Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2022/28: Revision der Gewässerschutzverordnung 2022 · 23 Seiten
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Revision der Gewässerschutzverordnung 2023 Ergebnisbericht
Absatz 2 (Berichterstattung über Ergebnisse der Kontrollen und Massnahmen)
72 Teilnehmende stimmen der Änderung voll oder mehrheitlich zu. Nur 1 (Promét) lehnt sie ab, 14 äussern sich nicht zu diesem Artikel (BL, GE, NW, VKCS, FDP, SVP, SGV, SBV, 3 Mitgliedverbände des SBV (AGORA, BVGL, SVZ), SVU, Ecoswiss, Privat).
15 Kantone (AR, BE, GL, GR, LU, NE, OW, SG, SH, SZ, TG, TI, VD, VS, ZH), BPUK, KBNL, KVU und KWL beantragen, anstelle einer jährlichen Berichterstattung nur alle 4 Jahre Bericht zu erstatten, 1 Kanton (SO) möchte dies nur alle acht Jahre tun. Begründet wird die geforderte Senkung der Frequenz zur Berichterstattung damit, dass Mängel vor allem bauliche Massnahmen auslösen würden, die innerhalb von höchstens zwei Jahren umgesetzt werden müssen. Dies stelle auch eine sinnvolle administrative Entlastung von Bund und Kantonen dar.
Der Kanton UR wünscht eine Berichtvorgabe seitens BAFU.
Zusätzlicher Antrag zu Artikel 47a (zusätzlicher Absatz 3)
16 Teilnehmende stellen den Antrag auf einen zusätzlichen Absatz 3, gemäss welchem die Resultate der Kontrollen regelmässig veröffentlicht würden: GLP, GPS, SP, 4Aqua, AWBR, BirdL, FairFish, GreenP, proNat, PUSCH, SFV, WWF und 3 seiner Sektionen (LU, UR, VS), FFU.
4.2.2 Mitteilung der kantonalen Untersuchungsergebnisse von Pestiziden in den Ge-
wässern an das BAFU (Art. 48 Abs. 3)
56 Teilnehmende stimmen vollständig oder mehrheitlich zu: 25 Kantone (alle ausser NE), BPUK, KWL, KBNL, KVU, VKCS, GLP, GPS, SP, GemV, SAB, AGB, AquaV, BirdL, GreenP, proNat, PUSCH, SFV, WWF, 3 Sektionen des WWF (LU, UR, VS), SVGW, 4Aqua, AWBR, VSA, FFU, SVU, JardinS, 2 Mitgliedverbände des SBV (AgriJura, Bio-S), EAWAG.
23 Teilnehmende lehnen die Bestimmung mehrheitlich oder vollständig ab: NE, econoS, SCI, SBV und 18 seiner Mitgliedverbände (AGORA, AZO, BVAR, BVBB, BVGL, BVLU, BVSG, JULA, Promét, SBLV, SGPV, SMP, SOBV, SOV, SVZ, SwissBeef, VSKP, ZSBB), VSGP.
8 Teilnehmende (FDP, SVP, SGV, Ecoswiss, FairFish, AgriGE, WaldS, Privat) äussern sich nicht konkret zu dieser Bestimmung.
Der Kanton LU sowie der VKCS möchten die Mitteilungspflicht auf Untersuchungen oberirdischer Gewässer beschränken, der Bund verfüge mit den Grundwasseruntersuchungen im Rahmen von NAQUA über genügend Daten für die unterirdischen Gewässer.
Der Kanton NE ist der Ansicht, dass es wegen Arbeitsüberlastung unmöglich sei, dem Bund Daten zu liefern.
Der Kanton VS wünscht ein einheitliches Instrument zur Übermittlung der Daten.
7 der mehrheitlich oder vollständig ablehnenden Teilnehmenden (econoS, SCI, 4 Mitgliedverbände des SBV (AGORA, SOV, AZO, SwissBeef), VSGP) beantragen die ersatzlose Streichung des Artikels, da durch (wechselnde) kantonale Daten die Repräsentativität der verwendeten Messungen verschlechtert würde. Es sollen nur Bundesdaten verwendet werden.
14 der mehrheitlich oder vollständig ablehnenden Teilnehmenden (SBV und 13 seiner Mitgliedverbände (BVAR, BVBB, BVGL, BVLU, BVSG, JULA, SBLV, SGPV, SMP, SOBV, SVZ, VSKP, ZSBB)) beantragen, den Absatz so zu ersetzen, dass das Bundesmessnetz für oberirdische Gewässer (NAWA) von heute 38 Messstellen auf 60 ausgebaut würde. Es solle zur Verbesserung seiner Repräsentativität und Vergleichbarkeit mit den EU-Daten mit mittleren und grösseren Fliessgewässern in allen Landesteilen erweitert werden und den Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie der EU entsprechen.
Zusätzlicher Antrag zu Artikel 48 (zusätzlicher Absatz 4)
16 Teilnehmende stellen den Antrag auf einen zusätzlichen Absatz 4, gemäss welchem die Resultate der Kontrollen regelmässig veröffentlicht würden: GLP, GPS, SP, 4Aqua, AWBR,
7/23 054.10-00772/00002/00018/Q324-0774