Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2013/69: Änderung der Rechtsgrundlagen für die Weiterentwicklung der Armee · 77 Seiten

Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 40Fedlex · Ergebnisbericht

[Geben Sie Text ein]

PM erachtet die verbesserte Kaderausbildung als zweckmässig, vor allem das vollständige Grad-Abverdienen.

Für den SFV und die SOG ist die Schaffung von günstigen Rahmenbedingungen und zeitgemässe Anreize für die Rekrutierung von Kadermitgliedern und den Kadernachwuchs sowie mehr Anerkennung von deren Führungskompetenzen notwendig. Für die SOG muss die Milizquote auf allen Kaderstufen gesteigert werden, dazu sei das (materielle) Anreizsystem deutlich auszubauen.

Der SFwV begrüsst die Fokussierung des Ausbildungsmodells auf die Kader. Als Milizverband begrüsst er die Absicht, der Miliz bereits wieder in der Grundausbildung mehr Verantwortung zu übertragen. Er anerkennt die Absicht, die bewährte Kaderausbildung der A 61 und A 95 in einer modifizierten Form zu reaktivieren, als absolut richtig und unbedingt notwendig. Zudem freut es ihn, seinen Antrag zur Neukonzeptionierung der Einh Fw Ausbildung im neuen Ausbildungsmodell wiederzufinden.

Die SOG begrüsst die Korrekturen bei den erkannten Ausbildungsmängeln, insbesondere was die Kaderausbildung betrifft. Die SOG erachtet diesen Teil als positiven Kern der Weiterentwicklung, der ohne Zeitverzug umzusetzen sei.

Der VSWW begrüsst das vollumfängliche Abverdienen des Grades. Statt eines Bildungskontos seien Steuerabzüge zu gewähren, da dies einfacher und wehrgerechter sei. Für die Berufsmilitärs sei ein Konzept zu entwickeln, welches für das Gros die Verwendung als Instruktoren und für wenige speziell Qualifizierte daneben internationale Verwendung und Einsätze sowie Verwendungen im HQ der Armee vorsehen.

AS begrüsst die verbesserte Vereinbarkeit zwischen Zivilleben und Militärdienst durch mehr Flexibilität sowie Fortzahlung von Sold und Erwerbsersatz bei kurzen Unterbrüchen. Auch in Zukunft seien Armee und Wirtschaft aufeinander abzustimmen, damit die Arbeitnehmenden Berufsleben und militärische Karriere individuell planen können.

Das CRDC begrüsst die Verbesserungen bei der Ausbildung der Kader, insbesondere die Wiedereinführung des Abverdienens, und das Zwei-Start-Modell der Rekrutenschulen. Für die Anerkennung des Kaders müsse aber noch mehr getan werden. Die Koordination der zivilen und militärischen Ausbildung sei nicht ausgereift.

Für die GGstOf mutet die im Bericht gewählte Formulierung "Die Ausbildung für […] Generalstabsoffiziere wird gegenüber heute nur geringfügig angepasst" als wenig sachgerecht an. Die Konsequenzen der neuen Strukturen in den Gs Vb auf die Ausbildung der Kader (insbes. der Gst Of) sei aussagekräftiger darzustellen. Die weitere Aussage „Eine Verkürzung der WK-Dauer führt dazu, dass Kader aller Stufen die beschränkt verfügbare Zelt effizienter nutzen“ schaffe unnötig böses Blut, da sie suggeriere, dass die Trp Kdt i.d.R. wenig effizient arbeiten würden. Die Aussage sollte daher weggelassen werden.

Die GG verlangen eine Fokussierung auf langfristige Kaderaus- und -weiterbildung für eine leistungsfähige und kampfstarke Armee. Die GG erwartet von der Wirtschaft, dass sie Milizkader gezielt engagiert und für die Militärdienstpflichten zugunsten des Landes freistellt.

Für die JSVP muss die Ausbildung der Soldaten und Kader einen klaren wirtschaftlichen und persönlichen Mehrwert generieren. Die zivile Anerkennung der verschiedenen Zertifikate müsse gestärkt werden. Dadurch würde die Akzeptanz der Armee in der Wirtschaft und in der Bevölkerung wieder gestärkt.

Swissmem stimmt der fundamental verbesserten Kaderausbildung und der stärkeren Rolle der Milizkader zu.

Aus Sicht von transfair wird sich der Vorschlag, dass jeder Angehörige der Armee wieder eine ganze Rekrutenschule zu absolvieren hat und somit also ein längerer Zeitraum für die Kaderselektion besteht, positiv auf die Qualität dieser Selektion auswirken. Eine bessere Kaderselektion dürfte wiederum zu besseren Synergieeffekten für den einzelnen Angehörigen der Armee in seinem zivilen Berufsleben führen. Ebenfalls nützlich sei hierbei der geplante Leistungsausweis nach Abschluss der Kaderausbildung.