Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2017/70: Steuervorlage 17 (SV17) · 26 Seiten
Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 12Fedlex · Ergebnisbericht
Parteien
EVP, GPS, SPS
Organisationen und Weitere
SGB, TravailSuisse, CCIG, CNCI, GEM, IG Detailhandel, IVS, Marti, VBSS
Ablehnung Kantone, Städte und Gemeinden
AI, NW, SZ, VD
Parteien
BDP, CVP, FDP, glp, SVP
Organisationen und Weitere
economiesuisse, SGV, SBVg, CP, FER, EXPERTsuisse, TREUHANDSUISSE, SVDS,
SwissHoldings
AGV, CCIF, CCI Valais, Pro-Economy, CVCI, constructionvalais, CVP Kanton ZH, FDP Kanton AG, FDP Kanton ZH, FGPF, FPV, FTAF, Forum Zürich, FREI connect, Freiheit + Verantwortung, GastroSuisse, Interpharma, KGL, GZA, HKBB, HAW, HEV Kanton ZH, IHZ,
KMU-Forum, Limmattaler Wirtschaftsverbände, Schindler, SBmV, STSA, Swiss Amcham, SGUV, SOHK, suissetec, SFB, Swiss Textiles, Swissmem, VAV, VPAG, VSUD, WU, WK-BL, ZVDS, ZBV, ZHK
4.2.6 Erhöhung des Kantonsanteils an der direkten Bundessteuer
Wichtigste Aussagen:
FDK, KdK und alle Kantone, Konferenz der NFA-Geberkantone, CLDF, SGemV, SSV,
KSFD, 6 Parteien (EVP, BDP, CVP, GLP, FDP, SP) und mehrere Organisationen (u.a. SAB, Economiesuisse, SGV, SBVg, Städtische Steuerkonferenz, CP, FER, Swissholdings) befürworten die Erhöhung des Kantonsanteils an der direkten Bundessteuer. Hingegen kritisiert die Mehrheit derjenigen, die diese Massnahme unterstützen, die Anhebung auf 20,5% und fordert eine Anhebung auf mindestens 21,2%.
Zwei befürwortende Parteien auferlegen zudem Bedingungen: Für die FDP muss das Mass der Erhöhung von der Anzahl freiwilliger steuerlicher Massnahmen abhängen. Für die SP müssen die Steuereinbussen auf Bundesebene auf 500 Millionen Franken begrenzt und kompensiert werden. Drei Kantone (BS, SO, ZH) stellen ein paar zusätzliche Forderungen auf: ZH wünscht ebenfalls eine Erhöhung des Bundesanteils an den Ergänzungsleistungen. BS ist der Meinung, dass die Massnahme per 1. Januar 2019 in Kraft treten sollte und SO verlangt die erneute Prüfung einer vertikalen, von der Bevölkerungsgrösse abhängigen Kompensation.
Zwei Parteien (SVP, Grüne) sowie SGB lehnen diese Massnahme ab. Die Grünen und der SGB halten fest, dass wenn die Massnahme trotz ihrer Opposition verabschiedet werden sollte, ein Teil dieser Beträge zweckgebunden sein sollte und zwar für soziale Leistungen (Verbilligung der Krankenkassenprämien); nach Meinung der Grünen sollte für die Gewinnsteuer eine Untergrenze festgelegt werden. Die SVP ist der Auffassung, dass anstelle dieser Massnahme der Satz der DBSt für juristische Personen auf 7,5% gesenkt werden sollte.