Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2013/69: Änderung der Rechtsgrundlagen für die Weiterentwicklung der Armee · 77 Seiten
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ten aber Ausführungen zum System Unteroffiziere im Grade eines Feldweibels und deren Weiterausbildung zu Adjutanten oder technischen Offizieren.
Für das FC werden sich mit BODLUV 2020 Ausbildung und Einsatz der Fliegerabwehr höchstwahrscheinlich stark verändern. Autonome Systeme, direkt von Flab-Offizieren ab Kommandoposten oder Einsatzzentrale eingesetzt, werden die direkt einsatzbezogenen Tätigkeiten der heutigen Flab-Soldaten mehrheitlich übernehmen mit Ausnahme von Erstellen der Einsatzbereitschaft, Logistik und Wartung. Organisation und Inhalt der Ausbildung von Flab-Offizieren und Flab-Soldaten müssen diesen Umständen Rechnung tragen.
Die JSVP steht den Plänen, einen RS-Start aufzuheben, kritisch gegenüber. Der dreifache RS-Start im Frühling, Sommer und Herbst habe sich bewährt. Dadurch könne garantiert werden, dass die Bereitschaft der einzelnen Verbände direkt übergeben werden könne. Es stünden somit immer Verbände im Dienst und könnten bei Bedarf quasi aus dem Stand für einen Echteinsatz aufgeboten werden. Falle ein RS-Start weg und werde zudem auch noch die Dienstzeit verkürzt, führe dies dazu, dass die Schweiz während Wochen keine Armee mehr hätte. Im Notfall könnte die Armeeführung auf keine Kräfte zugreifen, welche aus dem Stand eingesetzt werden können.
Transfair begrüsst die Optimierung der Infrastrukturauslastung mittels eines Zwei-Start-Modells ausdrücklich.
Ergebnis Anzahl RS-Starts
Wer 2-Start 3-Start variabel Schweigen Total
Kantone 26 26
Parteien 3 47
DV Gemeinde,
Städte, Berg- 11
gebiete DV Wirtschaft 44
Sipol/Milpol 4 1 1015
Weitere 4 1 18 23 Einzelpersonen 100100
Total 11 2 0 163176
Kaderausbildung
Vierzehn Kantone (UR, SZ, OW, NW, FR, SO, BL, SH, AR, SG, TI, VD, VS, JU) und die RK MZF begrüssen, dass das Ausbildungsmodell wieder stärker auf die Milizkader fokussiert.
Zwei Kantone (SZ, GL) begrüssen die Stärkung der Kompetenz und der Ausbildung sowie die Betonung des Milizgedankens bis in die obersten Führungspositionen. Die Massnahmen bei der Rekrutenschule und der Ausbildung der Kader (Abverdienen) werden unterstützt.
NW begrüsst den Schritt, mit der Wiedereinführung des „Abverdienens“ die Führungs- und Ausbildungsfähigkeit der Kader zu verbessern.
Zwei Kantone (LU, AG) sehen eine Diskrepanz in der verlängerten Ausbildung von Subalternoffizieren und der Akzeptanz für eine militärische Kaderausbildung in der Wirtschaft.
Für TI ist es wichtig, dass eine Ausbildung in der eigenen Sprache auf allen Stufen weiterhin möglich ist, um genügend Kader italienischer Sprache zu gewinnen. Die Präsenz eines Rekrutierungszentrums im Tessin ist dafür ein wichtiger Vorposten.
GR begrüsst das neue Ausbildungsmodell.