Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2012/140: Totalrevision des Ordnungsbussengesetzes (OBG) · 20 Seiten
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Referenz/Aktenzeichen: COO.2180.109.7.135324 / 250.1/2011/00573
das Eisenbahngesetz vom 20. Dezember 1957,40
das Gewässerschutzgesetz vom 24. Januar 1991,41
das Bundesgesetz vom 23. März 2001 über das Gewerbe der Reisenden,42
das Landwirtschaftsgesetz vom 29. April 1998 (LwG),43
das Bundesgesetz vom 1. Juli 1966 über den Natur- und Heimatschutz (NHG),44
das Nationalstrassenabgabegesetz vom 19. März 2010 (NSAG),45
das Tierseuchengesetz vom 1. Juli 1966 (TSG),46
das Tierschutzgesetz vom 16. Dezember 2005 (TSchG),47
das Bundesgesetz vom 5. Juni 1931 zum Schutz öffentlicher Wappen und anderer
öffentlicher Zeichen,48
das Bundesgesetz vom 25. März 1977 über explosionsgefährliche Stoffe
(Sprengstoffgesetz),49
das Umweltschutzgesetz vom 7. Oktober 1983 (USG),50
das Bundesgesetz vom 19. Dezember 1986 gegen den unlauteren Wettbewerb
(UWG) bzw. die Preisbekanntgabeverordung vom 11. Dezember 1978,51
das WG52 und
die Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008 (ZPO).53
Die Ergänzung des Katalogs um weitere Gesetze ist umstritten; es sind keine klaren
Mehrheiten in Bezug auf einzelne Gesetze auszumachen. Selbst beim BetmG, welches am
häufigsten genannt wird, fordert bloss eine Minderheit (gemessen an den positiven oder
grundsätzlich positiven Stellungnahmen) von 18 Vernehmlassungsteilnehmenden die
Aufnahme in den Gesetzeskatalog, während sich 7 für die in die Vernehmlassung geschickte
Variante stark machen.54
39 BLS, SBB.
40 SR 742.101; BLS, SBB.
41 SR 814.20; NW, UR, VS.
42 SR 943.1; BE, SG, TI, ZH. SZ will dieses Gesetz explizit nicht in die Gesetzesliste aufnehmen.
43 SR 910.0; TI.
44 SR 451; LU, VS, ZG.
45 SR 741.71; ACVS: das Mitglied Kantonspolizei Freiburg; FR, TG.
46 SR 916.40; SG, ZH.
47 SR 455; SG, ZG.
48 SR 232.21; TI.
49 SR 941.41; SG, ZH.
50 SR 814.01; BE, NW, SG, SSV, UR, VS, ZH.
51 SR 241 und 942.211; AWA BS, AWA SO, Baar, Ec-dep-JU, GE, SO, Winterthur, ZH. NE und SZ wollen das UWG und die PBV explizit nicht in die Gesetzesliste aufnehmen. KIGA sieht keine Notwendigkeit, die PBV in die Liste aufzunehmen, dies infolge geringer Anzahl der Widerhandlungen. Zudem werde in der Praxis teilweise auf eine Anzeige verzichtet, wenn die Misstände auf ersten Hinweis hin korrigiert würden. Insofern bestehe kein Bedarf für das Ordnungsbussenverfahren.
52 SG, ZH.
53 SR 272; ACVS: das Mitglied Stadtpolizei Winterthur; S. von Arx, TG, ZH. SSV geht davon aus, dass das Missachten eines gerichtlichen Verbots dem Ordnungsbussenverfahren unterstellt werden könne, obwohl es ein Antragsdelikt sei. Auch in anderen Konstellationen wie beim PBG oder beim WaldG seien Dritte betroffen. Zudem möchte SSV, dass Besitzesstörungen im Ordnungsbussenverfahren beurteilt werden können.
54 Vgl. Fn. 35.