Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2013/145: Teilrevision der Verordnung des WBF über den nachträglichen Erwerb des Fachhochschultitels · 26 Seiten
Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 9Fedlex · Ergebnisbericht
Anhörung zur Teilrevision der Verordnung des WBF zum nachträglichen Erwerb des Fachhochschultitels
Die ELS führt weiter aus, dass die Kompetenzen, die in der Ausbildung spécialiste clinique vermittelt wurden, schon auf der Masterstufe angesiedelt seien. Textvorschlag:
« Les infirmièr-es titulaires d‘un diplôme CRS (soins généraux, psychiatrie, HMP, IKP et diplôme infirmièr-e niveau II) issu d‘une école qui n‘a pas été transformée en HES peuvent obtenir le titre de Bachelor HES a posteriori si elles satisfont aux exigences complémentaires suivantes:
a. Diplôme d‘infirmière clinicienne II ou de spécialiste clinique + 5 ans de pratique professionnelle
ou
b. Diplôme d‘infirmière clinicienne 1 + un cours post-diplôme de niveau haute école dans le domaine de la santé, de 200 périodes d‘enseignement minimum ou 10 ECTS, + 5 ans de pratique professionnelle
ou
c. Un cours post-diplôme de niveau haute école dans le domaine de la Santé,
de 400 périodes d‘enseignement minimum ou 20 ECTS, + 5 ans de pratique professionnelle.
Les infirmièr-es titulaires d‘un diplôme CRS (soins généraux, psychiatrie, HMP, IKP et diplôme d‘infirmièr-e niveau II) ayant obtenu leur titre dans une école transformée ensuite en HES, peuvent obtenir le Bachelor HES a posteriori si ils/elles satisfont aux exigences complémentaires suivantes:
Un cours post-diplôme de niveau haute école dans le domaine de la santé, de 200 périodes d‘enseignement minimum ou 10 ECTS, + 5 ans de pratique professionnelle. »
FER begrüsst die Einführung eines NTE für die Pflege sowie die Regelungen in Art. 1 Abs. 3 Bst. d. Die Regelung diene der Transparenz und ermögliche die Durchlässigkeit.
Gemäss FMH muss die Attraktivität des Pflegeberufs erhöht werden, weshalb die Möglichkeit der Titelanerkennung für Pflegefachpersonen auf weitere Nachdiplomausbildungen und - im Sinne des SBK - möglichst umfassend auszweiten sei.
H+ unterstützt den Vorentwurf grundsätzlich, merkt aber an, dass noch strittige Punkte bestünden. Dennoch sei eine praktikable Kompromisslösung vorzuziehen.
HES SO begrüsst die Erarbeitung eines NTE, findet die Vorlage aber zu restriktiv. HES SO bedauert, dass sowohl die eigenen wie auch die Vorschläge der KFH nicht berücksichtigt worden seien. Die Vorlage diskriminiere die Pflege gegenüber den anderen Gesundheitsberufen. Innerhalb der Pflege sei die Vorlage ebenfalls diskriminierend, da lediglich die "clinicienne" berücksichtigt werde, andere lange Nachdiplomstudien des SRK sowie Weiterbildungen an FH jedoch nicht. Letztere seinen in der Westschweiz bevorzugt besucht worden. Die Vorlage berücksichtige die unterschiedlichen Bildungstraditionen in Westschweiz und Deutschschweiz nicht. Die Vorlage ermögliche lediglich einer kleinen Anzahl Personen einen NTE und verbaue so Entwicklungsmöglichkeiten. Viele Professoren der HES SO könnten aufgrund ihrer Ausbildung keinen NTE erwerben. Die HES SO findet es erstaunlich, dass in der Westschweiz und im Tessin lediglich die ESEI auf die erforderlichen Kompetenzen vorbereitet habe und dass keine FH-Weiterbildung den Titelerwerb ermöglichen könne. Die HES SO schlägt eine Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren sowie die zeitliche Begrenzung des Titelerwerbs bis 2019 sowie die erforderlichen ECTS vor. Die HES SO fordert hingegen - gemeinsam mit der KFH - die Ausweitung der Möglichkeiten, mit Nachdiplomstudien auf FH-Stufe zu einem NTE zu gelangen, um den Unterschieden Westschweiz/Deutschschweiz Rechnung zu tragen. Die HES SO liefert einen Textvorschlag.
Kalaidos FHG findet den Entwurf zu restriktiv. Dass nur Inhaberinnen von HöFa II oder HöFa I zum NTE zugelassen seien, bedeute, dass rund 90% Prozent der Inhaberinnen von anerkannten und bewährten Weiterbildungsdiplomen ausgeschlossen seien (z.B. NDS in Intensiv-, Notfall- oder Anästhesiepflege oder DN II, die vor 2005 in der Schweiz abgeschlossen haben).