Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2007/9: Systementscheid bei der Erschöpfung im Patentrecht · 28 Seiten

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1 Ausgangslage

Am 18. April 2007 beauftragte der Bundesrat das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement, bei den Kantonen, den politischen Parteien, den gesamtschweizerischen Dachverbänden der Gemeinden, Städte und Berggebiete, den gesamtschweizerischen Dachverbänden der Wirtschaft sowie den interessierten Kreisen ein Vernehmlassungsverfahren zu einem Systementscheid bei der Erschöpfung im Patentrecht durchzuführen.

Die Eröffnung des Vernehmlassungsverfahrens wurde am 1. Mai 2007 im Bundesblatt (BBl 2007 3235) unter Angabe der Vernehmlassungsfrist und der Bezugsstelle für die Vernehmlassungsunterlagen publiziert. Die Vernehmlassung dauerte bis am 30. Juni 2007.

Für den vorliegenden Bericht wurden sämtliche Stellungnahmen berücksichtigt, welche bis Ende Juli 2007 eingegangen sind. Die im Interesse der Übersichtlichkeit verwendeten Abkürzungen der Vernehmlassungsteilnehmer sind im Anhang aufgeführt.

2 Teilnahme am Vernehmlassungsverfahren

Bis Ende Juli 2007 sind beim zuständigen Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum insgesamt 75 Stellungnahmen eingegangen. Von den 96 zur Stellungnahme eingeladenen Vernehmlassungsadressaten haben sich 55 schriftlich vernehmen lassen. 5 Vernehmlassungsadressaten1 haben auf eine Stellungnahme verzichtet, 36 haben keine Stellungnahme eingereicht. Zusätzlich haben 19 Organisationen und eine Privatperson von sich aus eine Stellungnahme eingereicht, und eine Organi-

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sation von einer Stellungnahme abgesehen. Geäussert haben sich im Einzelnen:

- 24 Kantone3,

- 5 Parteien4,

- 6 gesamtschweizerische Dachverbände der Wirtschaft5,

- 20 zur Stellungnahme eingeladene Organisationen6,

- 19 weitere Organisationen7,

- 1 Privatperson8.

3 Ergebnis des Vernehmlassungsverfahrens

3.1 Stellungnahmen zur nationalen Erschöpfung

3.1.1 Grundoption: nationale Erschöpfung ohne Ausnahmen

13 Kantone (ZH, UR, SZ, OW, NW, GL, BS, BL, SH, AR, VD, VS, NE), 2 Parteien (FDP, SVP), 2 Dachverbände der Wirtschaft (economiesuisse, SAGV), 12 Wirtschaftsverbände und Unternehmen (Aebi, Centre patronal, FER, HKBB, Interpharma, Promarca, SGCI, Stadler, Swissmem, Syngenta, VSIG, VIPS) sowie 4 weitere Organisationen (AIPPI, PA, FMH, H+) befürworten das System der

1 AI, CSP, Gemeindeverband, SSV, KV Schweiz

2 VESPA

3 ZH, BE, LU, UR, SZ, OW, NW, GL, ZG, FR, SO, BS, BL, SH, AR, SG, GR, AG, TG, TI, VD, VS, NE, JU

4 CVP, FDP, SP, SVP, EVP

5 economiesuisse, SGV, SAGV, SBV, SGB, TS

6 ACSI, Aebi, Coop, Denner, EKK, FER, FRC, Interpharma, KF, Migros, Orifarm, SGCI, SKS, SRF, Stadler, swissmem, Syngenta, VIPS, VSIG, WEKO

7 AIPPI, AROPI, Centre patronal, EML, FMH, H+, Helsana, HKBB, HS, IG DHS, IHK, JS, MRS, Nebs, PA, Promarca, Prométerre, SFF, Suisseporcs

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