Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2020/69: Änderung des Gentechnikgesetzes (Verlängerung des Moratoriums zum Inverkehrbringen von gentechnisch veränderten Organismen) · 21 Seiten
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Vernehmlassung: Änderung des Gentechnikgesetzes zur Verlängerung des Moratoriums Ergebnisbericht
119 Organisationen haben die Möglichkeit genutzt, eine Antwort einzureichen. 25 Stellungnahmen stammen von Kantonen und eine vom Verband der Kantonschemiker der Schweiz VKCS. Sieben Stellungnahmen wurden von in der Bundesversammlung vertretenen politischen Parteien sowie eine von den Umweltfreisinnigen St. Gallen abgegeben. Weiter kamen vier Stellungnahmen von Eidgenössischen Kommissionen und Institutionen, 23 von Organisationen aus dem Bereich der Landwirtschaft, 14 von Organisationen aus dem Bereich der Lebensmittelproduktion und -bearbeitung, des Detailhandels und der Konsumenten, 13 von Wirtschafts- und weiteren Branchenorganisationen, 18 von Natur-, Umwelt- , Landschafts-, Tierschutz- und humanitären Organisationen, acht Organisationen aus dem Bereich Forschung und fünf von weiteren interessierten Kreisen inkl. Dachverbände der Gemeinden, Städte und Berggebiete (davon keine Privatpersonen).
Mehrere Vernehmlassende haben auf die Stellungnahme anderer verwiesen oder verschiedene Stellungnahmen sind inhaltlich fast oder ganz identisch. So betonen SBV, SMP und ZMP die gemeinsame Position. Swiss-Seed verweist auf die Stellungnahme von Delley Samen. Der Zürcher Tierschutz unterstützt explizit die Stellungnahmen der SAG und von Bio Suisse. Folgende Stellungnahmen sind inhaltlich identisch oder sehr ähnlich: MGB und IG Detailhandel; Bayer und Syngenta; SVZ und VSKP. Der Schweizerischen Arbeitgeberverband verzichtete auf eine eigene Stellungnahme, weil dieses Thema gemäss Ressortteilung zwischen dem Schweizerischen Arbeitgeberverband und economiesuisse in deren Zuständigkeitsbereich fällt. Gen Au Rheinau, Sativa, Bioverita und die Getreidezüchtung Peter Kunz haben eine gemeinsame Stellungnahme eingereicht.
Zur Auswertung wurden die Stellungnahmen thematisch in neun Stakeholder-Gruppen eingeteilt (Abb. 2) und ähnliche Argumente, Forderungen und Anträge in Kriterien zusammengefasst.
Abbildung 2: Verteilung der Stellungnahmen nach Stakeholder-Gruppe (119 = 100%). 5/21 BAFU-D-C8613401/1321