Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2019/67: Änderung des Bundesgesetzes über die Förderung der Forschung und der Innovation (FIFG) · 17 Seiten
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Vernehmlassungsbericht zur Änderung des FIFG
5.1 Innovationsförderung
5.1.1 Bandbreite für die Beteiligung des Umsetzungspartners, Artikel 19 Absätze 2, 2bis B A N D B R E I T E N K O N Z E P T ja nein keine Position K A N T O N E 251
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W E I T E R E I N T E R E S S I E R T E 28 45
ZH, FR, BS, SG, TG, TI, VD, VS, NE, JU, GLP, FDP und SP, SAB und SGB, swissuniversities, a+, BFH, FH Schweiz, FHGR, Gastrosuisse, HES-SO, HotellerieSuisse, HSLU I., HSLU T.A., KMU-Forum, PHLU, SGDA, economiesuisse, Scienceindustries, Swiss Fintech Innovations, Swissmechanic, swissmem und Swiss Textiles begrüssen die vorgesehene Flexibilisierung der Bandbreite der Beteiligung des Umsetzungspartners von 50:50% zu 40-60%. swissmem und Swiss Textiles schlagen einen Rahmen von 35-50% vor.
BE, LU, UR, SZ, NW, GL, ZG, SO, BL, SH, AR, AI, GR, AG, GE, CVP, Städteverband, sgv, sbv, Actionuni, AG Berggebiet, AMS, HIKF, ETH-Rat, Fédération des Entreprises Romandes, svu, unimedsuisse stimmen der Vorlage allgemein zu, sodass von ihrer Zustimmung auch zu den Bestimmungen betreffend die Bandbreite für die Beteiligung des Umsetzungspartners ausgegangen werden kann.
Der SWR äussert sich eher zustimmend. SVP (allgemein), swissfaculty, FHNW L.S., FHNW T. und Handelskammer beider Basel äussern sich ablehnend.
ZH, VS und NE, swissuniversities sowie mehrere Fachhochschulen betonen, dass klare Regeln formuliert werden müssen, die einen zusätzlichen Verhandlungsprozess für jedes einzelne Projekt ausschliessen. Gemäss ZH ist auch darauf zu achten, zusätzlichen bürokratischen Aufwand und damit Projektverzögerungen zu vermeiden.
FR, VD und AI empfehlen, dass für die soziale Innovation bessere Formulierungen erarbeitet werden und machen entsprechende Vorschläge. Gemäss VD und VS sollten die Ausdrücke « risque de réalisation », « succès économique » und « utilité pour la société » präzisiert werden.
Swissmem und Swiss Textiles begrüssen die Aufweichung des Prinzips der Matching Funds, allerdings lehnen sie die vorgeschlagene Erhöhung der Eigenleistungen ab. Umsetzungspartner müssten gemäss Swissmem und Swiss Textiles damit rechnen, dass sie ihren Eigenleistungsanteil nach der Evaluation um 20% erhöhen müssen. Das sei eine abschreckende Aussicht für Unternehmen, vor allem für diejenigen, die sich eine erstmalige Projekteingabe überlegen. Die angepasste Regelung müsse in der Beitragsverordnung möglichst einfach und klar nachvollziehbar ausgestaltet sein und dürfe die Effizienz und Dauer des Evaluationsprozesses nicht beeinträchtigen. Swissmem und Swiss Textiles beantragen für Absatz 2bis: «Als angemessene Beteiligung nach Absatz 2 Buchstabe d gilt die Übernahme von 35
– 50% der direkten Projektkosten».
Artikel 19 ist gemäss swissfaculty zu detailliert und tötet die Reaktivität, die Flexibilität, die Effektivität und Effizienz. Für viele Begriffe bräuchte es gemäss swissfaculty Definitionen mit messbaren Kriterien. swissfaculty schlägt vor, die geltende Regelung beizubehalten oder den Handlungsspielraum Innosuisse zu gewähren und in einer Verordnung oder einem Reglement zu konkretisieren.