Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2022/28: Revision der Gewässerschutzverordnung 2022 · 23 Seiten
Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 14Fedlex · Ergebnisbericht
Revision der Gewässerschutzverordnung 2023 Ergebnisbericht
BVBB, BVGL, BVLU, JULA, SBLV, SGPV, SMP, SOBV, SVZ, SwissBeef, VSKP, ZSBB) stellen daher Anträge, den Umfang des Berichtes auszuweiten. Für die Grundwasserfassungen im öffentlichen Interesse sollen insbesondere genutzte Wassermengen, Wasserqualität und die Verhältnismässigkeit der Schutzmassnahmen zusätzlich in die Berichterstattung aufgenommen werden.
Übergangsbestimmung Absatz 4 (Ausscheidung der Grundwasserschutzzonen und -
areale und Berücksichtigung in der Richt- und Nutzungsplanung bis 31.12.2030 sowie Umsetzung der noch nicht getroffenen Schutzmassnahmen bis 31.12.2034)
58 Teilnehmende stimmen der Bestimmung vollständig oder mehrheitlich zu: 25 Kantone (AG, AI, AR, BE, BL, BS, FR, GE, GL, GR, JU, LU, NE, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, TI, UR, VD, VS, ZG, ZH), BPUK, KWL, KBNL, KVU, VKCS, GLP, GPS, SP, GemV, JardinS, WaldS, Ecoswiss, AgriJU, BioS, BVSG, SVGW, 4Aqua, AWBR, VSA, AquaV, BirdL, FairFish, GreenP, proNat, PUSCH, SFV, WWF und 3 seiner Sektionen (LU, UR, VS), FFU, SVU, Eawag.
19 Teilnehmende lehnen Übergangsbestimmung Absatz 4 mehrheitlich oder ganz ab: SAB, SBV und 16 seiner Mitgliedverbände (AGORA, AgriGE, BVAR, BVBB, BVGL, BVLU, JULA, Promét, SBLV, SGPV, SMP, SOBV, SVZ, SwissBeef, VSKP, ZSBB), AGB.
10 Teilnehmende äussern sich nicht konkret zu dieser Bestimmung: NW, FDP, SVP, econoS, SGV, SCI, SOV, VSGP, AZO und Privat.
Anträge auf einen reduzierten Umfang der Arbeiten, die der Frist unterliegen:
17 Teilnehmende (AG, AR, BE, GR, LU, OW, SG, SH, SO, TG, VS, ZH, BPUK, KWL, KBNL, KVU, GemV) beantragen, dass die Fristen nur für Grundwasserfassungen und Grundwasserschutzareale gelten sollen, die für die öffentliche Wasserversorgung von Bedeutung sind.
Anträge für eine Verlängerung der Fristen für die Umsetzung:
3 Teilnehmende (BL, SZ, UR) beantragen, die Fristen zu verlängern. Zwei weitere Kantone (SH und VD) stellen zwar nicht den Antrag einer Fristverlängerung, weisen jedoch darauf hin, dass die Fristen nicht einzuhalten seien.
Anträge für eine Verkürzung der Fristen für die Umsetzung:
23 Teilnehmende (GLP, GPS, SP, Ecoswiss, BioS, Promét, SVGW, 4Aqua, AWBR, AquaV, BirdL, FairFish, GreenP, proNat, PUSCH, SFV, WWF und 3 seiner Sektionen (LU, UR, VS), FFU, SVU, Eawag) stellen Anträge, die Fristen zu verkürzen. 18 davon möchten die Fristen auf den 31. Dezember 2026 verkürzen, 3 auf den 31. Dezember 2028 und 2 nennen keinen konkreten Termin.
Anträge für individuelle Fristen für die Umsetzung:
2 Teilnehmende (SAB und AGB) beantragen, einen je Kanton individuellen Fahrplan zu erstellen und diesen alle zwei Jahre zu überprüfen.
AI beantragt, dass Schutzmassnahmen jeweils 2 Jahre nach Inkrafttreten der Grundwasserschutzzonen umgesetzt werden müssen.
Anträge für eingeschränkte Umsetzung der Schutzmassnahmen und Entschädigungszahlungen:
16 Teilnehmende (WaldS, SBV und 14 seiner Mitgliedverbände (AGORA, BVAR, BVBB, BVGL, BVLU, JULA, SBLV, SGPV, SMP, SOBV, SVZ, SwissBeef, VSKP, ZSBB)) beantragen, dass bei der Umsetzung der noch nicht getroffenen Schutzmassnahmen die Verhältnismässigkeit zu berücksichtigen sei (was über Art. 5 Abs. 2 BV garantiert ist). Zudem seien die betroffenen Grundeigentümer bei übermässigen Nutzungseinschränkungen nach einem schweizweit einheitlichen Vorgehen zu entschädigen.
BL beantragt, dass die Schutzzonenbestimmungen für die Lockergesteinsgrundwasserleiter an diejenigen der Schutzzonen in Karstgebieten angepasst werden. Neben der Zone S2 sei
14/23 054.10-00772/00002/00018/Q324-0774