OR

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Als Norm
  1. BGE 41 II 36928.05.1915Aus einem gefälschten Wechsel entsteht keine wechselmässige Verpflichtung durch nachträgliche Genehmigung» & der Unterschrift des angeblichen Ausstellers. Haftbarmachung des letztern durch die Indossatarin auf Grund einer behaupteten vertraglichen Verpflichtung, für den Schaden a
  2. BGE 41 II 35627.05.1915Vertrag über Ausserbetriebsetzung einer Fabrik zum Zwecke der Ausschaltung der bis dahin durch sie ausgeübten Konkurrenz. Versuch einer Anfechtung dieses Vertrages wegen s wesentlichen Irrtums -, weil sich nachträglich ergibt, dass die Fabrik in Wirklichkeit (infolge einer nicht
  3. BGE 41 III 19027.05.1915Art. 91 SchKG. Voraussetzungen für die Zulässigkeit einer Pfändung. — Art. 106 H. SchKG. Die Frage, ob der Schuldner mit einem Dritten zusammen an einer Liegenschaft auf Grund eines gewöhnlichen Gesellschaftsvertrages Mit- oder Gesamteigentum habe und daher die Hälfte der Liegens
  4. BGE 41 III 22420.05.1915Klage des Faustpfaudbesitzers von Eigentümer- oder Inhabergülten gegen die Konkursmasse des Grundeigentümers auf Anerkennung des vom Kläger beanspruchten Rechts auf I die Mietzinse der belasteten Liegenschaft, welches Recht er in erster Linie auf eine Abtretung seitens des Gemein
  5. BGE 41 II 28115.05.1915Der für ein bestimmtes Absatzgebiet zum Alleinverkauf Berechtigte kann — soweit im übrigen die gesetzlichen Voraussetzungen des Art. 48 OR vorliegen — kraft eigenen Rechts wegen unlautern Wettbewerbes klagen, wenn zu seinem Nachteil ein Dritter die Marke seines Fabrikanten nachah
  6. BGE 41 II 26808.05.1915Oertliche Rechtsanwendung. Kriterien (Erw. 2). Kognition des Bundesgerichts (Erw. 2, 4 bund 5). - Auftrag, Stellvertretung und Ermächtigung. Nachträgliche Genehmigung der Stellvertretung, Art. 38 Abs. 1 OR (Erw. 3 und 4).
  7. BGE 41 II 25201.05.1915Kau f. Bedeutung der schriftlichen Fixierung des Geschäfts? Dissens über die Art der Gewichtsberechnung (Original- oder EfIektivgewicht im Handel mit Hanf). Art. 212 Abs.3 OR: Vorbehalt besonderer kaufmännischer Uebungen mit Bezug auf die Bestimmung des Kaufpreises bei mangelnder
  8. BGE 41 II 24530.04.1915co art. 102, 103 et 107. — Demeure du débiteur; interpellation. — Conséquence de la demeure d'une des parties dans un contrat bilatéral: faculté pour l'autre partie de se prévaloir à son choix des art. 102 et 103 (exécution de l'obligation et dommages intérêts) ou de procéder à l
  9. BGE 41 III 11830.04.1915Art. 39 ff. SchKG. Kann eine im Handelsregister gestrichene, aufgelöste Kollektiv- oder Kommanditgesellschaft auf Pfändung betrieben werden.? Wie lange ist die Betreibung gegen eine solche Gesellschaft noch zulässig? Art. 38 SchKG. Erlass einer Konkursandrohung trotz Stellung ein
  10. BGE 41 III 16518.03.1915Erw. 1 und 2: Siatio {isci als Prozesspartei. - Erw. 3: Prozessfähigkeit der «Liquidationsmasse» l) eines Schuldners, der seinen Gläubigern sein ganzes Vermögen zur Liquidierung überlassen hat, und dem in diesem Sinne ein «Nachlassvertrag & bewilligt wurde.
  11. BGE 41 II 13825.02.19151 Art. 163 Abs. 3 OR ist als eine um der ö ff en t lich en. 0; dnun g willen aufgestellte Vorschrift aufzufassen und daher auch dann anzuwenden, wenn die Streitsache sonst dem ausländischen Recht unterstehen würde. 2. V e rh äItn is der verabredeten Vertragsstrafe zur Schwere der
  12. BGE 41 II 11717.02.1915Au tom 0 b i lu n f all. Dem Eigentümer eines Automobils obliegende Sorgfalt in der Auswahl und Beaufsichtigung des Automobilführers.
