Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2022/4: Änderung des Energiegesetzes · 25 Seiten

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der Schweiz ein erhebliches Ausbaupotenzial. BE und SG, GPS, FSU und suissetec teilen die Ansicht, dass die Planungs- und Bewilligungsverfahren für die bedeutendsten Wasserkraft- und Windenergieanlagen beschleunigt und gestrafft werden müssen. Weitere Vernehmlassungsteilnehmenden unterstützen das Anliegen, die Verfahren der 15 Projekte des „Runden Tisches Wasserkraft“ aufgrund ihrer Bedeutung zu beschleunigen (SPS; Pro Natura, Pusch, SVS, VCS, WWF; Greenpeace). Einige Verbände begrüssen es sehr bzw. fordern weiterhin, dass keine Abstriche am materiellen Natur- und Umweltschutzrecht gemacht werden (SPS; EKD, ENHK, Pro Natura; Aqua Viva, SAC, svu, VASOS). Wichtig ist, dass mit der Vorlage keine Abstriche am Verbandsbeschwerderecht gemacht werden (SPS; SAC).

Zahlreiche Vernehmlassungsteilnehmende teilen das Ziel bzw. begrüssen die Stossrichtung der Vorlage, den Zubau von Anlagen zur Stromproduktion aus erneuerbaren Energien in der Schweiz zu beschleunigen bzw. die Planungs- und Bewilligungsverfahren zu optimieren (AI, AG, AR, BS, BL, FR, GE, GL, GR, JU, NE, NW, OW, SG, SH, SO, TG, TI, UR, VS, ZG, ZH; Die Mitte, FDP, Grünliberale, SPS, SVP; SGV, SSV; economiesuisse, sbv, SGB, sgv, Travail Suisse; aeesuisse, Biomasse Suisse, BPUK, Casafair Schweiz, CP, EKD, ElCom, EnDK, ENHK, FER, FSU, Geothermie Schweiz,

Ökostrom, RKOO, RZU, SSES, Suisse Eole, Swisscleantech, USPI Suisse, SVS, VFS, VSE, WWF; ACCVS, AGUS, Alliance, AquaViva, ARS, AS, ASEC, Axpo, bauenschweiz, BKW, CKW, CVCI, DAH, EKW, ewz, FMV, Greenpeace, Groupe E, HotellerieSuisse, IBK, IG Solalpine, Ligue vaudoise, Primeo Energie, Pro Landschaft Schwyz, Regiogrid, RKGK, SAC, svu, Swissgrid, Swisspower, SWV, VA-SOS, VFAS, VSA, UFS; Einzelperson Weidmann). Aqua Viva und der VSA begrüssen, dass die Solarenergie zu einem tragenden Pfeiler der schweizerischen Energieversorgung werden soll. USPI Suisse begrüsst die Einführung von administrativen Vereinfachungen und die Fristen, die für die zuständigen kommunalen und kantonalen Instanzen gelten würden.

Die Mitte unterstützt das vorgeschlagene Beschleunigungsverfahren unter der Bedingung, dass die Kompetenzen der Kantone und Gemeinden nicht beschnitten werden.

JU stellt generell fest, dass die Anforderungen des Bundes an die Kantone im Bereich der Raumplanung immer zahlreicher und häufiger werden. Diese Situation sei vor dem Hintergrund des Föderalismus erstaunlich und herausfordernd. Vom verfassungsmässigen Auftrag an den Bund im Bereich der Raumplanung scheine man weit entfernt zu sein.

Nach Ansicht der SVP genügt die vorliegende punktuelle Anpassung des Energiegesetzes in keiner Weise, um die Versorgungssicherheit als oberstes Ziel der Energiepolitik wirksam zu unterstützen. Der Entwurf sei von Denk- und Technologieverboten geprägt. Der Bund müsse dafür sorgen,

dass geeignete Rahmenbedingungen geschaffen werden, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten (so auch Groupe E).

Der vorgelegte Gesetzesentwurf führt nach Ansicht mehrerer Vernehmlassungsteilnehmender nicht oder nur sehr beschränkt zum gewünschten Ziel der Verfahrensbeschleunigung (AI, AG, FR, GR, LU, NE, NW, OW, SG, SH, SO, TI, VS, ZG, ZH; Die Mitte, FDP; SGV; BPUK, EnDK; ACCVS, CKW, Groupe E, IBK, Swissgrid, UFS; Einzelperson Weidmann). Der im Entwurf vorgeschlagene Weg über ein «Konzepts für erneuerbare Energien» und ein konzentrierten Plangenehmigungsverfahrens wird von BL kritisch beurteilt.

Einige Vernehmlassungsteilnehmende empfehlen, auf neue raumplanerische Instrumente zu verzichten (AI, AG, AR, GR, LU, NE, NW, OW, SG, SH, SO, VD, VS, ZG, ZH; BPUK, EnDK) und die bestehenden Instrumente punktuell zu optimieren (AI, AG, AR, BL, GR, NE, NW, OW, SG, SH, SO, VD, VS, ZG, ZH; FDP; BPUK, EnDK).

economiesuisse, aeesuisse, der VSE, Axpo, die BKW, die CKW, EKZ, ewz, FMV, Freie Landschaft Freiburg, Groupe E, Regiogrid, Swiss Small Hydro, der SWV, UDC-Valais Romand und der Verein «Non au parc éolien les collines de la Sonnaz» bezweifeln, dass die vorgeschlagenen Massnah-