Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2022/4: Änderung des Energiegesetzes · 25 Seiten
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1.3.2 Generelle Haltung zu einzelnen Elementen der Vernehmlassungsvorlage Aussagen zu Wasserkraft- und Windenergieanlagen und weiteren Energiearten
Einige Vernehmlassungsteilnehmende lehnen es ausdrücklich ab oder haben kein Verständnis dafür, dass die Verfahrensbeschleunigung gemäss der Vernehmlassungsvorlage nur für Wasser- und Windkraftanlagen (FDP, Grünliberale, SPS, SVP; SSV; economiesuisse; FER, VSE; Axpo, BKW,
CCIG, CKW, Groupe E, Regiogrid, VFAS) bzw. nur für Grossanlagen (FER) gelten soll. Für alle Projekte der erneuerbaren Energien bzw. für einen Grossteil der Projekte der Wasserkraft und Windenergie seien Änderungen zur Beschleunigung und Vereinfachung nötig (economiesuisse, sbv, sgv; Ökostrom, Suisse Eole, Swiss Small Hydro, VSE; Alpiq, Axpo, BKW, CKW, CVCI, Groupe E, Regiogrid, SVV, Swisspower, VFAS bzw. FER). Ein Beitrag aller verfügbarer erneuerbarer Energien im Inland sei unerlässlich (VD; economiesuisse; Suisse Eole, VSE; BKW, CCIG, Groupe E, Regiogrid,
VFAS). Die Summe der kleinen Projekte leiste auch einen Beitrag zur Schweizer Stromproduktion leisten (Groupe E, Primeo Energie).
Es fehle die Berücksichtigung der Kernkraftwerke (SVP; Energie Club Schweiz, Freie Landschaft Freiburg, Verein «Non au parc éolien les collines de la Sonnaz», Einzelpersonen Nägeli/Juchli bzw. Messmer und Welti), grosser Photovoltaik-Anlagen (AI, AG, GR, LU, NE, NW, OW, SG, SH, SO, VS, ZG, ZH; FDP, GPS, glp, SPS; economiesuisse; BPUK, EnDK, Suisse Eole, Swissolar, VSE; Alpiq, Axpo, BKW, CKW, CVCI, ewz, Regiogrid, SES, Solalpine, Stadt Zürich, Swisspower, VFAS; Einzelperson Weidmann), insbesondere ausserhalb der Bauzonen (economiesuisse; aeesuisse, Suisse Eole, Swisscleantech, Swissolar; Alpiq, SES, Swisspower) und im alpinen Raum (Grünliberale; economiesuisse; Suisse Eole, Swisscleantech, Swissolar, VSE; Alpiq, Axpo, BKW, CKW, CVCI, ewz,
Groupe E, Regiogrid, SES, Solalpine, VFAS). ASEC weist darauf hin, dass nicht alle Arten von Solaranlagen berücksichtigt werden; der Begriff der Solarenergie solle auf hydraulische, aeraulische und passive Solarthermie ausgeweitet werden. Die SGS und die Solar Agentur Schweiz sind der Ansicht, dass mehr Pumpspeicherkraftwerke nötig wären. Einigen Vernehmlassungsteilnehmenden fehlen in der Vernehmlassungsvorlage eine Verfahrensbeschleunigung bzw. Bestimmungen zugunsten der Biomasse (Grünliberale; sbv; Biomasse Suisse, Verein Sauvez-les-préalpes; Einzelperson Weidmann) und der Geothermie (Grünliberale; Geothermie Schweiz, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz; Freie Landschaft Zürich, svu, Verein Sauvez-les-préalpes; Einzelpersonen Maletinsky,
Weidmann).
Freie Landschaft Freiburg und der Verein «Non au parc éolien les collines de la Sonnaz» wehren sich nicht gegen den Bau von gasbetriebenen Reservekraftwerke als Notlösung.
Eine Anzahl Vernehmlassungsteilnehmender fordert ein Konzept, das den Begriff der erneuerbaren Energien technologieneutral bzw. -offen definiert (FDP; economiesuisse, sbv; aeesuisse, Ökostrom, Suisse Eole, VSE; Axpo, BKW, CKW, Groupe E, Regiogrid, Stadt Zürich, VFAS). Es müssten alle erneuerbaren Energien (Freie Landschaft Schweiz; Helvetia Nostra; Einzelperson Weidmann) und auch Anlagen zur Speicherung erneuerbarer Energien berücksichtigt werden (economiesuisse; aeesuisse, Suisse Eole, Swissolar, VSE; BKW, Groupe E, Regiogrid, Stadt Zürich).
In mehreren Stellungnahmen wird darauf hingewiesen, dass es bei Wasserkraft- und Windenregieanlagen bezüglich Verfahren und deren Komplexität (z.B. Konzessionsverfahren bei Wasserkraft), Umweltauswirkungen, Energieproduktion, Potenziale, Akzeptanz und Interessenkonflikten grosse Unterschiede gebe. Deshalb seien diese sowohl bezüglich Planung als auch bezüglich Prozesse unterschiedlich zu behandeln (AI, AG, AR, BE, BL, GR, LU, NE, NW, OW, SG, SH, SO, VS, ZG, ZH; SGV; BPUK, EnDK; Freie Landschaft Zürich, Pro Landschaft Schwyz; Einzelperson Maletinsky). Während AR dafürhält, dass ein konzentriertes Verfahren im Bereich der Windenergie durchaus sinnvoll sei, findet SG, dass das vorgeschlagene Verfahren nicht geeignet sei.
Von einigen Vernehmlassungsteilnehmenden wird empfohlen, die Massnahmen zur Verfahrensbeschleunigung nach Technologie gesondert anzugehen (SGV; svu), unter Einbezug der Betroffe-