  13. BGE 41 III 4111.02.1915Art. 136 bis SchKG. Kompetenz der Aufsichtsbehörden zur Aufhebung eines Steigerungskaufes. — Durchführung eines Beweisverfahrens zur Feststellung des Tatbestandes. — Eine Steigerung kann nicht wegen Unrichtigkeit des in den Steigerungsbedingungen enthaltenen, den Gläubigern nicht
  14. BGE 41 II 9006.02.1915Accident causé par le maniement imprudent d'un flobert à air comprimé prêté par un enfant à un camarade. Action en dommages-intérêts contre l'adulte qui a donné le flobert à l'enfant. Absence de faute et de relation de c 3. us a li H.
  15. BGE 41 III 3204.02.1915Exécution d'un séquestre. Recours dirigé contre des actes antérieurs de l'office. Renonciation du créancier au séquestre des objets spécifiés dans l'ordonnance et remplacement de ces objets par d'autres, déterminés d'un commun accord avec le débiteur.
  16. BGE 41 II 7729.01.1915Art. 41 0 Run d 5 5 ZGB. Schadenersatzklage einer Bank wegen u n r ich t i ger In f 0 r m a ti 0 n über eine Aktiengesellschaft, wodurch der Kläger zur Uebernahme von Aktien bestimmt wurde. Passivlegitimation: Prüfung, ob der Direktor der Bank die Auskunft als Organ, oder persönl
  17. BGE 41 II 7322.01.1915Art. 18 OR: Simulierter Mietvertrag über ein Hôtel zum Zwecke, durch den angeblichen Mieter das Wirtschaftspatent zu erwirken, das der wirkliche Mieter, mit dem ein gleichlautender Mietvertrag abgeschlossen wurde, als aus gepfändeter Schuldner nicht erhalten konnte. Ermittlung de
  18. BGE 41 III 6321.01.19151. Während der Ausschlagungsfrist der Erben ist der Lauf von V erz u g s z ins e n für Forderungen der Nachlassgläubiger nicht gehemmt. 2. Art. 217 Abs 1 SchKG findet auch dann Anwendung, wenn die Teilzahlung des Mitverpflichteten nicht aus seinem Vermögen, sondern aus dem Erlös
  19. BGE 41 II 5716.01.1915Ein die Einlassungspflicht des Beklagten verneinendes Urteil ist ein Haupturteil. Haftbarkeit des Kantons für durch seine Beamten zugefügten Schaden. Der Vorbehalt, den Art. 59 ZGB für die öffentlich rechtlichen Körperschaften macht, gilt auch für die Haftung dieser gegenüber Dri
  20. BGE 40 II 12713.12.19141. Firmenrecht. Der Gebrauch einer Firma ist auch dann ein «unbefugter im Sinn von Art. 876 Abs. 2 OR, wenn der Inhaber am Ort der Eintragung keine Geschäftsniederlassung hat, gleichviel ob die Firma an sich von anderen dortigen Firmen sich genügend unterscheide (Erw. 3). 2. UnI
  21. BGE 40 II 62211.12.1914Zulässigkeit der Berufung hinsichtlich des Streitwertes, wenn dieser von erst später beurteilbaren Verhältnissen abhängt. — Art. 232, Ziffer 4 S eh K G: Das nicht angemeldete Vorzugsrecht verwirkt nicht auch gegenüber dem Gemeinschuldner. — Art. 92, Ziffer 10 SchKG: Die Unpfändba
  22. BGE 40 II 61404.12.1914CO art. 16 al. 2, art. 13 à 15. L'emploi de la forme écrite n'est exigée pour les modifications apportées postérieurement à un contrat passé par écrit que si l'observation de cette forme était nécessaire pour la conclusion du contrat primitif.
  23. BGE 40 III 46002.12.1914Nachlassvertrag. Auslegung des Art. 314 SchKG (Ungültigkeit eines jeden Versprechens, durch welches der Schuldner einem Gläubiger mehr zusichert, als was ihm nach dem Nachlassvertrag gebührt). Kondizierbarkeit, bezw. Anfechtbarkeit der Erfüllung eines solchen Versprechens.
