Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2013/69: Änderung der Rechtsgrundlagen für die Weiterentwicklung der Armee · 77 Seiten
Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 39Fedlex · Ergebnisbericht
[Geben Sie Text ein]
VD erachtet die Abgabe eines Diploms für die verlängerte Ausbildung als ungenügend. Es bedürfe zudem einer Entschädigung in der Höhe der früheren Soldzulagen, eine durchgehende Finanzierung der Ausbildungsunterbrüche, Kreditpunkte für spätere Studienabschlüsse und die vermehrte Möglichkeit zur Fraktionierung der Ausbildungsdienste.
JU empfiehlt eine viel weitergehende Anerkennung der Kaderausbildung. Es müsse geprüft werden, Titel analog eine CAS oder DAS vergeben zu können. Eine universitäre Anerkennung der Kaderausbildung wäre eine grosse Motivation für das zukünftige junge Kader.
JU begrüsst die Finanzierung der Ausbildungsunterbrüche.
Die BDP beurteilt die Aufwertung der Armeeausbildung im Sinne der verbesserten zivilen Anerkennung als positiv. Die BDP strebt die zivile Anerkennung der Armeeausbildung an und fordert diesbezüglich die Einführung des ETH-Prinzips. Anzustreben sei eine Trendwende, damit die Wirtschaft wieder vermehrt militärische Kaderleute schätze und anstelle. Die BDP begrüsst diesbezüglich die vorgesehene Förderung der praktischen Führungserfahrung.
Die CVP begrüsst die Bemühungen um Anrechnung von ETCS-Punkten für die Kaderausbildung.
Die FDP erwartet eine Ausbildung, die es erlaubt, die Truppen korrekt und ausreichend zu befähigen, auf schwerste Bedrohungen und Szenarien zu reagieren. Sie begrüsst die Verbesserungen in der Kaderausbildung, insbesondere die Flexibilisierung und die Betonung der praktischen Ausbildung. Die Vereinbarkeit von ziviler und militärischer Karriere müsse aber noch verbessert werden.
Die GLP begrüsst, dass in der Kaderausbildung wieder vermehrt die praktische Führung während einer Rekrutenschule im Vordergrund stehe. Allerdings stelle sich die Frage, ob vor dem Hintergrund des hohen Zeitbedarfs heute noch genügend Rekruten für eine Kaderausbildung motiviert werden könnten.
Die SP kann sich mit dem vorgeschlagenen Ausbildungsmodell höchstens teilweise einverstanden erklären. Die SP erwartet im definitiven WEA-Bericht klare Aussagen und Strategien, wie man den seit Jahrzehnten bestehenden Unterbestand an Offizieren beseitigen will. Ebenso brauche es kreative Vorschläge, wie der Trend, dass beide Geschlechter zur häuslichen Betreuungsarbeit beitragen, mit der Militärdienstpflicht vereinbart werden kann. Ziel muss klar sein, weniger Soldaten besser auszubilden, statt möglichst viele zumindest teilweise ungenügend.
Die SP erachtet den vorgeschlagenen Ansatz, zur Überbrückung von Diensten einfach die Erwerbsersatzordnung (EO) anzuzapfen, als die falsche Lösung. Vielmehr habe die Armeeplanung dafür zu sorgen, dass Grundausbildung und Ausbildungsdienste zur Erlangung höherer Grade möglichst unterbruchsfrei absolviert werden können.
AS beurteilt den vorgeschlagenen Anspruch auf Sold und Erwerbsersatz zwischen einzelnen Dienstleistungen als positiv.
Der SGV begrüsst die Bemühungen, das vollumfängliche „Abverdienen“ wieder einzuführen. Das stärke die Führungsausbildung in der Armee. Der SGV hält eine deutliche Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Gewinnung und Anerkennung des Kadernachwuchses und dessen Führungskompetenzen für notwendig, um die Milizquote auf allen Stufen anzuheben. Die Anreize dürfen sich keineswegs nur auf Akademiker ausrichten, sondern müssen flächendeckend konzipiert sein.
Für die AWM ist erfreulich, dass die Fehler der Armee XXI behoben und die Kaderausbildung verbessert werde.
Die AWM und PL begrüssen die Wiedereinführung des Abverdienens des letzten Grades.
Die LKMD fordert eine hohe Professionalität in der Ausbildung und dies mit bestens ausgebildetem Miliz-Kader.