Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2013/69: Änderung der Rechtsgrundlagen für die Weiterentwicklung der Armee · 77 Seiten

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Ergebnis Kaderausbildung

Wer Ja Ja, aber Nein, aber Nein Schweigen Total

Kantone 17 2 7 26

Parteien 3 2 27

DV Gemeinde,

Städte, Berg- 11

gebiete DV Wirtschaft 1 34

Sipol/Milpol 6 1 815

Weitere 3 4 16 23 Einzelpersonen 100100

Total 30 9 137176

Harmonisierung mit der Hochschullandschaft

Vierzehn Kantone (LU, UR, SZ, NW, GL, FR, SO, BL, SH, AR, SG, TG, TI, VS) und die RK MZF beantragen, dass vor der Einführung des neuen Ausbildungsmodells mit der gesamten schweizerischen Hochschullandschaft eine Vereinbarung über die Koordination von Studium und Militärdienst abgeschlossen wird. AG und die CVP erwarten von beiden Seiten (Armee und Bildungslandschaft) befriedigende Lösungen. GE hofft stark darauf, dass rasch eine gemeinsame Lösung gefunden werde. Für die CVP muss die Rekrutenschule zwischen Matura und Semesterbeginn absolviert werden können.

ZH begrüsst die Anpassung des Milizsystems an die Gegebenheiten und Erfordernisse des sicherheitspolitischen, sozialen und ökonomischen Umfeldes und stimmt den verschiedenen Massnahmen, welche die Vereinbarkeit der Dienstleistung mit Beruf und Ausbildung verbessern sollen, zu. ZH lehnt jedoch eine Vorverlegung der Maturitätsprüfungen oder eine Verschiebung des Studienbeginns ab, da diese erst vor kurzem neu festgelegt bzw. gesamtschweizerisch koordiniert wurden. Die Institutionen sind jedoch bereit, im Einzelfall Massnahmen zu treffen, mit denen sich Studienbeginn und Militärdienst vereinbaren lassen.

Die FDP fordert eine bessere Vereinbarkeit der Rekrutenschule mit den Hochschulen, wobei sich die Rekrutenschule den Ausbildungsstätten anzupassen habe, ohne dabei Studenten zu bevorzugen.

Für die SP müssen Beginn und Ende der Rekrutenschulen zwingend mit den Anforderungen eines Hochschulstudiums, wie es nach der Bologna-Reform organisiert ist, sowie jenen der Fachhochschulen und der höheren Berufsbildung in Übereinstimmung gebracht werden. Die im WEA-Bericht vorgeschlagene anhaltende Überlappung der Rekrutenschule mit dem Start der Studien an den Hochschulen um drei Wochen sei nicht annehmbar, ebenso Überschneidungen mit dem Start von Fachhochschulen oder der höheren Berufsausbildung.

PM bedauert, dass bei der Harmonisierung der militärischen Grundausbildung mit der Hochschullandschaft noch keine, beide Seiten befriedigende Lösung gefunden werden konnte.

Der SFwV stellt erfreut fest, dass sich zwischen der Armee und der Bildungslandschaft Schweiz Lösungen zur Harmonisierung der Bedürfnisse der beiden wichtigen Einrichtungen finden liessen. Die Bereitschaft der Hochschulen für die militärische Kaderausbildung ECTS Punkte zu vergeben und dem zivilen Studium anzurechnen, stellt eine nie dagewesene Anerkennung der militärischen Ausbildung dar, was den SFwV ausserordentlich freut. Etwas besorgt sieht der SFwV der Tatsache entgegen, dass eingeschriebene Studenten bereits drei Wochen vor Ende des praktischen Dienstes aus dem laufenden Dienst entlassen werden können. In hochtechnischen Truppengattungen, in denen viele angehende Akademiker Dienst leisten, könnte sich damit das Gros der Kader vorzeitig verabschieden. Wer führt