  24. BGE 40 II 60121.11.1914Für die deutliche Unterscheidbarkeit zweier Firmen nach Art. 8 7 3 0 R kommt es nicht darauf an, ob für das Geschäft mit der älteren Firma noch eine andere, nicht f ir m a m ä s s i g e Be z e ich nun g im Verkehr gebräuchlich sei, die als solche zu Verwechslungen mit der neuen F
  25. BGE 40 II 59118.11.1914Art. 832 und 834 ZGB: Eine zwischen dem Uebernehmer und dem Veräusserer erfolgte Uebernahmsvereinbarung kann Ilurdurch den wahren Gläubiger genehmigt werden: ebenso kann die Mitteilung der Schuldübernahme für den früheren Schuldner nur dann befreiende Wirkung nach sich ziehen, we
  26. BGE 40 II 55623.10.1914Abtretung eines Anspruches auf Unterlassung von Konkurrenz und auf Konventionalstrafe im ZuwiderhandJungsfaHe.
  27. BGE 40 II 53402.10.1914l. i e gen s c h a f t s kau f. Bedeutende Differenz zwischen dem wirklichen und dem angegebenen Flächenmass. Anfechtung des Vertrages wegen wesentlichen Irrtums und ab sI c h t) ich e r T ä u sc h u n g. Der letztere Anfechtungsgrund geht vor. Prüfung, ob der Täuschungswille vor
  28. BGE 40 III 33530.09.1914Art. 230 OR und 136 bis SchKG. Anfechtung des Steigerungszuschlages. Legitimation. Abmachungen, die an der Steigerung selber unter Bietern zum offenbaren Zwecke abgeschlossen werden, andere KauflustIge vom BIeten abzuhalten, verstossen gegen die guten Sitten.
  29. BGE 40 II 52110.07.1914Prescription de créance: larenonciationa laprescription suppose une manifestation de volonté du débiteur envers le créancier, une déclaration faite par le débiteur à un tiers ne suffit pas.
  30. BGE 40 II 40507.07.1914ehe q u e. Législation applicable à sa validité et à ses effets (CO art. 836 et 823). — Conséquences pour le tireur de la non-présentation du chèque dans le délai prévu à l'art. 834. — Exceptions personnelles en matière de change: notion du contrat de c 0 m p t e co u r à n t.
  31. BGE 40 II 50904.07.1914Art. 67 Abs. 2 OG: Frage der Gültigkeit eines Berufungsantrages, der auf Aufhebung des die Aktivlegit!mation der Berufungskläger verneinenden kantonalen Urteiles und auf Rückweisung des Prozesses zu materieller Beurteilung an die erste Instanz lautet. -- Tarif vertrag zwischen ei
  32. BGE 40 II 49603.07.1914Grundstückkauf. Versteigerung, Sinn und Zweck von Art. 232 neu OR.
  33. BGE 40 II 50403.07.1914Art. 48 0 R. Es besteht keine Gefahr einer Verwechslung der beiden Zeitungstitel «Bieler Tagblatt und Seeländerbote» und «Seeländer Tagblatt». Dass im Publikum die abgekürzte Bezeichnung «Tagblatt» für «Bieler Tagblatt}} gebräuchlich ist, berechtigt nicht, die Aufnahne des Wortes
  34. BGE 40 II 40027.06.1914S ch~l d übernah me. Bestimmung des Umfanges der Verpflichtung. Kantonale Beweiswürdigung. Rücksichtnahme auf Entstehung und Zweck der Schuldübernahme und auf die Art der Abwicklung.
  35. BGE 40 II 39525.06.1914Klage auf Erfüllung eines Kauf- und Dienstbarkeitsvertrages. Mangelnde Identität zwischen dem vom Kläger produzierten Vertrag und demjenigen Vertrag, dessen Erfüllung er verlangt. Daher Abweisung der Klage.
  36. BGE 40 II 49020.06.1914Unzuständigkeit des Bundesgerichtes, einen im Strafprozess erledigten Zivilanspruch auf den Zivilweg zu verweisen. Verlust eines Auges anlässlich einer Wirtshaus schlägerei. Ersatzforderung aus Art. 41 ff. 0 R. Schadensbemessung; Ablehnung eines Nachklagevorbehaltes nach Art. 46
  37. BGE 40 II 38019.06.1914Freiwillige Versteigerung der Liegenschaft eines Bevormundeten (Art. 404 ZGB und Art. 232 2 OR). — Für die freiwillige Versteigerung gelten die ordentlichen z i v ilrech thchen Anfechtungsgründe neben denen des Art. 230 OR. — Anfechtung nach Art. 24 Zif. 4 OR wegen Unkenntnis erf
  38. BGE 40 II 38719.06.1914Art. 41 H. 0 R. Liegt in der Ausbietung von an der Börse nicht kotierten Aktien eines Unternehmens in der Zeitung • zu jedem einigermassen annehmbaren Preis» eine unerlaubte Handlung? '1
  39. BGE 40 II 47113.06.1914Konkurrenzverbot in Verbindung mit Geschäftsverkauf, Uebertretung? — Konventionalstrafe bei Uebertretung des Konkurrenzverbotes, Mass der Herabsetzung, Kriterien.
