Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2013/22: Bundesbeschluss über die Freigabe der Mittel ab 2015 für das Programm Agglomerationsverkehr · 17 Seiten

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Referenz/Aktenzeichen: M502-0093

Grand Genève begrüsst die Anerkennung und die Berücksichtigung des Perimeters der internationalen Agglomerationen und die grundsätzliche Bereitschaft zur Mitfinanzierung von Massnahmen auf ausländischem Boden.

6. Bemerkungen zu den Prüfergebnissen auf Massnahmenebene

6.1 Umklassierung bzw. Priorisierung von Verkehrsmassnahmen

Eine Mehrheit der Vernehmlasser fordert eine Umklassierung bzw. eine andere Priorisierung einzelner oder mehrerer Massnahmen.

Anträge betreffend Abklassierungen einzelner Massnahmen von der A- in die B-Liste bzw. in die C-Liste oder von der B- in die C-Liste (20: Agglomeration Basel (+11 Vernehmlasser), Kanton Appenzell Ausserrhoden, Kanton Bern, Kanton Nidwalden, Kanton St. Gallen, Kanton Thurgau, Regio Wil, VCS, WWF) oder gar Streichungsanträge für einzelne Massnahmen (9: ATA, Hans Stieger, Kanton Aargau, Kanton Bern, Kanton St. Gallen, Kanton Zürich, VCS, VCS-Sektion Beide Basel, WWF) sind sehr selten.

Demgegenüber fordern zahlreiche Vernehmlasser die Aufnahme zusätzlicher Massnahmen oder die höhere Priorisierung einzelner oder mehrerer Massnahme von der C- in die B-Liste bzw. in die A-Liste oder von der B- in die A-Liste (58: Agglomeration Basel (+11 Vernehmlasser), Allianz Pro Limmattalbahn, ATA, Baden Regio, Chambre de commerce, d'industrie et des services de Genève, Coordinations d’associations du Grand Genève, Frauenfeld-Wil-Bahn, Grand Genève, Handelskammer beider Basel, Jungfraubahnen, Kanton Aargau, Kanton Appenzell-Ausserrhoden, Kanton Bern, Kanton Freiburg, Kanton Jura, Kanton Luzern, Kanton Nidwalden, Kanton Schwyz, Kanton Solothurn, Kanton Tessin, Kanton Thurgau, Kanton Waadt, Kanton St. Gallen, Kanton Zürich, Kantonsräte aus dem Limmattal, Pro Velo Kanton Bern, RBS, Regio Wil, Région transfrontalière de Bâle, Region Appenzell Ausserrhoden - St.Gallen - Bodensee, Regio Basiliensis, Verein Agglomeration Werdenberg-Liechtenstein, Regionalkonferenz Bern-Mittelland, Regionalkonferenz Oberland-Ost, repla espace solothurn, SBB, SIA, SP Winterthur, Verein St. Galler Rheintal, Stadt Bern, Stadtrat St. Gallen, Verein Seeland.biel/bienne, Union des communes vaudoises, VCS, VCS-Sektion Beide Basel, Volkswirtschaft Berner Oberland, WWF, ZPL Planung Limmattal).

6.2 Eigenleistungen, nicht mitfinanzierbare Massnahmen und Schienen-Massnahmen ohne

Finanzierung aus dem Infrastrukturfonds

Zahlreiche Vernehmlasser beantragen, gewisse Massnahmen nicht als Eigenleistungen oder als nicht mitfinanzierbar auszuweisen, sondern diese in die vom Bund mitzufinanzierenden Massnahmen der A- oder B-Liste aufzunehmen (35: Agglomeration Basel (+11 Vernehmlasser), Baden Regio, Chambre de commerce, d'industrie et des services de Genève, Entwicklungsraum Thun, Grand Genève, Kanton Aargau, Kanton Bern, Kanton Freiburg, Kanton Jura, Kanton Neuenburg, Kanton Nidwalden, Kanton Solothurn, Kanton St. Gallen, Kanton Tessin, Kanton Thurgau, Kanton Waadt, Kanton Zug, Kanton Zürich, Region Appenzell Ausserrhoden - St.Gallen – Bodensee, SP Winterthur, Stadtrat St. Gallen, VCS, Verein Agglomeration Schaffhausen, Verein Seeland.biel/bienne, WWF).

Die Umpriorisierung in Eigenleistungen wird von einzelnen Vernehmlassern zudem auch grundsätzlich kritisiert.

Vereinzelt wird gefordert, dass die Prüfkriterein angepasst und differenzierter ausgestaltet werden, namentlich in Bezug auf den Benchmark der Massnahmen zur Aufwertung und zur Verbesserung der Sicherheit im Strassenraum und dessen Grenzwerte zum durchschnittlichen täglichen Verkehr (DTV) (2: Kanton Freiburg, Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete).

Der Kanton Waadt weist darauf hin, dass mehrere Massnahmen, welchen der Bund nur einen lokalen Effekt zugestanden hat, durchaus eine wichtige Bedeutung für das Gesamtverkehrssystem der Agglomerationen haben.

Einzelne Vernehmlasser sind der Ansicht, dass die Einstufung einer Massnahme als Eigenleistung die Realisierungschancen dieser Massnahme in Gefahr bringt (4: Kanton Bern, Kanton Waadt, Stadt Bern, Verein Seeland.biel/bienne).

11/17 233/2004-00355/03/09/13/02/03/M502-0093