Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2007/14: Änderung des Nationalstrassenabgabegesetzes im Rahmen der Anpassung des Bundesbeschlusses über das Nationalstrassennetz · 20 Seiten
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Ergebnisbericht über die Vernehmlassung
Erhöhung sprach sich überwiegend eine grosse Mehrheit der gesamtschweizerischen Dachverbände der Gemeinden, Städte und Berggebiete und der Wirtschaft sowie der Verkehrsverbände aus. Als Hauptablehnungsgründe werden unter anderem die bestehende bzw. weiterhin geplante Quersubventionierung von der Strasse zur Bahn, die 100-prozentige Selbstfinanzierung der Strasse sowie fehlender Mehrwert für die Automobilisten vorgebracht.
Das Vorhaben des Bundesrates, die Abgabenerhöhung erst in dem Zeitpunkt umzusetzen, wenn die bestehenden finanziellen Mittel aufgebraucht sind, wird von einer grossen Mehrheit begrüsst.
Viele Vernehmlasser haben sich zur Art der Abgabeerhebung geäussert. Die Mehrheit der Konsultierten unterstützt die Absicht des Bundesrates, in naher Zukunft die Klebevignette durch eine modernere e-Vignette zu ersetzen. Ein sofortiger Wechsel ist zum heutigen Zeitpunkt nicht mehrheitsfähig. Zwar vertritt die Mehrheit die Meinung, dass zum heutigen Zeitpunkt die Klebevignette eingesetzt werden solle, die Mehrheit der momentanen Klebevignettenbefürworter erachtet hingegen die Klebevignette nur noch als Übergangslösung. Sie und die e-Vignetten-Befürworter (sofortige Einführung der e-Vignette) bilden gegenüber denjenigen, welche für die dauerhafte Aufrechterhaltung der Klebevignette sind, eine klare Mehrheit.
3.2 Stellungnahmen zu den Fragen im Einzelnen
Die nachfolgenden Kapitel beziehen sich auf die anlässlich der Vernehmlassung gestellten Fragen, welche jeweils zitiert werden.
3.2.1 Frage 1
Grundzüge der Vorlage
"Sind Sie damit einverstanden, dass die Finanzierung über eine Erhöhung des Vignettenpreises auf 100 Franken für die Jahresvignette bzw. 40 Franken für die Zweimonatsvignette er-
folgt?"
ja
nein Allgemeine Kategorie ja nein keine Äusserung Einteilung zu Frage 1 1 Kantone 48 24
Kantone26
Kantonskonferenzen 21
Polizeikorps 20 23
2 politische Parteien 53
In der Bundesversammlung vertretene politische Parteien 42
Parteien 11
3 gesamtschweizerische Dachverbände 27
Wirtschaft 15
Städte, Gemeinde und Berggebiete 12
4 Verkehrsverbände 39
Autogewerbe 12
Automobilverbände 13
Dachorganisation1
kantonale Vertreter Transportgewerbe 13
5 übrige Organisationen/Einzelpersonen 14 107
Einzelpersonen 2 37
Konsumentenorganisationen3
Tourismusbranche4
übrige1
Umweltverbände 22
Wirtschaft 61
Gesamtergebnis 72 3111
Auswertung 2: Frage 1 - Preiserhöhung ja oder nein