  40. BGE 40 III 22210.06.1914Art. 24 OR.: Kein wesentlicher Irrtum ist bei der Versteigerung einer Liegenschaft derjenige des bietenden Grundpfandgläubigers über den Betrag einer Forderung, für die der Eigentümer auf der Liegenschaft haftende Hypothekartitel verpfändet hat.
  41. BGE 40 II 37429.05.1914Voirie, défenderesse, contre Gay, demandeur. E x c I u s ion d' u n m e m b red' une so c ie tee 0 0 p e - ra ti ve (titre 27 CO). — Pouvoir de contrôle du juge lorsque l'exclusion a été prononcée par la Société ellemême en application d'un motif prévu par ses statuts. Portée de
  42. BGE 40 II 27928.05.1914Art. 44 CO. Accident d'automobile dû à la faute lourde du conducteur. Mais imprudence de la victime qui pouvait prévoir le danger. Réduction de l'indemnité à raison de l'acceptation du risque.
  43. BGE 40 II 29520.05.1914Action en nullité de la légitimation par mariage subséquent. Art. 262 CC. — L'énumération de cette disposition n'est pas limitative; l'action appartient également au père naturel qui a valablement reconnu l'enfant.
  44. BGE 40 II 32920.05.1914ce art. 926. — Protection de la possession. — Le locataire, en tant que possesseur des lieux loués, peut repousser par la force les actes d'usurpation émanant de tiers, même s'ils agissaient avec l'autorisation du propriétaire.
  45. BGE 40 III 18119.05.1914Art. 136 bis SchKG: Aufhebung eines Liegenschaftszuschlags. — Die gegen den Zuschlag gemäss Art. 136 bis gerichtete Beschwerdeführung unterliegt den in Art. 17 SchKG aufgestellten Grundsätzen. — Legitimation eines Servitutberechtigten zur Anfechtung der Steigerung und des Zuschla
  46. BGE 40 II 20318.05.1914Droit de rétention. — Vin vendu en France et expédié à Genève à l'adresse du mandataire de l'acheteur. — Faillite de l'acheteur. Revendication du vin par le vendeur. Droit du mandataire de retenir la marchandise reçue jusqu'au paiement de sa créance envers l'acheteur. — Condition
  47. BGE 40 II 16313.05.1914Bedeutung des Art. 28 ZGB (q («Verletzung persönlicher Verhältnisse»). Verhältnis des ersten Absatzes dieses Artikels zu Art. 49 OR. - Streitwertberechnung im Falle der Anrufung der erstgenannten Gesetzesbestimmung.
  48. BGE 40 III 17113.05.1914Die Ausstellung einer Vertretungsvollmacht zur Gläubigerversammlung gegen die Zusicherung unentgeltlicher Vertretung des betr. Gläubigers im Konkursverfahren ist als «Stimmenkauh anzusehen und daher ungiltig. Die unter Mitwirkung • erkaufter. Stimmen gefassten Beschlüsse können a
  49. BGE 40 II 35709.05.19141. Tragweite von Art. 1 und 8 URG. Schutzfähigkeit von Leuchtermodellen nach Art. 5 MMG (Erw. 2). 2. Verhältnis der Spezialgesetze über Urheberrecht und gewerblichen Rechtsschutz zu den gemeinrechtlichen Bestimmungen über unerlaubte Handlungen. Voraussetzungen des unlauteren Wet
  50. BGE 40 II 27408.05.1914Art. 41 0 R. Körperverletzung durch Explosion von DYlIamitpatronen. Schadensberechnung durch das Bundesgericht auf Grund von Ar t. 80 1 0 G. Haftbarkeit wegen ungenügender Verwahrung jener Patronen. Minderung der Ersatzpflicht wegen Zufalls, Mitverschuldens der Verletzten und nac