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Vernehmlassung 2020/69: Änderung des Gentechnikgesetzes (Verlängerung des Moratoriums zum Inverkehrbringen von gentechnisch veränderten Organismen) · 21 Seiten

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Vernehmlassung: Änderung des Gentechnikgesetzes zur Verlängerung des Moratoriums Ergebnisbericht

SFF und SGV befürchten, dass das Moratorium negative Auswirkungen auf die Volkswirtschaft und den Forschungsstandorts Schweiz haben könnte.

Die IG Detailhandel würde es begrüssen, wenn den Konsumenten eine Wahlfreiheit zwischen GVO und nicht-GVO ermöglicht würde.

Coop, FRC, IG Detailhandel, MGB, Proviande, SBC, SCM und ZMP wünschen, dass der rechtliche Status und offene Fragen zu NgV geklärt werden. Coop, FRC, FIAL, IG Detailhandel, MGB, SFF, SGV und die Stiftung Konsumentenschutz fordern zusätzlich Lösungen für die Nachweisbarkeit von NgV. Gemäss FIAL, SFF, SMP, Stiftung Konsumentenschutz, SGV und ZMP sollen Lösungen zur Gewährleistung von Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette (inkl. Kennzeichnung und Gewährleistung der Wahlfreiheit) erarbeitet werden.

Coop, FIAL, IG Detailhandel, MGB, SMP und ZMP wünschen, dass die gesellschaftliche Diskussion stärker gefördert wird

Coop, FIAL, IG Detailhandel und SGV fordern die Ausarbeitung einer risikobasierten Regulierung für NgV. Die Stiftung Konsumentenschutz spricht sich hingegen gegen eine Differenzierung bei GVO aus. Coop wünscht zudem einen Paradigmenwechsel weg von der heutigen Prozess- und Produkt-orientierten Regulierung hin zu einer stärker Produkt-orientierten Regulierung.

SFF, SMP und SGV möchten, dass die Forschungsförderung in diesem Bereich gestärkt wird. FRC, Konsumentenverband und Stiftung Konsumentenschutz fordern hingegen die Förderung alternativer Forschungsbereiche und Technologien.

FRC und Konsumentenverband möchten Artikel 37a GTG wieder dahingehend anpassen, dass dem Bundesrat ein Mandat gegeben wird, die nötigen Ausführungsbestimmungen für die Koexistenz zu erlassen.

FRC, Konsumentenverband fordern die Durchsetzung des Verbots für GV Tiere. SFF und SGV möchten hingegen, dass GV Tiere als Option für die Zukunft offengelassen werden.

2.3.4.6 Stellungnahmen der Natur-, Umwelt-, Landschafts-, Tierschutz-, humanitäre Organisationen

Alle 18 Organisationen aus dieser Gruppe unterstützen die Moratoriumsverlängerung. Davon fordern 15 Organisationen (Biorespect, Eco Solidal, Fintan, Greenpeace, Pro Natura,

PUSCH, SAVE Foundation, SAG, STS, SKEK, StopOGM, Swiss Aid, ToxicFree, WWF und der Züricher Tierschutz) eine Moratoriumsverlängerung für acht Jahre oder unbefristet.

BioTerra, Eco Solidal, Greenpeace, Pro Natura, PUSCH, SAVE Foundation, SAG, STS,

SKEK, StopOGM, Swiss Aid, ToxicFree, WWF und Zürcher Tierschutz erachten das aktuelle Wissen als unzureichend für die Risikobeurteilung und Folgenabschätzung.

Eco Solidal, Fintan, Greenpeace, Pro Natura, PUSCH, SAVE Foundation, SAG, STS, SKEK, Schweizerische Vogelwarte, StopOGM und Swiss Aid sehen keine für die Schweiz geeigneten Produkte.

Für Eco Solidal, Greenpeace, Pro Natura, PUSCH, Save Foundation, SAG, STS, StopOGM, Swiss Aid, ToxicFree und WWF sind die Ausführungsbestimmungen zur Koexistenz mangelhaft.

Biorespect, Fintan, Greenpeace und PUSCH wollen eine GVO-Freiheit als Qualitätsstrategie für die Schweiz. Für Biorespect ist die GVO-Freiheit ein Konsumentenbedürfnis.

Biorespect, SAVE Foundation, SKEK, Schweizerische Vogelwarte betonen, dass die Gentechnik keinen Beitrag für eine nachhaltigere Landwirtschaft und die Ernährungssicherheit leiste.

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