Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2022/8: Umsetzung der Änderung vom 1. Oktober 2021 des EnG auf Verordnungsstufe und weitere Änderungen der Energieverordnung, der Energieeffizienzverordnung, der Energieförderungsverordnung und der Stromversorgungsverordnung mit Inkrafttreten Anfang 2023 · 14 Seiten
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Aktenzeichen: BFE-011.0-3/28/4
1. Einleitung
1.1. Ausgangslage
Das Parlament hat am 1. Oktober 2021 u.a. Änderungen des Energiegesetzes und des Stromversorgungsgesetzes beschlossen (BBl 2021 2321). Aufgrund dieser Gesetzesänderungen besteht Revisionsbedarf in folgenden Verordnungen: Energieverordnung vom 1. November 2017 (EnV; SR 730.01), Energieförderungsverordnung vom 1. November 2017 (EnFV; SR 730.03), Verordnung vom 22. November 2006 über Gebühren und Aufsichtsabgaben im Energiebereich (GebV-En; SR 730.05), Stromversorgungsverordnung vom 14. März 2008 (StromVV; SR 734.71). Gleichzeitig hat das UVEK weitere Anpassungen in der EnV, der EnFV, der StromVV sowie in der Energieeffizienzverordnung vom 1. November 2017 (EnEV; SR 730.02) vorgeschlagen.
1.2. Ablauf und Adressaten
Das UVEK eröffnete am 30. März 2022 das Vernehmlassungsverfahren. Die Vernehmlassung dauerte bis 8. Juli 2022. Zur Stellungnahme eingeladen worden sind 274 Akteurinnen und Akteure. Im Rahmen der Vernehmlassung sind insgesamt 152 Stellungnahmen eingegangen.
Die Vernehmlassungsunterlagen und Stellungnahmen können unter www.admin.ch > Bundesrecht > Vernehmlassungen – Abgeschlossene Vernehmlassungen > 2022 > UVEK bezogen werden.
2. Ergebnisse der Vernehmlassung
Der vorliegende Bericht fasst die eingegangenen Stellungnahmen zusammen, ohne dabei Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben1.
2.1. Energieverordnung
2.1.1 Ausdehnung des Orts der Produktion
Die Streichung des Erfordernisses der zusammenhängenden Grundstücke wird begrüsst von den Kantonen AI, AR, GE, NW, SH, SG, TI, VD, VS und ZG, von FDP, GLP, SP und SVP, Economiesuisse, FRC, Alpiq, Primeo, Alteno Solar AG, AIHK, Casafair, Centre Patronal, GGS, Greenpeace, HEV,
IGEB, Pusch, Prométerre, Pro Natura, SAFE, Solarspar, SES, SKS, Suissetec, SSES, Swissmem,
Swissolar, USPI und VESE.
Abgelehnt wird die Änderung von der ElCom, EKZ und Romande Energie.
Die Kantone NW, TI und VD, sowie die SP, Economiesuisse, Suissetec, Swissmem, Swissolar, Primeo, Alteno Solar AG, Greenpeace, Pro Natura, Pusch, SAFE, Solarspar, SES, SKS, SSES und der
1 Für die Überarbeitung der Vernehmlassungsvorlagen wurden alle Stellungnahmen gemäss Art. 8 des Bundesgesetzes über das Vernehmlassungsverfahren (VIG; SR 172.061) zur Kenntnis genommen, gewichtet und ausgewertet. 3/14 BFE-D-7D643401/156