Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2021/120: Landwirtschaftliches Verordnungspaket 2022 · 28 Seiten
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Bericht über die Ergebnisse der Vernehmlassung: landwirtschaftliches Verordnungspaket 2022
weitere Stellungnehmende halten fest, dass die vorgeschlagene Ausgestaltung der neuen Erhaltungsbeiträge unlogisch sei und zu Fehlanreizen führe. Je grösser die Anstrengungen zur Verbesserung und Steigerung der Population einer Rasse sind, desto weniger Unterstützung vom Bund erhalte die Rasse.
SBV, SBLV, SSZV, ZVCH, SZAP, apisuisse, mellifera.ch, diverse Produzenten- und Branchenorganisationen, kantonale Bauernverbände, regionale landwirtschaftliche Organisationen und weitere Stellungnehmende fordern, dass die Gattungen Biene, Kaninchen und Geflügel betreffend die neuen Erhaltungsbeiträge berücksichtigt werden. Dasselbe gilt für die einheimische Dunkle Biene. Apisuisse und mellifera.ch formulieren Vorschläge zur Ausgestaltung eines Erhaltungsbeitrags für die Dunkle Biene.
Die Kantone SZ, AI, VS, SAB, SBV, SBLV, diverse Produzenten- und Branchenorganisationen, kantonale Bauernverbände, regionale landwirtschaftliche Organisationen und weitere Stellungnehmende fordern, dass in Berücksichtigung der Motion 21.399 «Erhaltung einheimischer Nutztierrassen» für Tiere mit einer besonders prägenden Bedeutung in landwirtschaftlicher, touristischer, kultureller und identitätsstiftender Hinsicht ein höherer Beitrag ausgerichtet wird. Betreffend das Postulat 20.4548 «Massnahmen zur Stärkung der Alp- und Berglandwirtschaft» beantragen die Kantone AI und GR,
SAB, SBV, SBLV, SZZV, SSZV, ZVCH, diverse Produzenten- und Branchenorganisationen, kantonale Bauernverbände, regionale landwirtschaftliche Organisationen und weitere Stellungnehmende, dass für durch die Wolfspräsenz besonders bedrohten Tierarten ein höherer Beitrag ausgerichtet wird.
Um den männlichen Zuchttieren verstärkt Rechnung zu tragen, fordern SAB, SBV, SBLV, Suisseporcs, ZVCH, diverse Produzenten- und Branchenorganisationen, kantonale Bauernverbände, regionale landwirtschaftliche Organisationen und weitere Stellungnehmende zur Ableitung der Beitragshöhe pro Tier die GVE-Faktoren für weibliche Zuchttiere zu verwenden. Als Beitrag für männliche Zuchttiere soll der doppelte Betrag der weiblichen Zuchttiere verwendet werden.
Der Kanton AI, SAB und SAV unterstützen das vorgeschlagene System zur Ausrichtung der neuen Erhaltungsbeiträge. SBV, SBLV, Mutterkuh, Braunvieh CH, Holstein, swissherdbook, SZZV, SSZV, Suisseporcs, ZVCH, diverse Produzenten- und Branchenorganisationen, kantonale Bauernverbände, regionale landwirtschaftliche Organisationen und weitere Stellungnehmende beantragen zur Verhinderung eines unverhältnismässig hohen administrativen Aufwands auf die Gesuchstellung durch die Züchterinnen und Züchter bei der Zuchtorganisation betreffend die neuen Erhaltungsbeiträge zu verzichten. SFV sowie 42 regionale Freiberger-Zuchtgenossenschaften, FREPS, SZAP und weitere Stellungnehmende fordern die Möglichkeit der Ausrichtung der Erhaltungsbeiträge über die regionalen Zuchtgenossenschaften gemäss den heutigen Beiträgen zur Erhaltung der Freibergerrasse.
SBV, SBLV, Mutterkuh, Braunvieh CH, Holstein, swissherdbook, SZZV, SSZV, ZVCH, SFV sowie 42 regionale Freiberger-Zuchtgenossenschaften, FREPS, SZAP, diverse Produzenten- und Branchenorganisationen, kantonale Bauernverbände, regionale landwirtschaftliche Organisationen und weitere Stellungnehmende fordern die Präzisierung, dass die neuen Erhaltungsbeiträge an den Tierhalter bzw. den Tierbesitzer zum Zeitpunkt der Konzeption ausgerichtet werden. SBV, SBLV, Suisseporcs, SSZV, SZZV, ZVCH, SFV sowie 42 regionale Freiberger-Zuchtgenossenschaften, FREPS, SZAP, diverse Produzenten- und Branchenorganisationen, kantonale Bauernverbände, regionale landwirtschaftliche Organisationen und weitere Stellungnehmende beantragen Anpassungen der Referenzperiode und der Fristen betreffend die Gesuche bzw. die Abrechnung der neuen Erhaltungsbeiträge.
SBV, SBLV, Suisseporcs, der ZVCH, diverse Produzenten- und Branchenorganisationen, kantonale Bauernverbände, regionale landwirtschaftliche Organisationen und weitere Stellungnehmende fordern die Erhöhung des Beitrags für männliche Tiere der Schweinegattung, da die vorgeschlagenen Beiträge für die Schweine hinsichtlich der Erhaltung der Rassen aus züchterischer Sicht zu wenig bewirken. Weiter beantragen SBV, SBLV, SZZV, SSZV, ZVCH, diverse Produzenten- und Branchenorganisationen, kantonale Bauernverbände, regionale landwirtschaftliche Organisationen und weitere
Stellungnehmende die Harmonisierung des Beitrags für weibliche Tiere der Schaf- und Ziegengattung.