Rapport sur les résultats
Consultation 2012/29: Modification de l'ordonnance du 12 avril 1995 sur la compensation des risques dans l'assurance-maladie (OCoR) · 39 pages
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nicht selten einen Druck seitens ihres Versicherers, der bei Anrechnung dieser Kosten im Rahmen des Risikoausgleichs vermutlich abnehmen würde.
Die Ausgleichsfaktoren Alter und Geschlecht sind gut und ausreichend. Sie widerspie- Krankenkasse geln das Gesellschaftsbild und können kaum manipuliert werden. Die Verfeinerung des Turbenthal Risikoausgleichs auf Spital- und Pflegeheimtage des Vorjahres kann das Resultat verfälschen: wenn ein Patient wegen eines geplanten Spitalaufenthalts in eine Krankenkasse mit günstiger Grundversicherung wechselt und nach abgeschlossener, kostenintensiver Therapie zu einer hohen Franchise zurückwechselt, erhält nicht der Versicherer mit den hohen Kosten den Risikoausgleich sondern der mit der hohen Franchise. Die Spital- und Pflegeheimtage des Vorjahres statt des Rechnungsjahres zu verwenden,
heisst auch die Daten des Vorversicherers einzuholen. Das ist administrativ aufwändig und fehleranfällig.
Der Bundesrat möchte den Risikoausgleich auf pharmazeutische Kostengruppen ausweiten. Beim Indikator Bruttoleistungen im Vorjahr für Arzneimittel bei Kosten über Fr. 5.000.-- ist der Schwellenwert so tief angesetzt, dass die Massnahme das Kostenbewusstsein schmälert und den Konsum fördert. Die Massnahme ist fraglich, weil Fr.
5.000.-- gar kein Risiko bedeutet. Der Schwellenwert müsste auf Fr. 100.000.-- erhöht werden. Allerdings deckt die bestehende Grossrisikoversicherung das Risiko bereits ab. Jede Verfeinerung des Risikoausgleichs bedeutet eine Vermehrung und Verteuerung der Verwaltung und leistet der Einheitskasse Vorschub. Die Grundsatzdiskussion dreht sich um die Kostenbegrenzung. Eine effiziente Massnahme wäre, die wählbare Franchise an einen mehrjährigen Vertrag zu binden. Wir fordern, den Risikoausgleich auf die Faktoren Alter und Geschlecht zu reduzieren. Wenn nicht: 1) für die Berechnung des Risikoausgleichs das Rechnungsjahr und nicht das Vorjahr zu verwenden. 2) den
Schwellenwert bei Fr. 100.000.-- anzusetzen.
Auch wenn eine öffentliche Krankenkasse das Problem des Risikoausgleichs überflüs- pharmaSuisse sig machen würde, würde sie eine Menge neuer Probleme und Umsetzungsschwierigkeiten bringen. pharmaSuisse unterstützt deshalb die Einheitskasse nicht. pharmaSuisse hält aber auch die heutige Situation für unbefriedigend und unterstützt jede Bemühung, um die Fehlanreize im Gesundheitssystem zu korrigieren, insbesondere sind wir gegen eine den nachhaltigen Qualitätswettbewerb verhindernde Risikoselektion wie sie heute von Billigkassen betrieben wird und werden eine solche mit allen Mitteln bekämpfen. Konsequenter Weise begrüsst pharmaSuisse jede sinnvolle Verfeinerung des Risikoausgleichs in der Hoffnung, dass sie die Risikoselektion endgültig unattraktiv machen wird. pharmaSuisse würde gerne auch weitere Massnahmen unterstützen, die bei den Versicherern Anreize schaffen, um zu Gunsten ihrer Versicherten in der Prävention und in qualitativ hochstehende Behandlung zu investieren. Wir denken an eine Möglichkeit für die Versicherten, sich freiwillig vertraglich mit einem Versicherer längerfristig zu binden.
Gemäss parlamentarischer Initiative Nr. 13.411 von Frau NR Margrit Kessler wurde klar festgestellt, dass das System des Tiers Garants zur gezielten Risikoselektion führen kann. Wir schlagen vor, dass bei den Parametern des Risikoausgleichs die Anwendung des Systems des Tiers Garant durch die Versicherer berücksichtigt wird. Alternativ ist für die Versicherer eine sehr kurze Rückerstattungsfrist gegenüber den Patienten gesetzlich zu verankern.
Le Parti socialiste suisse (PS) a pris connaissance des nouvelles dispositions visant à PS/SP affiner la compensation des risques et se rallie au projet proposé. L’introduction d’un nouvel indicateur de morbidité, celui des «coûts de médicaments au cours de l’année précédente» permettra désormais de tenir compte des traitements en ambulatoire, ce qui constitue un progrès aux yeux du PS. Le PS juge important que la valeur-seuil de 5'000 francs suisses soit abaissée afin d’englober davantage de personnes et ainsi d’augmenter l’effet de l’affinage de la compensation des risques.
Il convient tout de même de rappeler que la compensation des risques ne contribue qu’à