Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2026/4: Änderung der Verordnung über das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz ISOS (VISOS) und der Raumplanungsverordnung (RPV) · 18 Seiten
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Vollständig zugestimmt haben:
− vier Kantone (LU, SG, SZ, UR)
− eine Partei (Die Mitte)
− ein Dachverband (SAB)
− drei Organisationen (AXPO, SVBK, VINTES)
Mit Anpassungsbedarf zugestimmt haben:
− 22 Kantone (AG, AI, AR, BE, BL, BS, FR, GE, GL, GR, JU, NE, NW, OW, SH, SO, TG, TI,
VD, VS, ZG, ZH)
− vier Parteien (FDP, GLP, SPS, SVP)
− vier Dachverbände (economiesuisse, SGV Gemeinden, SGV Gewerbe, SSV)
− 67 Organisationen (Advokatur Mörikofer, aeesuisse, AKD, AP, ARS, AS, Bauenschweiz,
BLS, BPUK, BSA, BSLA, Casafair, CATEF, Centre Patronal, DAH, EIT, EKD/ENHK, EKKGS, ES, EspaceSuisse, FSU, GSK, Heimatschutz AR, Heimatschutz BE, Heimatschutz BL, Heimatschutz GL, Heimatschutz SG/AI, Heimatschutz ZG, HEV, Holzbau, ICOMOS, JardinSuisse, Jermann, KSKA, NKS, NSP, Patrimoine GE, Patrimoine JU, Patrimoine VD, RWU, RZU, SAM, SBB, SBV, SHS, SIA, SL, Stadt Zürich, Stierli und Ruggli, suissetec, SVIT, SVU, Swissolar, UNESCO, USPI, VATG, VGP ZH, VIS, VKKS, VSE, VZI, WBG, WOHNEN, ZHK, Zürich Anlagestiftung, Zurich Invest AG, Zürich Versicherungsgesellschaft).
Ablehnung
Zwei Stellungnehmende (Avocat Voisard, Franz Weber) lehnen die Änderung der VISOS und der RPV in der vorliegenden Form mit Eventualanträgen ab.
5. Generelle Beurteilung der Vorlage
98% der Stellungnehmenden (sämtliche Kantone, politischen Parteien und Dachverbände sowie 70 Organisationen (Advokatur Mörikofer, aeesuisse, AKD, AP, ARS, AS, AXPO, bauenschweiz, BLS, BPUK, BSA, BSLA, Casafair, CATEF, Centre Patronal, DAH, EIT, EKD/ENHK, EKKGS, ES, EspaceSuisse, FSU, GSK, Heimatschutz AR, Heimatschutz BE, Heimatschutz BL, Heimatschutz GL, Heimatschutz SG/AI, Heimatschutz ZG, HEV, Holzbau, ICOMOS, JardinSuisse, Jermann, KSKA, NKS, NSP, Patrimoine GE, Patrimoine JU, Patrimoine VD, RWU, RZU, SAM, SBB, SBV, SHS, SIA, SL, Stadt Zürich, Stierli und Ruggli, suissetec, SVBK, SVIT, SVU, Swissolar, UNESCO, USPI, VATG, VGP ZH, VINTES, VIS, VKKS, VSE, VZI, WBG, WOHNEN, ZHK, Zürich Anlagestiftung, Zurich Invest AG, Zürich Versicherungsgesellschaft) beurteilen die Vorlage positiv, 94% unterstützen sie ausdrücklich. Die vorgeschlagenen Änderungen griffen zentrale Anliegen auf, die im Zusammenhang mit der Anwendung des Bundesinventars in den letzten Jahren wiederholt thematisiert worden seien, namentlich die Rechts- und Planungsunsicherheit im Zusammenhang mit der Direktanwendung, die Komplexität der Interessenabwägung sowie die Spannungsfelder zwischen Ortsbildschutz und hochwertiger Siedlungsentwicklung bzw. Energiewende. Sie werden als praxistauglicher und rasch umsetzbarer Kompromiss, der den Schutzgedanken und die Planungssicherheit gleichermassen fördert, gewürdigt. Es wird insbesondere Folgendes hervorgehoben:
− Das ISOS sei ein wertvolles Instrument für die Erhaltung des kulturellen Erbes und die
qualitätsvolle Innenentwicklung. Für eine erfolgreiche Anwendung seien jedoch Anpassungen nötig.
− Die vorgeschlagenen Änderungen würden klare, praktikable und nachvollziehbare
Grundlagen schaffen, die zu einer Vereinfachung und Beschleunigung der administrativen Planungs- und Baubewilligungsverfahren führen würden.
− Sie setzten die vom Bundesrat beschlossenen prioritären Massnahmen aus dem