005 · 95 Seiten
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Art. 19 Abs. 1, 2 (3. Satz) und 3: Überprüfung der Identität und summarische Befragung
1 Zur Überprüfung der Identität der asylsuchenden Person können in den Empfangs- oder Aussenstellen weitere Abklärungen durchgeführt werden.
2 Für die summarische Befragung wird sofern notwendig eine Dolmetscherin oder ein Dolmetscher beigezogen. Das Befragungsprotokoll wird der asylsuchenden Person rückübersetzt und von den Beteiligten unterzeichnet. Die summarische Befragung kann durch die Anhörung zu den Asylgründen nach Artikel 29 des Gesetzes ersetzt werden.
3aufgehoben
Zustimmung
Kantone: AI, AR, BE, BL, BS, FR, GL, GR, JU, NE, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, TI, UR, VD, VS, ZH , LU, ZG
Parteien: CVP, SVP,
Interessierte Kreise: BVGer, Caritas Bern, Caritas, FER, hotelleriesuisse, Humanrights,
KKJPD/SODK, Swiss, EKF, HEKS, sek, SFM, SGeV, SRK, SSV, VKM, Tdh, zh.ch, Stadt ZH, Asylbrücke ZG: nur Absatz 3
Keine Bemerkungen: CP, GastroSuisse, CVAM, SAV
Ablehnung
Kantone: AG
Parteien: CSP CH, GPS, SP
Interessierte Kreise: AIn, Asylbrücke ZG: Absätze 1 und 2, CSP, SAJV, SFH, SGB, Unia
AIn, Asylbrücke ZG, CSP, GPS, SAJV, SFH, SGB, SP und Unia stellen zu Abs. 1 fest,
dass den Aussenstellen eine gesetzliche Grundlage für die Durchführung von Verfahrensschritten fehlt und verlangen, dass sämtliche Verfahrensschritte in den Empfangsstellen durchgeführt werden.
Zu Abs. 2 ist laut Asylbrücke ZG festzuhalten, dass die Erhebung der Personalien gemäss Art. 26 Abs. 2 AsylG eine zwingende Bestimmung ist, die nicht auf Verordnungsstufe abgeändert werden kann. Auch ohne Verordnungsänderung kann auf die summarische Befragung zu den Asylgründen und zum Reiseweg verzichtet werden: letzte Satz deshalb streichen.
Zu Abs. 3 bemerkt AG, dass die Rückübernahmeverfahren unverzüglich und wenn immer möglich in den Empfangszentren und nur ausnahmsweise durch die kantonalen Behörden durchzuführen sind.
Art. 20: Hausordnung der Empfangsstellen
Aufgehoben
Zustimmung
Kantone: AG, AI, BE, FR, GR, JU, NE, NW, OW, SG, SH, SO, SZ,TG, TI, UR, VD, VS, ZH Parteien: CVP, SVP
Interessierte Kreise: VKM, KKJPD/SODK, FER, Humanrights, Swiss, Tdh, SFM, SGeV,
SSV, zh.ch, BVGer
Keine Bemerkungen: CP, GastroSuisse, CVAM, SAV
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